Sportstech FX300 Test

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Verarbeitung
7
10
Stabilitaet
7
10
Laufgefuehl
7
10
Leistung
6
10
Technik
6
10
Preis-Leistung
7.5
10

Bewertung

6.8
Gut
6.8
Gut
6.8
Gut

799,00

Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

159 x 75 x 122 cm
Länge x Breite

Lauffläche

120 x 51 cm

PS (Dauer/Max.)

1,25 PS
2 PS

Max. km/h

16 km/h

Steigung

-

Belastbarkeit

110 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

In diesem Sportstech FX300 Test erfahren Sie, wie das ultra kompakte Laufband in unserem ausführlichen Test abschneidet und ob sich der Kauf wirklich lohnt.

Aufbau & Lieferung

Das Sportstech FX300 wird wie beim Berliner Unternehmen Sportstech üblich mit einem Speditionsunternehmen geliefert. Im Lieferumfang enthalten sind folgenden Dinge:

Viel mehr ist auch nicht nötig. Ähnlich wie bei beim Sportstech F17 ist auch bei FX300 keine Montage notwendig. Das Laufband muss lediglich ausgepackt werden. Im Anschluss muss das Laufband nur noch hochgeklappt werden und das Stromkabel muss eingestöpselt werden. Das finden wir super gelöst und es spart jede Menge Zeit und Nerven.

Zusätzlich findest Du im Lieferumfang einen QR-Code, der auf ein Video des Sportstech FX300 verweist, in dem der Aufbau und die ersten Schritte nochmal gezeigt werden. Wir finden diese Art von Support toll und hoffentlich nehmen sich auch andere Hersteller ein Beispiel dran.

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Verarbeitung & Optik

Für ein Mittelklasse-Laufband ist das Sportstech FX300 gut verarbeitet. Das Chassis wird sehr stabil, trotz viel Plastik, was sich aber bei diesem Preis nicht vermeiden lässt und wir auch nicht schlimm finden. Das Chassis wirkt auch nicht billig und Plastik ist auch nicht gleich Plastik. Da gibt es schon starke Unterschiede in der Qualität und Optik.

Die Konsole ist ebenfalls ordentlich verarbeitet und unregelmäßige Spaltmaße konnten wir nicht entdecken. Einzig die verstellbaren Griffe wirken nicht ganz so wertig wie die anderen Komponenten. Das Material scheint im Ersteindruck nicht ganz so stabil zu sein, aber unser Gewicht von knapp 88 kg konnten die Griffe locker aushalten. Trotzdem solltest Du dich lieber nicht mit vollem Gewicht auf die Griffe stützen.

Mit knapp 110 kg Belastbarkeit ist das Laufband auch ausreichend belastbar und wir glauben den 110 kg wirklich. Viele Hersteller übertreiben oft bei dieser Angabe. Da werden aus 100 kg ganz schnell 150 kg. Für ein Einsteiger Laufband ist das ein guter Wert. Sollten Sie aber um die 100 kg wiegen, wäre es vielleicht besser zu einem anderen Laufband zu greifen.

Die minimalistische Optik des Sportstech FX300 gefällt uns sehr gut. Besonders der sehr tiefe Schwerpunkt und die breite Lauffläche sorgen für enorm viel Stabilität während des Trainings.

Insgesamt überzeugt das FX300 in der Verarbeitung und besonders in der schlichten Optik.

Oder hier mit einer verlängerten Garantie

Leistung

Schon mal vorneweg, es gibt leistungsstärkere Laufbänder in diesem Preissegment als das Sportstech FX300. Der Gleichstrommotor (DC) hat eine Dauerleistung von 2 PS und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 16 km/h. Das ist für Einsteiger mehr als ausreichend und selbst für viele fortgeschrittene Läufer ist die Leistung annehmbar.

Wem das nicht ausreicht oder vorhat in Zukunft sehr ambitioniert und ggfs. schnell zu laufen sollte hier evtl. zu einem anderen Laufband greifen. Das Sportstech F37 ist in dieser Preisklasse und bietet mehr Leistung. Dafür hat es aber auch einige Nachteile gegenüber de FX300.

Training

Das Laufen auf dem Sportstech FX300 fühlt sich wirklich sehr gut an. Die Lauffläche ist mit den Maßen von 120 cm in der Länge und 51 cm in der Breite für ein Laufband dieser Größe sehr groß. Besonders eine unzureichende Breite sorgt oft für zu viel Unsicherheit beim Laufen, was hier nicht der Fall ist.

Die niedrige Bauhöhe erzeugt einen sehr tiefen Schwerpunkt beim FX300, was sich wiederum positiv auf die Stabilität auswirkt. Während des Laufens (selbst bei Maximalgeschwindigkeit) bleibt das Laufband äußerst stabil und es wackelt nichts.

Für einen guten Laufkomfort sorgen auch die Dämpfung und dass Material der Lauffläche. Die Lauffläche setzt auf ein perforiertes Anti-Rutschsystem, wodurch ein stabiler Halt gegeben wird beim Laufen. Die Beschichtung der Lauffläche hat ganz viele kleine Noppen die für diese extra Bodenhaftung sorgen.

Damit die Gelenke möglichst wenig belastet werden, ist die Lauffläche 5-fach gedämpft. Dadurch soll ein natürliches Laufgefühl wie in der freien Natur entstehen. Das Sportstech FX300 macht es auch ganz gut, aber ein Laufgefühl wie draußen kann nicht ganz simuliert werden. Das packen nur die wenigsten Laufbänder und diese kosten dann auch im hohen vierstelligen Bereich.

Trotz allem fühlt sich das Training dem Sportstech FX300 sehr sicher und der Laufkomfort in dem Preis angemessen. Einziger Kritikpunkt wäre, dass mit dem FX300 keine Steigungen simuliert werden können. Das machen die Konkurrenzprodukte, wie z.B. das Sportstech F37 und das Fitifito FT850 besser und beide befinden sich im gleichen Preissegment.

Lautstärke

Der wartungsarme Motor hat während des Trainings einen niedrigen Geräuschpegel von ca. 60 dB und ordnet sich somit eher zu den leiseren Laufbändern ein. Eigentlich sind die Schritte auf dem Laufband lauter als der Motor selbst. Wobei diese durch die Dämpfung der Lauffläche sehr gut abgefangen werden. Aber das ist bei den meisten Laufbändern so.

Während des Laufes können Sie problemlos über die praktische Tablethalterung Ihre Lieblingsserie schauen ohne die Lautstärke stark erhöhen zu müssen. Auch an den Nachbarn oder an das Kind im Nebenzimmer müssen Sie sich nicht unbedingt Gedanken machen bzgl. der Lautstärke, da die 60 dB relativ leise sind.  Von daher eignet sich, dass auch Sportstech FX300 auch wunderbar in einer Wohnung.

Konsole & Technik

Die futuristische wirkende Konsole des Sportstech FX300 ist sehr benutzerfreundlich und intuitiv bedienbar. Allerdings ist die Konsole auch ein klein wenig zu minimalistisch. Die drei kleinen Displays der Konsole lassen sich wie folgt aufteilen.

Auf der linken Seite wird Ihnen die zurückgelegte Distanz und die verbrauchten Kalorien angezeigt. In der Mitte sehen Sie die Laufzeit und die Anzahl der Schritte. Rechts wird die Laufgeschwindigkeit und der Puls angezeigt. Die jeweiligen Anzeigen können ganz einfach durchgeschaltet werden.

Darunter befinden sich die Bedienknöpfe, mit denen beliebige Paramater wie z.B. die Geschwindigkeit oder die Distanz definiert werden können. Auch lassen sich hier die 9 Trainingsprogramme starten, mit denen Sie optimiert trainieren können. Zudem kann an der Konsole mit den Plus- und Minus-Knöpfen die Geschwindigkeit in 0,1 km/h Schritten angepasst werden.

Die Konsole wurde mit Absicht sehr minimalistisch gehalten, den darüber befindet sich eine Tablet- bzw. Smartphone-Ablage mit denen der Funktionsumfang erweitert werden kann. Auf die App gehen wir gleich ein.

 

Weitere Features, die das Laufband beinhaltet sind z.B. ein praktischer USB-Ladeport, Bluetooth, ein Herzfrequenzempfänger mit den jeder gängige Bluetooth-Pulsgurt gekoppelt werden kann und ein separater Herzfrequenzsensor für den Finger, der sich rechts an der Konsole befindet. Dieser ist aber leider bei weitem nicht so genau wie ein Pulsgurt.

Insgesamt ist die Konsole vom Funktionsumfang eher durchschnittlich. Zum einen da Sportstech davon ausgeht, dass z.B. ein Tablet genutzt wird, wodurch sich der Umfang erweitert und zum anderen ist die Konsole mit Absicht sehr klein, damit sich das Sportstech FX300 besser verstauen lässt. Von daher sollten Sie nicht zu viel von der Konsole selbst erwarten.

Apps

Kinomap

Kinomap ist eine Map-Modus App die mit dem Sportstech FX300 Ultra Slim kompatibel und auch sehr zuverlässig funktioniert. Die App gibt es für Android und iOS. Kurz beschrieben, können Sie Kinomap via Bluetooth mit der Konsole des FX300 verbinden. Die App verfügt über 520 Laufstrecken aus aller Welt wie z.B. Spanien, USA, China, Italien, Japan, Kolumbien, Haiti, Deutschland, Frankreich u.v.m.

Sie können die Strecken während des Trainings live im Video-Modus ablaufen, wobei auch Ihre Zeit und andere Daten ausgewertet werden. Neben dem Video, können Sie noch den Map-Modus aktivieren um sich gleichzeitig eine Google Maps Karte der Laufstrecke anzuzeigen.

Die App macht enorm Spaß und kann sehr motivierend sein, da viele das Laufen auf einem Laufband als eintönig empfinden. Sie können Sie auch mit den jeweiligen Online-Bestenlisten für die einzelnen Strecken vergleichen. Das motiviert zusätzlich. Zudem kann die Kinomap auch mit Strava gekoppelt werden.

Auch ein cooles Feature ist, dass Kinomap an den Fernseher gestreamt werden kann, falls Ihnen das Display des Smartphones bzw. des Tablets zu klein ist. Dafür benötigen Sie allerdings Apple TV, Chromecast oder der Fernseher muss Miracast unterstützen.

Zusammengefasst konnte uns die App sehr überzeugen und durch die große Community wächst die Auswahl der Strecken rasant schnell.  Leider verfügt das Sportstech FX300 Ultra Slim keine Steigungsfunktion. Das hätte die „Simulation“ noch ein wenig realistischer gemacht.

FitShow

Die App FitShow ist leider nicht so überragend wie Kinomap. Erhältlich ist FitShow für iOS und für Android. Die App ist leider nur auf Englisch nutzbar und scheint wohl auf iOS ein wenig besser zu laufen. Ob ein Update mit einer Spracherweiterung in Zukunft kommt, wissen wir leider nicht, wobei das wohl es kleinste Problem ist

Bei uns auf dem Smartphone (Android 10) war die App sehr unzuverlässig. Wir hatten dauernd Verbindungsabbrüche und schon bei der Registrierung gab es riesig Probleme. Andere Nutzer auf iOS, als auch auf Android hatten wohl das gleiche Problem laut den Rezensionen.

Sportstech Fx300 App

FitShow an sich hört sich auf dem Datenblatt gar nicht so schlecht an. Einerseits bietet die App ähnlich wie Kinomap einen Map-Modus, womit man abgefilmte Strecken laufen kann. Zudem werden Trainingsdaten und Fortschritte aufgezeichnet und können ausgewertet werden.

Insgesamt lief die App keine 5 Minuten am Stück und von daher konnten wir FitShpw in unserem Sportstech FX300 Test nicht wirklich ausprobieren. Leider können wir deshalb auch keine Empfehlung aussprechen. Wir glauben auch nicht mehr daran, dass sich die App bessern wird. FitShow gibt es schon einige Zeit und gebessert hat sich nichts.

Sicherheit

Sicherheitstechnisch gibt es beim Sportstech FX300 nichts zu bemängeln. Die Lauffläche ist sehr breit und lang, verfügt über ausreichend breite Seittrittflächen und wie üblich ist ein Sicherheitsschlüssel ebenfalls vorhanden.

Lagerung

Mit einer Höhe von nur 21 cm im geklappten Zustand lässt sich das FX300 auch ganz einfach unter dem Bett verstauen. Auch die vertikale Lagerung ist problemlos möglich. So kann das FX300 z.B. hinter einer Tür platzsparend verstaut werden.

Mit ca. 61 kg ist das Laufband nicht ganz so leicht. Deswegen hat Sportstech an der Front Transportrollen angebracht, mit denen das Laufband nach der Benutzung ganz einfach an einen beliebigen Ort gerollt werden kann ohne viel Kraftaufwand.

Insgesamt ist der Namenszusatz „Ultra Slim“ den Sportstech gewählt hat sehr passend. Uns ist kein Laufband aus diesem Preissegment bekannt, dass trotz so einer großen Lauffläche in Relation zu den Abmessungen sich so platzsparend und einfach verstauen lässt. Deswegen voll Punktzahl von uns im Sportstech FX300 Test.

Garantie

Noch ein kleiner Tipp: Beim Kauf über die Sportstech Webseite erhalten Sie eine verlängerte Garantie aus das Sportstech FX300 Ultra Slim. Hier gehts zur Website

Vor- und Nachteile

Fazit zum Sportstech FX300 Test

Wir würden das Sportstech FX300 Ultra Slim als sehr guten Allrounder für den Heimgebrauch bezeichnen. Es ist vielleicht nicht das leistungsstärkste und auch nicht vom Funktionsumfang das beste Laufband ist der Preisklasse, aber alles in allem zeigt das Laufband keine größeren Schwächen.

Die Leistung ist für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene ausreichend. Die Lauffläche ist sehr breit und komfortabel. Auch im Punkto Aufbau, Lautstärke und Lagerung ist das Sportstech FX300 bestens für den Heimgebrauch geeignet. Besonders gut eignet sich das FX300 wegen der sehr geringen Abmessungen und des tollen Klappmechanismus für Haushalte, die nicht viel Platz haben.

Personen, die schon ein gutes Laufniveau erreicht haben sollten lieber zu einem leistungsfähigeren Laufband greifen. Ebenfalls ist das FX300 nicht darauf ausgelegt jeden Tag über mehrere Stunden betrieben so werden. Es ist halt kein Studio Gerät.

Eine gute Alternative wäre z.B. Sportstech F37, dass leistungsfähiger ist und der Umfang der Konsole deutlich größer ist. Allerdings ist das F37 dafür nicht so leise und kompakt wie das Sportstech FX300. Von den Abmessungen und der Lagerung wäre das Sportstech F17 ebenfalls eine Alternative. Wobei Du beim F17 weniger Leistung erhältst und die Lauffläche vom Komfort, als auch von den Abmessungen nicht so gut ist wie beim Sportstech FX300.

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