Sportstech F10 Test

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Datenblatt
Verarbeitung
4
10
Stabilitaet
3.5
10
Laufgefuehl
3.5
10
Leistung
3.5
10
Technik
5.5
10
Preis-Leistung
7.5
10

Bewertung

4.6
Ok
4.6
Ok
4.6
Ok

399,00

Zuletzt aktualisiert am 28. Januar 2021 um 5:43 . Alle Angaben ohne Gewähr.
Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

124 x 62 x 134 cm
Länge x Breite

Lauffläche

101 x 35 cm

PS (Dauer/Max.)

0,6 PS
1,0 PS

Max. km/h

10 km/h

Steigung

manuell

Belastbarkeit

120 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

Wir testen in diesem Sportstech F10 Test das Einsteiger-Laufband auf Herz und Nieren und verraten Ihnen, wo genau die Stärken, aber auch noch wichtiger, wo genau die Schwächen liegen.

Aufbau

Die Lieferung des Sportstech F10 erfolgt nur bis zur Bordsteinkante. Aber das ist bei diesem Sportstech Laufband gar nicht so schlimm, da das Einsteiger-Laufband mit einem Nettogewicht von 27 kg (Brutto 31 kg) nicht schwer ist und auch die Verpackungsmaße vergleichsweise kompakt ausfallen, sodass das Paket ggf. auch alleine getragen werden kann.

Der Lieferumfang umfasst die folgenden Gegenstände:

Der Aufbau des Sportstech F10 ist nicht sonderlich schwer, da das Laufband schon zum Großteil vormontiert ist. Sie müssen lediglich die Seitenstützen anheben und mit den erforderlichen Schrauben befestigen. Das Gleiche mache Sie mit der Konsole und stecken zum Schluss noch das Datenkabel, dass vom rechten Handlauf führt in die Buchse der Seitenstützen. Optional können Sie noch die Tablethalterung mit den Feststellschrauben anbringen. Insgesamt sind es nur 5 Schritte und der Aufbau ist nach nur wenigen Minuten erledigt. Die Erklärung in der Aufbauanleitung ist super. Des Weiteren können Sie auch auf die Videoanleitung zurückgreifen (siehe QR-Code an der Verpackung).

Verarbeitung & Stabilität

Die Konstruktion des Sportstech F10 ist für ein Einsteiger-Laufband solide und die Rahmenkonstruktion erscheint uns strapazierfähig. Behalten Sie aber im Hinterkopf, es handelt sich um ein Einsteiger-Laufband und die 120 kg Belastbarkeit hören sich nach viel an, aber wir würden ehrlich gesagt niemanden mit einem hohen Eigengewicht so ein Laufband empfehlen, da das Laufband dafür auf Dauer nicht ausgelegt ist. Sobald jemand schweres auf dem Laufband läuft, merkt man schon, dass es klapperig wirkt, aber noch seinen Zweck erfüllt. Das F10 Laufband fängt dann auch früher oder später an ein wenig zu knarzen und wirkt ein wenig billig, was kein Wunder ist bei diesem Preis. Von daher sind die maximalen 10 km/h auch gar nicht so schlecht gewählt.

Auch das ganze Plastik an der Konsole und den Haltegriffen ist nur semi-gut. Da haben wir schon besseres gesehen. Besonders die Handgriffe wirken sehr glatt und weich. Das geht besser. Immerhin ist der Rahmen ganz ordentlich.

Motor

Der Motor hat eine Dauerleistung von 0,5 PS, was an sich voll okay ist Einsteiger, die sich einfach nur ein wenig bewegen wollen. Die Maximalleistung beträgt 1,0 PS, wodurch maximal 10 km/h möglich sind. Der Motor machte im Sportstech F10 Test keinen schlechten Eindruck und funktioniert ohne groß zu zicken. Allerdings hatten einige andere Sportstech F10 Eigentümer ein paar Probleme mit dem Motor. Oft war es der Fall, dass der Motor der Belastung nach einiger Zeit nicht standhalten konnte und den Geist aufgegeben hat oder es leicht verschmort roch. Das kann viele Gründe. Entweder überhitzt der Motor, die Verarbeitung ist schlecht oder es war nur eine schlechte Charge. Deswegen ist es derzeit schwer zu sagen, wie zuverlässig der Motor funktioniert.

Trainingsgefühl & Leistung

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Das Laufen auf dem Sportstech F10 ist für langsame Geschwindigkeiten ausreichend, aber mehr auch nicht. Der Vorteil der kompakten Bauweise wird dem Laufgefühl teilweise zum Verhängnis, da die Lauffläche mit einer Größe von 101 x 35 cm (Länge x Breite) sehr klein ausfällt. Für eher kleinere Menschen ist das vielleicht noch okay, aber für Personen ab 185 cm könnte das Training schon ein bisschen kritisch werden. Sie können dann nicht wirklich abschalten und müssen sich darauf konzentrieren auf der Lauffläche zu laufen, ohne z.B. auf die Seittrittflächen zu kommen. Dadurch steigt auch die Verletzungsgefahr. Immerhin sind die Seittrittflächen schön farblich (rot) markiert und gut aus dem Augenwinkel erkennbar.

Die Matte der Lauffläche ist gar nicht so schlecht verarbeitet und hat eine ausreichende Dicke von 1,2 mm, die aus 5 Schichten besteht. Weniger sollte es aber nicht sein. Die klassische Dämpfung wie bei höherpreisigen Laufbändern ist beim F10 nicht vorzufinden. Der Lauf wird aber trotzdem ein wenig abgefedert und für ein Einsteigerlaufband ist das ausreichend. Auch gut gefällt uns, dass sich die Geschwindigkeit in 0,1 km/h Schritten anpassen lässt. Dafür können Sie auch die Schnellwahltasten an den Handläufen nutzen. Beides keine Selbstverständlichkeit im Low-Budget-Bereich.

Erwähnenswert ist zudem die manuelle Steigung, die in 3 Stufen verstellt werden kann. Klar ist eine elektrische Steigung viel angenehmer, aber selbst die manuelle Variante ist ziemlich cool in diesem Preissegment. Falls Sie das Sportstech F10 in einem Raum mit einer niedrigen Deckenhöhe nutzen möchten, behalten Sie im Hinterkopf, dass den Bodenabstand bei 0 % Steigung ca. 7,5 cm beträgt.

Lautstärke

Die Geräuschkulisse während des Trainings ist vollkommen im Rahmen. Sofern es sich nicht um einen Altbau handelt, sollte das Training mit dem Sportstech F10 keine Probleme darstellen. Auf niedrigen Geschwindigkeiten ist das Laufband sehr leise. Beim Joggen auf höheren Geschwindigkeiten wird es aber logischerweise schon ein bisschen lauter als die vom Hersteller angegebenen 68 dB.

Mit einer guten Bodenmatte können sich aber die Tritte ganz gut dämpfen. Von daher wäre es keine schlechte Überlegung, auch eine Bodenschutzmatte mitzubestellen.

Technik/Ausstattung

Für ein Einstiegsgerät bietet das Sportstech F10 auf dem Datenblatt jede Menge Ausstattung. Beginnen wir aber zunächst mit der Konsole. Die ist sehr übersichtlich aufgebaut und das 3“ großes TFT-Display hat einer Hintergrundbeleuchtung. Während des Trainings werden Ihnen die folgenden Werte angezeigt:

Alle Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und Sie finden auch Schnelltasten für die Geschwindigkeiten 3, 5 & 7 km/h auf der übersichtlichen Konsole.

Zudem sind auch die 12 integrierten Intervall-Programme auf der Konsole abgebildet. Die hinterlegten Programme sind ganz okay und decken den Bereich vom schnellen Gehen bis zu leicht mäßigem Joggen alles ab. Mehr ist leider nicht drin bei diesem Laufband, aber für die Zielgruppe sollte das genügend sein. Es gibt auch ein benutzerdefiniertes Programm, in dem Sie auch Countdowns festlegen können und auch Ihren Puls beobachten können. Dafür gibt es die Handpulssensoren, die aber Schrott sind und eine Bluetooth-Schnittstelle für einen optionalen Pulsgurt, den Sie mit der Konsole koppeln können. Das funktioniert deutlich besser, aber ab und zu kommt es zu Verbindungsproblemen. Trotzdem nicht schlecht in diesem Preisbereich.

Highlight des Sportstech F10 ist wohl die Kompatibilität zu den Apps FitShow und Kinomap, wobei gleich gesagt werden muss, dass FitShow seit der neusten Version ein bisschen besser funktioniert, aber keineswegs ein Kaufgrund sein sollte. Damit können Sie ihr Training protokollieren und auch noch mehr Trainingsmetriken wie z.B. Pace nutzen. Die Genauigkeit ist allerdings nicht sonderlich gut.

Kinomap dagegen spezialisiert sich auf Videos, die Sie nachlaufen können. Dank der großen Community gibt es über 500 Strecken aus allen Ländern der Welt. Auch können Sie sich mit anderen Nutzern messen, wobei das mit dem Sportstech F10 eher weniger Sinn macht. Aber als Abwechslung ist die App ganz toll. Einige App-Features kosten allerdings mittlerweile ein bisschen.

Die angebrachte Tablethalterung ist auch ganz praktisch. Sie können einfach Ihr Smart-Gerät auf der Konsole ablegen. Die Getränkehalterungen sind leider ein wenig zu klein für handelsüblichen Flaschen.  Trotz der vielen Makel und Probleme, ist die Technik des Sportstech F10 mit die Beste in dieser Preisklasse.

Lagerung

Nach dem Laufen können Sie das Sportstech F10 mit dem Easy-Fold-System platzsparend zusammenklappen. Dazu ziehen Sie einfach den schwarzen Stift aus der Lauffläche und setzen den Stift wieder rein, wenn Sie die Lauffläche hochgeklappt haben, sodass diese nicht unfreiwillig runterfällt. Sie brauchen dazu auch keinen großen Kraftaufwand, da Ihnen die Hydraulik dabei hilft.

Mit den Klappmaßen von 55 x 62 x 134 cm ist das F10 sehr kompakt und lässt sich auch in kleinsten Räumlichkeiten verstauen. Über die Transportrollen können Sie das Sportstech Laufband ohne Mühe verschieben.

Wartung

Bei regelmäßiger Nutzung wird das Laufband stark beansprucht und benötigt deswegen auch ein wenig Wartung. Deswegen müssen Sie in gegebenen Abständen das Laufband mit dem im Lieferumfang befindlichen Silikonöl schmieren. Bei herkömmlichen Laufbändern müssen Sie dazu die Laufmatte ein bisschen lockern und dann ein paar Tropfen des Öls unter die Matte geben. Das Sportstech F10 hat aber ein automatisches Selbstschmiersystem. Sie müssen nur den Deckel der Abdeckung lösen und ein paar Tröpfen reingeben. Dann das Laufband einfach ein paar Minuten auf niedriger Geschwindigkeit laufen lassen, damit sich das Öl verteilt. Das war es auch schon. Die Lösung gefällt uns sehr gut uns ist auch bei vielen anderen Sportstech Laufbändern zu finden.

Vor- & Nachteile

Fazit zum Sportstech F10 Test

Das Sportstech F10 ist keinesfalls für jedermann sinnvoll. Es handelt sich nur um ein Einsteigergerät und ist auch aufgrund der Konstruktion eher was für kleinere Personen, die was zum zügigen Gehen oder leichtem Joggen suchen. Wer mehr möchte oder längerfristig trainieren möchte, sollte zu einem besseren Gerät aus der nächsten Preisklasse greifen. Da bieten sich z.B. das Sportstech F31, das AsVIVA T16 oder das Kinetic Sports KST4600 an. Aber es gibt auch viele weitere Laufbänder, die für Sie in Fragen kommen könnten. Schauen Sie sich unsere Bestenliste mal an. Wer nur Walken möchten, sollte sich mal die WalkingsPads anschauen.

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