Sportstech F31 Test

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Verarbeitung
5.5
10
Stabilitaet
6
10
Laufgefuehl
5.5
10
Leistung
6.5
10
Technik
6
10
Preis-Leistung
7.5
10

Bewertung

6.2
Gut
6.2
Gut
6.2
Gut

579,00

Zuletzt aktualisiert am 21. Januar 2021 um 5:24 . Alle Angaben ohne Gewähr.
Datenblatt
Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

155 x 73 x 129 cm
Länge x Breite

Lauffläche

120 x 42 cm

PS (Dauer/Max.)

2 PS
4 PS

Max. km/h

16 km/h

Steigung

0 - 15 %

Belastbarkeit

120 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

In unserem Sportstech F31 Test bringen wir in Erfahrung, wie sich das Sportstech Laufband im Vergleich schlägt und ob der Preis auch wirklich gerechtfertigt ist.

Aufbau & Lieferung

Geliefert wird das Sportstech F31 in einem großen Karton via Spedition. Die Lieferung erfolgt nur bis zur Bordsteinkante. Deswegen empfehlen wir min. 2 Personen, die beim Tragen des Sportstech F31 Laufbands helfen, da das Paket auch ein wenig unhandlich ist aufgrund der Größe und des Gewichts von 55 kg Brutto.

Im Gegensatz zum Sportstech F17 oder dem FX300, die etwa in dem gleichen Preisbereich liegen, ist das Sportstech F31 nicht vormontiert. Aber das ist nicht weiter schlimm, da sowieso nur zwei Schritte notwendig sind und der Aufbau in 20 Minuten erledigt ist. Mit enthalten sind im Lieferumfang die folgenden Dinge:

Für den Aufbau, müssen Sie nur die Seitenstützen, die bereits montiert sind, einfach nur hochklappen und mit den Schrauben befestigen. Im Anschluss setzen Sie die Konsole darauf, verschrauben diese und stecken das Datenkabel der Konsole in die Buchse, die sich am rechten Seitenstütze befindet. Das war es auch schon, da das Laufband bereits geschmiert ist.

Verarbeitung & Stabilität

Im Ersteindruck wirkt das Sportstech F31 durchaus stabil für den Kaufpreis. Die Stützen sind aus Stahl, die Lauffläche weist beim Laufen genug Stabilität auf und auch auf hohen Geschwindigkeiten wackelt das Sportstech Laufband nur minimal.

In unserem kurzen Sportstech F31 Test konnten wir das nicht so richtig feststellen, aber viele Käufer berichten, dass im Laufe der Zeit, die Plastikplatte unter der Lauffläche nicht bruchsicher sei. Das ist wirklich sehr schade, da auch die maximale Belastung von 120 kg bei den meisten nicht überschritten wurde. Wir empfehlen auch Leuten von über 100 kg das Laufband nicht, da wir auch vermuten, dass es bei einer starken regelmäßigen Belastung, irgendwann Probleme aufweist. Von daher sollten Sie schon unter 100 kg sein, wenn Sie das F31 Laufband langfristig nutzen möchten.

Auch an den Handstücken hatten wir noch ein paar scharfe Plastikkanten, die man aber leicht abschleifen kann. In der Hand hat es sich vorher ein wenig unangenehm angefühlt. Ach ja, auch beim Aufbau waren zwei Vorbohrungen nicht ganz passgenau und es war richtig schwer die Mutter mit der Schraube zu verbinden. Das deutet ebenfalls auf eine nicht allzu gute Qualität hin. Für den Kaufpreis ist die Verarbeitung leider nur durchschnittlich.

Motor

Der Motor des Sportstech F31 hat mehr als ausreichend Leistung. Die Dauerleistung des DC-Motors beträgt 2,0 PS und die Maximalleistung 4,0 PS. Damit sind Geschwindigkeiten von bis 16 km/h möglich, die für alle Hobbysportler ausreichend sein sollten. Auch in der Dauerbelastung zeigt der Motor keine Schwächen und läuft Verhältnismäßig ruhig. Bei Änderungen der Geschwindigkeiten ruckelt oder stottert nichts.

Training & Laufgefühl

In unserem Sportstech F31 Test war das Training mit dem Sportstech Laufband ganz angenehm. Die Lauffläche hat die Maße von 120 x 42 cm (Länge x Breite), was recht durchschnittlich ist. Besonders in der Breite hätten wir uns paar cm mehr gewünscht, um einfach mehr Laufkomfort zu haben. Die Länge ist für die meisten ausreichend. Sollte Sie allerdings sehr groß sein (über 195 cm), kann es schon ziemlich knapp werden mit der Länge.

Das Laufgefühl selbst ist gut im Verhältnis zum Preis. Die Dämpfung federt den Lauf aktiv ab und die Laufmatte ist mehrfach beschichtet, was wiederum zu mehr Laufkomfort beiträgt. Deutlich besser als bei vielen anderen Herstellern. Geschwindigkeitsanpassungen lassen sich in 0,1 km/h Schritten anpassen und funktionieren einwandfrei. Auch eine elektrische Steigung gehört zur überaus üppigen Ausstattung dazu. Die Steigung lässt sich via Knopfdruck regulieren, wodurch Einstellungen von 0 bis 15 % reguliert werden können. Das gefällt uns sehr gut und keine Selbstverständlichkeit bei diesem Preis.

Einen kleinen Kritikpunkt haben wir allerdings. Anfangs hat beim Laufen die Lauffläche ein bisschen geknarzt & gequietscht, obwohl das Sportstech F31 schon vorgeschmiert kommt. Über das automatische Schmiersystem ist es möglich, den Vorgang erneut durchzuführen, was aber bei uns nicht direkt geholfen hat. Als Grund stellte sich heraus, dass das Silikonöl nicht gut genug verteilt wurde. Gelöst wurde das Problem, indem wir, nachdem wir das F31 geschmiert haben, die Lauffläche im Leerlauf mit einer 12 % Steigung einige Minuten laufen ließen. So hat sich dann das Silikonöl ordentlich verteilt.

Lautstärke

Das Sportstech F31 bleibt bei niedrigen & mittleren Geschwindigkeiten recht leise. Aber durch Einwirkungen von harten Schuhen, kann es schon vorkommen, dass bei dünnen Wänden der Ton ein wenig durchdringt. Ein wenig Abhilfe kann man mit guten Laufschuhen und einer Bodenschutzmatte schaffen. Für die meisten Mietwohnungen sollte das aber kein Problem sein. Bei Altbauwohnungen kann aber schon ein wenig Schall durchdringen.

Nebenbei Fernsehen oder über die praktische Tabletablage Serien schauen bzw. Musik hören ist selbst kein Problem, wenn die Lautstärke ein wenig erhöht wird.

Technik/Ausstattung

Wie von Sportstech gewohnt ist auch das Sportstech F31 vollgepackt mit vielen Features. Fangen wir aber zunächst mal mit der Konsole an. Auf der überaus großen Konsole finden Sie ein über 5“ großes LCD-Display mit blauer Hintergrundbeleuchtung. Auf dem Display werden Ihnen in der normalen Trainingsansicht die folgenden Trainingsmetriken angezeigt:

Je nach Programm können aber auch andere Werte auf dem Display erscheinen. Was leider fehlt, sind Pace-Zeiten, was wirklich schade ist. Die Konsole selbst ist sehr aufgeräumt und nicht überladen. Sie finden Tasten zur Trainingssteuerung, Kontrolltasten, Schnellwahltasten für die Geschwindigkeit/Steigung u.v.m.  Man findet sich direkt zurecht und die Bedienung ist selbsterklärend. Was wir aber vermissen, ist ein Pause-Button, um das Training zu unterbrechen.

Sportstech F31 Konsole

Sie finden auch direkt links vom Display, Anschlüsse für MP3 (AUX), USB und SD-Karten. Über AUX und den SD-Kartenslot können Sie Musik über die integrierten Lautsprecher abspielen. Aber wie so oft erwähnt und hier ebenfalls der Fall, sind die Lautsprecher extrem schwach und haben null Volumen im Ton. Die USB-Schnittstelle macht nur in Kombination mit einem Tablet/Smartphone Sinn, da sie lediglich als Stromquelle dient.

Von Handpulssensoren, die es auch beim Sportstech F31 sind wir generell nicht begeistert, da diese zum einen ungenau sind und den freien Lauf hindern. Das Feature hört sich cool an, hat aber keinen Mehrwert wie die Lautsprecher. Was uns aber gut gefällt, ist der integrierte Pulsempfänger für Herzfrequenzgurte. Sollten Sie einen Pulsgurt haben, können Sie diesen koppeln und so Ihren Puls während des Trainings beobachten. Manchmal kommt es aber zu Problemen bei der Verbindung zwischen Konsole & Endgerät. Für den Preis aber alles noch vollkommen im Rahmen.

Programme

Von den Programmen haben wir ein bisschen mehr erwartet. Die Trainingsprogramme ähneln stark denen, die auch auf dem Sportstech F10 zu finden sind. Einige Intervallprogramme sind einfach zu langsam und man schleicht 30 Minuten lang mit 5-8 km/h durch die Gegend. Auf dem F10 mag das funktionieren, aber beim F31 hätten wir mehr erwartet. Wirklich Schade, da dadurch ca. die Hälfte der Programme für einige unbrauchbar ist. Es ist möglich ein benutzerdefiniertes Programm zu erstellen, dass kann aber leider nicht abgespeichert werden und wird beim Ausschalten des Sportstech F31 verworfen.

Apps

Die Konsole des Sportstech F31 unterstütz die Apps „FitShow“ und „Kinomap“. Mit FitShow können Sie ihr Training protokollieren und auch ein paar Trainingsprogramme nutzen. Die App hat noch paar Features, aber das größte Problem liegt in der einfachen Bedienung. Es kommt oft zu Problemen beim Verbindungsvorgang und während des Trainings kann es vorkommen, dass Verbindung verloren geht. So macht das Training keinen Spaß.

Kinomap dagegen bietet keine Trainingspläne und Co., sondern spezialisiert sich auf Videostrecken, die von Mitgliedern aufgenommen wurden. Diese Strecken können Sie mit dem Sportstech F31 Laufband nachlaufen können. Die Auswahl ist riesig und Sie finden Strecken aus so gut wie allen Ländern der Erde. Neben den Videos können Sie während des Trainings auch auf Google Maps zurückgreifen und auch teilweise Höhenprofile sehen. Vergleichen können Sie sich anhand der Bestenliste mit anderen Mitgliedern. Sofern Ihr TV Smart-Funktionen wie z.B. Miracast unterstützt, können Sie das Bild des Tablets/Smartphones auch an Ihren TV streamen. Alles in allem eine tolle App, mit dem einzigen „Nachteil“, dass einige Funktionen ein bisschen kosten.

Lagerung

Der Klappmechanismus des Sportstech F31 funktioniert erstaunlich gut und ist auch sicher. Unterstützt werden Sie beim Zusammenklappen durch eine hydraulische Feder, die die Lauffläche langsam hoch und runter klappt. Das ist in einem Haushalt mit Tieren oder kleinen Kindern ganz hilfreich. Gelöst werden kann das Laufband-Deck auch nur, indem man mit dem Fuß auf mittlerer Höhe gegen die Gasfeder drückt, um die Verriegelung zu lösen. Einklappt ist das Laufband recht kompakt mit den Abmessungen von 99 x 73 x 135 cm. Klar gibt es kompaktere klappbare Laufbänder, die haben aber meist nicht so viel Leistung wie das Sportstech F31. Viel Kraftaufwand für das Verschieben des F31 Laufbands brauchen Sie auch nicht, da typischerweise auch hier Transportrollen angebracht sind.

Wartung

Wie bei einem Laufband üblich muss die Lauffläche nach einiger Zeit geschmiert werden. Dafür legt Sportstech Silikonöl in den Lieferumfang bei, dass auch sehr lange hält. Das Sportstech F31 Laufband hat eine recht angenehme Lösung dafür. Über das automatische Schmiersystem müssen Sie nur ein paar Tropfen des Schmiermittels in die Öffnung geben, die sich an der linken Seite (mittig) am Laufdeck befindet. Das Schmiermittel verteilt sich dann automatisch über die gesamte Lauffläche. In der Theorie. Bei uns hat die korrekte Verteilung viel besser mit einer leichten Steigung funktioniert, wie schon beim Punkt „Laufgefühl“ erklärt. Diese Information wäre im Handbuch nicht schlecht gewesen.

Vor- und Nachteile

Fazit zum Sportstech F31 Test

In unserem Sportstech F31 Test hatte das Laufband viele Stärken, aber auch einige Schwächen, die ggf. einige eher vom Kauf abhalten. Wer wirklich nur ein Einsteiger-Laufband, mit einer guten Laufleistung, einer ausreichenden Lauffläche und einer vergleichsweise für den Preis ordentlichen Ausstattung möchte, ist mit dem Sportstech F31 vielleicht wirklich gar nicht so schlecht beraten.

Es gibt in diesem Preissegment oder eine Stufe höher aber deutlich bessere Laufbänder in Bereich der Verarbeitung. Wer evtl. vorhat ein bisschen ambitionierter über einen längeren Zeitraum zu trainieren, sollte sich überlegen evtl. zu einem belastbaren Laufband zu greifen. Hier bietet sich natürlich das Sportstech F37 an. Ein toller Allrounder mit kaum Schwächen im Mittelklasse-Bereich. Ansonsten ist der Artsport Speedrunner 6000 auch eine Empfehlung wert. Im gleichen Preissegment wie das Sportstech F31, ist das AsVIVA T16 eine Erwähnung wert. Auch gibt es ziemlich viele Reebok Laufbänder in dieser Preisklasse.

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