Fitifito FT600

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Datenblatt
Verarbeitung
7
10
Stabilitaet
6
10
Laufgefuehl
6
10
Leistung
6
10
Technik
7
10
Preis-Leistung
7.5
10

Bewertung

6.6
Gut
6.6
Gut
6.6
Gut

699,00

Zuletzt aktualisiert am 17. April 2021 um 6:33 . Alle Angaben ohne Gewähr.
Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

156 x 79 x 119 cm
Länge x Breite

Lauffläche

130 x 46 cm

PS (Dauer/Max.)

2,5 PS
2,5 PS

Max. km/h

18 km/h

Steigung

0 - 12 %

Belastbarkeit

125 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

In diesem Fitifito FT600 Test erfahren Sie, wie sich das elektrische Laufband im Einsatz schlägt und ob das FT600 ggf. eine günstige Alternative zum größeren Bruder, dem FT700 ist.

Lieferung & Aufbau

Nach erfolgreicher Bestellung des Fitifito FT600, wird sich ein Speditionsunternehmen mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Lieferzeitpunkt mit Ihnen auszumachen. Knapp 70 kg wiegt das FT600 inkl. Verpackung und die Abmessungen der Kartons sind recht groß. Die Lieferung erfolgt nur bis Bordsteinkante, weshalb es hilfreich ist, wenn Sie sich eine zweite Person zum Tragen organisieren.

Der Aufbau des FT600 ist einfach und besteht aus nur sechs Einzelteilen, die mit insgesamt 8 Schrauben befestigt werden müssen. Die Säulen sind bereits am Laufdeck montiert & müssen lediglich hochgeklappt und mit jeweils 2 Schrauben links/rechts befestigt werden. Im Anschluss muss nur noch die Konsole draufgesetzt, verschraubt und mit dem Datenkabel verbunden werden. Im letzten Schritt befestigen Sie jeweils die Abdeckungen an den Seiten.

Das war es auch schon und in unter 30 Minuten ist das Fitifito FT600 aufgebaut. In der Bedienungsanleitung, die in mehreren Sprachen vorhanden ist, werden die wenigen Schritte detailliert beschrieben.

Verarbeitung & Optik

Optisch sieht das Fitifito FT600 recht modern aus und wirkt wie die kleinere Version des FT700. Beide Modelle unterscheiden sich optisch kaum voneinander. Uns gefällt auch der „All-Black-Look“ des Laufbands, was ziemlich modern aussieht.

Die Verarbeitung ist gemessen am Preis gut. Das Laufdeck wirkt robust und schwer. Auch die Säulen aus Metall sind stabil und die Konsole ist ebenfalls sauber verarbeitet. Für ein Laufband im Einsteiger/Mittelklasse-Bereich ist die Verarbeitung des FT600 verglichen mit anderen Laufband Tests im Ersteindruck wirklich gut. Die maximale Belastbarkeit von 125 kg scheint auch realistisch zu sein.

Die Laufmatte ist leider nicht ganz so dick, was uns aber nicht überrascht bei dem Preis.

Motor

Verbaut ist ein 1800 Watt bzw. 2,5 PS starker wartungsarmer PM-Motor. Der Motor arbeitet recht effizient und maximal sind 18 km/h möglich. Für viele ist das mehr ausreichend. Einzig auf sehr langsamen Geschwindigkeiten von 1-2 km/h (sehr langsames Gehen) läuft der Motor nicht ganz so geschmeidig. Das dürften aber die wenigstens nutzen. Ambitionierte Sportler, die mehr Leistung benötigen und das Laufband täglich nutzen möchten, sollten eher zu einem höherpreisigen Laufband greifen.

Laufgefühl

Beim Laufgefühl dürfen Sie nicht zu viel erwarten, wobei gleich gesagt werden muss, dass das Training mit dem FT600 Spaß machen kann. Das Laufband ist nur nichts für ambitionierte Läufer und Profis.

Die Lauffläche ist mit 130 x 46 cm (L x B) besonders in der Länge recht lang für ein Laufband in dieser Preiskategorie. Die 46 cm in der Breite sind für viele ausreichend, aber wer mehr Laufkomfort haben möchte und gerne mehr Platz benötigt, sollte eher zum größeren Bruder (FT700) greifen, oder anderen Mittelklassemodellen, wie z.B. dem Sportstech F37 oder dem Fitifito FT850.

Insgesamt funktioniert das Training mit dem Fitifito FT600 ganz gut und Ruckler oder sonstige Probleme konnten wir nicht direkt wahrnehmen, außer auf extrem langsamen Geschwindigkeiten. Eine Dämpfung, die die Schritte federt ist vorhanden, aber nichts Weltbewegendes.

Das machen die höherpreisigen Modelle schon noch besser. Trotzdem fühlt sich die mehrlagige Diamantlaufmatte sehr sicher an und gibt einem guten Grip. Was uns ein bisschen stört, ist der Schriftzug „FIT“ auf der Laufmatte, der anfangs ein bisschen ablenkt. Aber man gewöhnt sich dran.

Steigung

Die elektrische Steigung lässt sich in 18 Stufen regulieren, wobei die letzte Stufe ca. 11 – 12 % entspricht. Das ist vollkommen okay für den Preis. Wer regelmäßig mit Steigungen trainiert und gerne mal auf 15 bis 18 % Steigungen läuft, sollte eher zu einem stärkeren Modell greifen wie z.B. dem Sportstech F37 oder das Sportstech F75. Aber auch in der gleichen Preisklasse wie das FT600 gibt es Alternativen wie z.B. das AsVIVA T16.

Lautstärke

Im Fitifito FT600 Test war das Laufband im durchschnittlichen Betrieb von ca. 10 km/h mit etwa 60 dB durchschnittlich laut. Bei 16 – 18 km/h wird es aber schon ein gutes Stück lauter von bis zu 80 -85 dB, wobei die Lautstärke nicht vom Motor so hochgetrieben wird, sondern von den Schritten, die auf der Laufmatte aufprallen. Das ist völlig normal. Nebenbei TV schauen ist kein großes Problem, sofern Sie die Lautstärke ein wenig erhöhen.

Mit dem FT600 können Sie in den meisten Wohnungen problemlos auf normalen Geschwindigkeiten trainieren, ohne sich Sorgen zu machen, dass der Nachbar waren hören könnte. Allerdings wird es bei leichten Sprints schon bisschen kritisch in der Wohnung. Ein wenig Minderung schaffen gute Laufschuhe und eine Bodenschutzmatte für das Laufband, dass die Vibrationen gut abfedert.

Technik (Konsole)

Die Konsole des Fitifito FT600 ist sehr stylisch und übersichtlich aufgebaut. Einigen wird es gefallen, anderen ist das zu spartanisch mit den 3 einfarbigen LCD-Anzeigen, auf den die folgenden Werte angezeigt werden:

Darunter finden Sie die gleichen Bedienfelder, wie beim FT700. Die üblichen Tasten halt, um ein Training zu starten/stoppen, die Geschwindigkeit/Steigung zu erhöhen oder zu verringern und Tasten zur Navigation des Menüs.

Zudem gibt es noch Schnelltasten für die Geschwindigkeit und die Steigung, um flott eine Anpassung vorzunehmen. Die Bedienung ist selbsterklärend und sehr einfach. Die Tasten sprechen gut an und reagieren direkt auf die Eingaben des Läufers. Was nicht so toll ist, sind die Zusatztasten für die Geschwindigkeit & Steigung an den Handgriffen. Die sind ein wenig zu empfindlich und reagieren zu schnell.

Weitere Funktionen

Lautsprecher, AUX, MP3: Via AUX können Sie ein Endgerät an der Konsole anschließen und so MP3 Dateien über die integrierten Lautsprecher abspielen lassen. Das funktioniert soweit, aber Sie dürfen nicht zu viel erwarten. Selbst günstige Bluetooth Boxen hören sich besser an.

Tablethalterung: Die Halterung für das Tablet ist stabil, aber ein wenig ungünstig platziert, da die Anzeige für die Geschwindigkeit und die Distanz verdeckt wird.

Pulsmessung: Erfolgt via Bluetooth und funktioniert nicht immer auf Anhieb. Viel besser funktioniert es, wenn Sie den Weg über die Apps gehen. Da werden die meisten ANT oder Bluetooth-Gurte direkt erkannt. Es gibt alternativ Handpulssensoren, die sind aber nicht gut und keine Empfehlung für ein Lauftraining.

Trainingsprogramme

Neben den üblichen Countdowns für Zeit, Strecke, Kalorien etc., die Sie für Ihr Training festlegen können, können Sie auch die 15 integrierten Trainingsprogramme nutzen (P1 – P15). Bei den Programmen handelt sich um Intervallprogramme mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Leider ist die Beschreibung zu den Programmen sehr dürftig und gerade für Anfänger nicht ganz verständlich. Hier aber eine Übersicht aus dem Handbuch.

Sie können auch ihr individuelles Trainingsprogramm erstellen (U1 – U3). Dies ist aber ein wenig umständlich und funktioniert anfangs eher nach dem Prinzip „Try & Error“. Nach einigen Läufen hat man es aber raus. Es gibt noch einen Body Fat Test, bei dem man sein Geschlecht, Alter und die Größe einträgt. Mit dem Aufsetzen der Hände auf die Handpulssensoren wird dann innerhalb von 3 Sekunden der Körperfettwert berechnet. Sehr genau ist das Programm allerdings nicht.

Apps

Das FT600 supportet insgesamt 3 Apps (FitShow, Kinomap & Zwift). Wir gehen in diesem Fitifito FT600 Test nur auf Kinomap und Zwift ein, da FitShow bereits in unserem Beitrag „Laufband Apps im Vergleich“ nicht gut abgeschnitten hat.

Zwift ist eine der beliebtesten Laufband-Apps und die Community ist riesig. Bei Zwift laufen Sie entweder alleine oder in einer Gruppe, in einer virtuellen Welt, die aussieht wie in einem Computerspiel. Die App ist sehr ausgereift und bis auf kleinere Bugs funktioniert das alles ziemlich gut.

Sie können auch an Live-Events und Veranstaltungen teilnehmen. Zwift können wir nur empfehlen. Aber es gibt auch unterschiedliche Kompatibilitäts-Stufen der App. Das Fitifito FT600 unterstützt „nur“ die Basis-Stufe. Für die meisten aber ausreichend.

Mit Kinomap haben Sie die Möglichkeit, auf über 500 abgefilmte Videostrecken aus aller Welt zuzugreifen. Auch hier ist die Community sehr groß und Sie können an Events teilnehmen oder versuchen auf bestimmten Strecken in die Bestenliste zu kommen. Viele Strecken sind auch kostenlos nutzbar. Alternativ können Sie auch ein Abo abschließen, dass preislich fair ist.

Bei Kinomap gibt es aber auch unterschiedliche Kompatibilität der Laufbänder. Das Fitifito FT600 unterstützt die Smart-Variante und nicht die Interactive-Methode. Sie müssen also bei einigen Strecken, wenn Sie die Anweisung erhalten, die Geschwindigkeit bzw. Steigung manuell am Gerät anpassen.

Lagerung

Das FT600 ist kein Platzwunder, was man aber auch von einem Mittelklasse-Laufband mit Steigungsfunktion nicht erwarten darf. Wer ein gutes flaches Laufband sucht, sollte sich das Sportstech FX300 ansehen.

Trotzdem ist das Fitifito FT600 im Betrieb mit 156 x 79 x 119 cm (L x B x H) besonders in der Höhe knapp 10 cm kürzer als viele Konkurrenten. Für größere Personen ab ca. 190 cm eher ein Nachteil.  In den Klappmodus bringen Sie das Laufband, in dem Sie Lauffläche einfach hochklappen. Dann hat das FT600 die folgenden Abmessungen 91 x 79 x 119 cm (L x B x H) und ist deutlicher einfacher zu verstauen.

Über die Transportrollen können Sie dann das Laufband an einen geeigneten Lagerort verschieben. Der Klappmechanismus ist hydraulisch, was bedeutet, dass sich die Lauffläche langsam und kontrolliert abgesenkt wird. Für Haushalte mit Kindern oder Tieren ist das oft ein wichtiger Punkt.

Einen minimalen Nachteil gibt es aber. Das Erdungskabel (dient zur Sicherheit), dass die Lauffläche mit dem vorderen Fußbügel verbindet, muss abgeschraubt werden, bevor die Lauffläche hochgeklappt werden kann. Das dauert maximal nur 10 Sekunden, ist aber doch ein bisschen nervig.

Vor- und Nachteile

Fazit zum Fitifito FT600 Test

In unserem Fitifito FT600 Test hat uns das Laufband schon überzeugt. Die Verarbeitung ist top, der App-Support super und das Training hat sich gut angefühlt. Gerade im Bereich zwischen 500 und 900 € gibt es nur sehr wenige Laufbänder zur Auswahl, weswegen das FT600 eine gute Alternative darstellt. Das Fitifito FT600 ist kein „Profi-Laufband“, so wie er der Hersteller angibt, aber in Anbetracht des Preises erhält man sehr viel Laufband für sein Geld.

Alternativen wären unter anderem das nächstbessere Modell, das Fitifito FT700, dass in jeglicher Eigenschaft ein leichtes Upgrade zum FT600 ist. Aber auch mit dem allseits beliebten Sportstech F37 Profi-Laufband macht man nichts falsch. Der Aufpreis ist es auf jeden Fall wert, da die Geräte in den meisten Fällen auch langlebiger sind. Ansonsten ist das Sportstech FX3 Pro auch einen Blick wert.

Möchten Sie allerdings in der gleichen Preiskategorie bleiben, dann empfiehlt sich Sportstech F31 oder der Artsport Speedrunner 3500, wobei dieses Laufband schon ein wenig schlechter abschneidet, als das FT600. Dafür ist aber auch günstiger.

Weitere Laufbänder finden Sie in unserer umfangreichen Bestenliste.

Bewertungen

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