AsVIVA Laufband Cardio T16 Test

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Verarbeitung
6.5
10
Stabilitaet
5
10
Laufgefuehl
5.5
10
Leistung
6
10
Technik
4.5
10
Preis-Leistung
7
10

Bewertung

5.8
Ok
5.8
Ok
5.8
Ok

Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

165 x 71 x 129 cm
Länge x Breite

Lauffläche

123 x 42 cm

PS (Dauer/Max.)

2,3 PS
3,5 PS

Max. km/h

16 km/h

Steigung

0 - 15 %

Belastbarkeit

120 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

In diesem AsVIVA Laufband Cardio T16 Test erfahren Sie, ob der Heimtrainer die Erwartungen erfüllt und ob das Cario T16 auch wirklich das Geld wert ist.

Aufbau & Lieferung

Nach erfolgreicher Bestellung meldet sich eine Speditionsfirma, die mit Ihnen einen Liefertermin ausgemacht. Die Lieferung erfolgt wie üblich nur bis Bordsteinkante. Mit einem Bruttogewicht von 59 kg ist das AsVIVA Cardio T16 sehr schwer alleine zu transportieren. Organisieren Sie sich deshalb evtl eine zweite Person die beim Tragen hilft.

Im Lieferumfang sind folgenden Gegenständen enthalten:

Das Cardio T16 ist schon größtenteils vormontiert. Die restliche Montage ist ziemlich einfach. Zunächst müssen Sie die Computerhalterung vorsichtig hochklappen. Jetzt verschrauben Sie den Konsolenmast mit den beiliegenden Schrauben. Im Anschluss befestigen Sie die Konsolenaufnahme und die beiden Schutzkleidungen jeweils an der Seite. Zum Schluss stecken Sie nur noch den Sicherheitsschlüssel in die vorgesehene Position und schließen das Laufband mit dem Netzteil an. Das war es auch schon. Relativ einfach und innerhalb von knapp 30 Minuten erledigt.

Info: Das Laufband kommt schon vorgeölt und in der Regel müssen Sie die Laufmatte bei der Inbetriebnahme nicht ölen. Allerdings haben wir in anderen Berichten gelesen, dass es vereinzelt trotzdem notwendig war. Sollten Sie Anfangs ein Schleifgeräusch bemerken, dann ölen Sie am besten mit dem beiliegenden Silikonöl nach.

Leistung

Für ein Laufband im Bereich der 500€ Marke ist die Leistung durchaus ansprechend. Die Dauerleistung entspricht ca. 2,3 PS was ich im Vergleich zu vielen Konkurrenten sehr gut ist. Die Spitzenleistung entspricht 3,5 PS, wodurch auch längerem schnellere Lauf von bis 16 km/h möglich sind. Für sehr viele Läufer ist das mehr als ausreichend. Wer allerdings mit schnelleren Sprints in Kombination mit Intervallläufen trainieren möchte, sollte zu einem noch stärkeren Laufband greifen. Für den Heimgebrauch ist das AsVIVA Laufband Cardio T16 aber sehr gut geeignet.

Training & Laufgefühl

Das Laufen auf dem Cardio T16 fühlt sich ganz okay an. In Relation zum Preis ist es aber gut. Die Lauffläche ist für die meisten mit 123 x 42 cm ausreichend groß. Der Lauf füllt sich flüssig an und der Motor reagiert sehr zuverlässig.

Die Geschwindigkeit kann ich 0,1 km/h Schritten reguliert werden, was auch ganz gut funktioniert. Lediglich bei niedrigen Geschwindigkeiten von ca. unter 5 km/h konnten wir ganz leichte Verzögerungen feststellen, was aber nicht sonderlich schlimm war. Wir glauben es lag hier eher an der Konsole.

Die Laufmatte ist 2-fach beschichtet und hat auch genug Grip. Die 6-Zonen Super Soft Dämpfung soll die Schritte gut abdämpfen, was wir auch feststellen konnten, aber wirklich nichts Besonderes war. Ja die Schritte wurden teils ausreichend gedämpft, aber das machen viele andere Laufbänder in dieser Preisklasse ebenfalls gut.

Was uns aber sehr gut gefallen hat, ist die elektrische Steigungsfunktion, die bei diesem Preis keine Selbstverständlichkeit ist. Mit den Schnellwahltasten lässt sich die Steigung ohne Verzögerung auf 3%, 6%, 9% oder 12% umstellen. So können Bergläufe gut umgesetzt werden, was auch Spaß gemacht hat. Mit den Incline-Tasten kann die Steigung schrittweise in 1% Schritten angepasst werden, wobei maximal 15% möglich sind.

Alles in allem hat das Laufen auf dem AsVIVA Laufband Cardio T16 im Test Spaß gemacht, was wir von vielen 500 € Laufbändern nicht behaupten können. Für Einsteiger & nicht so große Personen dürfte das Cardio T16 durchaus langen.

Technik und Konsole

Der Computer des Cardio T16 zeigt wichtige Trainingsinformationen während der Session an. Dazu gehören z.B. die folgenden:

Spezielle Trainingsinformationen die viele fortgeschrittene Läufer wie z.B. Pace sind nicht enthalten. Der Computer beschränkt sich nur auf das notwendigste. Das LED-Display hat eine blaue Hintergrundbeleuchtung und ist auch im Dunkeln sehr gut ablesbar.

Unter dem Computer finden Sie die Bedientasten:

Start = Training starten

Stop = Training stoppen. Halten Sie die Taste für 2 Sek. gedrückt um das Laufband neuzustarten.

Fast-Slow = Ändern der Geschwindigkeit in 0,1 km/h Schritten. Halten Sie die Taste gedrückt, um die Geschwindigkeit schneller zu steigern und zu verringern.

PRG = Auswahl der 12 Programme

Mode = Auswahl verschiedener Modi wie z.B. Distanz-Countdown, Zeit-Countdown, Kalorien-Countdown u.v.m

Schnelltasten = Ändern Sie mit den Schnelltasten die Geschwindigkeit (3 km/h, 6 km/h, 9 km/h, 12 km/h) oder die Steigung (3%, 6%, 9%, 12%).

Die Bedienung ist selbsterklärend, was aber auch am Umfang liegt. Es gibt nämlich nur 12 Programme, die alles Intervallprogramme sind. Die Programme unterscheiden sich im Tempo, der Steigung und der dadurch entstehenden Intensität. Wir haben 2-3 Programme getestet und es hat ganz gut funktioniert. Besonders die automatischen Steigungen haben uns gefallen.

Multimedia

Die Lautsprecher sind ziemlich schwach. Der Sound klingt nach Blech und die Lautstärke ist auch nicht besonders hoch. Über den AUX-Anschluss können Sie ein externes Gerät wie z.B. ein Smartphone verbinden und somit MP3-Dateiein abspielen. Das funktioniert, ist aber nicht wirklich eine Empfehlung. Nutzen Sie lieber direkt die Lautsprecher Ihres Smartphones.

Leider sind die Handpulssensoren ebenfalls nicht zu empfehlen. Das gilt aber bei so gut wie allen Handsensoren an Laufbändern. Die sind ziemlich ungenau.

Nutzen Sie stattdessen lieber die Bluetooth Funktionalität. Via Bluetooth können Sie ein Pulsgurt mit der Konsole koppen. So gut wie alle Bluetooth Pulsgurte sind mit der Konsole kompatibel.

App (eHealth)

Die App eHealth ist jeweils für Android und iOS erhältlich. Allerdings überzeugt die App auf keiner Plattform. Es beginnt schon bei der Registrierung bei den meisten, da diese immer wieder abstürzt. Ist das irgendwann geschafft, können Sie bis zu 4 Benutzerprofile anlegen. Dabei hinterlegen Sie Ihr Geschlecht, Ihre Größe, Ihr Gewicht usw.

eHealth protokolliert Ihr Training und zeigt Ihnen wichtige Informationen an. Allerdings sind die Trainingsdaten wie Distanz, Kalorien etc. viel zu hoch und können nicht stimmen. Wirklich schade, da dadurch die App nicht wirklich brauchbar ist.

Ansonsten können Sie über den Quick Start 400 Meter Runden laufen, wobei auch hier auch die Pace angezeigt wird. Die App hat auch noch paar mehr Funktionen, wobei wir nicht auf weitere Funktionen eingehen.

eHealth App

Die App eHealth ist leider viel zu unzuverlässig und nimmt teils die Motivation am Training. Bleiben Sie lieber beim eingebauten Trainingscomputer des AsVIVA Cardio T16 Laufbands oder wenn Sie unbedingt eine App-Funktionalität benötigen, schauen wie bei Laufbändern vorbei. Empfehlungen sind da z.B. das Sportstech F17 oder das Sportstech F37.

Lautstärke

Laut AsVIVA beträgt die Lautstärke maximal 64 dB auf der höchsten Geschwindigkeit. Wobei man auch aber sagen muss, dass man das nur schwer sagen kann, da es auch vom Gewicht und des Laufstils des Trainierenden abhängt. Wir empfanden den AsVIVA Cardio T16 Heimtrainer als relativ leise. Sogar in einigen Mehrfamilienhäusern, die nicht zu hellhörig sind, sollte das Training mit dem Cardio T16 kein Problem sein. Lauter als ein Fernseher ist das Laufband nicht. Sogar abends kann das Trainings absolviert werden, ohne das der Nachbar das mitbekommt. Aber wie gesagt, das hängt auch vom Haus aus.

Wartung

In regelmäßigen Abständen (3-6 Monaten) muss die Laufmatte mit dem beilegenden Silikonöl geschmiert werden. In der Bedienungsanleitung wird das ausführlich beschrieben. Hierfür müssen Sie nur das Öl zwischen Laufriemen und Bodenplatte sprühen und dann das Laufband für wenige Minuten einfach nur laufen lassen.

Alle paar Monate ist es empfehlenswert Schrauben und Muttern zu kontrollieren und ggf. nachzuziehen. Das ist wirklich kein großer Aufwand und bei allen Laufbändern früher oder später notwendig.

Lagerung

Das Faltsystem des AsVIVA Cardio T16 Laufbands ist weiterer Pluspunkt. Sofern Sie das Laufband verstauen möchten, können Sie einfach den Laufsteg nach vorne klappen.

Mit den Klappmaßen 70 x 71 x 150 cm ist das Laufband deutlich einfacher zu verstauen. Über die integrierten Transportrollen können Sie das Cardio T16 ohne Kraftaufwand an einen geeigneten Ort verschieben.

Garantie

Sie erhalten beim Kauf des AsVIVA Cardio T16 Laufbands die üblichen Garantie- und Gewährleistungslaufzeiten. Sofern Sie aber das Laufband direkt bei AsVIVA kaufen und das Laufband auch registrieren, erhalten Sie kostenfrei 5 Jahre-Garantie.

[Button: Hier geht es zur 5-Jahre Garantie]

Vor- und Nachteile

Fazit zum AsVIVA Laufband Cardio T16 Test

Das AsVIVA Cardio T16 konnte im Laufband Test mit einem guten Rund-Um-Paket überzeugen. Gemessen am Preis überzeugt das T16 mit der Verarbeitung, dem Laufgefühl, der Steigungsfunktion, ausreichend Leistung und natürlich der Garantielaufzeit.

Gerade im Heimbereich und für Einsteiger ist das AsVIVA Cardio T16 eine gute Wahl. Leider ist der Trainingscomputer nur Durchschnitt und die App ist so gut wie nicht nutzbar. Ansonsten ist es auch Schade, dass keine ergonomische Tabletablage  verbaut ist. Sonstige Multimedia-Features wie z.B. die Lautsprecher oder die Handsensoren konnten uns ebenfalls nicht überzeugen, was aber nichts neues ist bei Laufbändern.

Eine gute Alternative im gleichen Preissegment ist z.B. das Sportstech F17, das leistungstechnisch ein wenig schwächer ist, aber besonders mit dem App-Funktionalität von Kinomap punkten kann und ein Platzwunder ist. Ansonsten lohnt es sich vielleicht auch eine Preisklasse höher zu schauen und ggf. zum Sportstech F37 oder dem AsVIVA T20 Cardio zugreifen. Beide Laufbänder sind in allen Bereichen ein deutliches Upgrade und überzeugen auch im Multimedia-Bereich.

1 Bewertung für AsVIVA Laufband Cardio T16 Test

  1. Thomas

    Gut

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