Christopeit Sport TM 300 Test

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Verarbeitung
4
10
Stabilitaet
4.5
10
Laufgefuehl
4
10
Leistung
6.5
10
Technik
3
10
Preis-Leistung
6
10

Bewertung

4.7
Ok
4.7
Ok
4.7
Ok

505,92

Zuletzt aktualisiert am 1. Dezember 2020 um 6:40 . Alle Angaben ohne Gewähr.
Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

165 x 75 x 133 cm
Länge x Breite

Lauffläche

130 x 40 cm

PS (Dauer/Max.)

1,25 PS
2,5 PS

Max. km/h

18 km/h

Steigung

manuell (3)

Belastbarkeit

130 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

In dem folgenden Christopeit Sport TM 300 Test erfahren Sie, wie sich das Laufband in der Praxis schlägt und ob sich der Kauf dieses Laufbands wirklich lohnt.

Aufbau und Lieferung

Geliefert wird das TM 300 via Spedition und wie üblich erfolgt die Auslieferung nur bis Bordsteinkante. Mit knapp 54 kg ist das Laufband kein Leichtgewicht. Oraganisieren Sie sich ggf. eine zweite Person, die Ihnen beim Tragen hilft.

Das Lieferpaket enthält folgende Gegenstände:

Der Aufbau ist sehr leicht zu bewerkstelligen und innerhalb von 20 Minuten erledigt. Das TM 300 ist eigentlich schon vormontiert. Sie müssen lediglich die Konsole hochklappen und mit 6 Schrauben befestigen. Im Anschluss bringen Sie noch die zwei Verkleidungen an und stecken den Netzstecker in die Steckdose. Fertig, das war es schon.

Leider roch das Laufband anfangs stark nach Schmiermittel und Gummi. Deswegen kann es einige Tage dauern bis der Gestank verschwunden ist.

Verarbeitung und Optik

Die Verarbeitung der Lauffläche ist durchschnittlich. Im Ersteindruck wirkt diese stabil. Auch die Säulen scheinen ausreichend stabil zu sein, wobei auch diese minimal wackeln. Sich darauf öfters mit dem kompletten Körpergewicht ist auf Dauer wahrscheinlich nicht so gut. Allgemein ist sehr viel Plastik verbaut, was nicht sonderlich schlimm. Besonders für in Anbetracht dieses Preises. Aber Plastik ist nicht gleich Plastik. Die Ablagen wirken ein wenig billig und die Knöpfe haben keinen guten Druckpunkt. Die Transportrollen dagegen wirken sehr stabil und rollen auch auf unterschiedlichen Bodenbelägen ganz gut.

Optisch sieht das Christopeit Sport TM 300 in der „Black Edition“ ganz ok aus. Trotzdem ist die Optik nur 0815 und das Laufband sieht sehr oldschool aus. Mal werden Hochglanzelemente verwendet, dann wieder matte Elemente was ein bisschen undurchdacht wirkt. Zumindest die noch restlichen silbernen Elemente hätte man in der „Black Edition“ wenigstens schwarz färben können.

Im Großen und Ganzen sollten Sie nicht zu viel vom TM 300 erwarten, das Laufband ist auch schon ein wenig älter und Christopeit hat mit paar neueren Laufbädern auch Alternativen. Die Kosten auch aber auch wenig mehr.

Leistung

Hier zeigt das Christopeit Sport TM 300 seine Stärken. Gemessen am Preis hat der Motor einiges an Leistung. Die Dauerleistung beträgt 1,25 PS und die Spitzenleitung das doppelte mit 2,5 PS. Damit sind Geschwindigkeit von bis 18 km/h möglich.

Das sind sehr gute Werte und auch deutlich über den Durchschnitt in dieser Preisklasse. Allerdings sollte Ihnen auch bewusst sein, dass es sich lediglich um einen Motor für den Heimgebraucht handelt und dieser nicht über eine lange Zeit die Spitzenleistung halten kann.

Training & Laufgefühl

Im Praxiseinsatz zeigt sich das Christopeit Sport TM 300 teils gut, hat aber auch einige Schwächen. Beginnen wir mit der Lauffläche. Die ist 130 x 40 cm gerade ausreichend groß, wobei wir eigentlich mehr empfehlen. Besonders die 40 cm in der Breite sind uns da ein Dorn im Auge. Das ist schon recht schmal und man muss sich beim Laufen schon stark konzentrieren. Kleinere Personen haben da wahrscheinlich nicht so große Probleme damit, aber für große Personen ist das TM 300 wirklich nicht konzipiert.

Die Dämpfung ist da, aber nicht wirklich überzeugend. Die Schritte werden schon ein Stück weit abgefedert, aber wirklich besonders ist das nicht. Vor allem hören sich die Schritte dadurch sehr laut an. Dazu kommen wir aber noch.

Immerhin lässt sich die Geschwindigkeit in 0,1 km/h Schritten anpassen. Das hat auch ganz gut funktioniert.

Die Steigungsfunktion ist leider nicht elektrisch. Möchten Sie einen leichten Anstieg simulieren, so müssen Sie das Training kurz unterbrechen und die Steigung manuell anpassen. Das ist schnell erledigt, nervt aber auf Dauer und die meisten werden wohl nach einiger Zeit darauf verzichten.

Technik & Konsole

Schon mal vorne weg, erwarten Sie von der Konsole nicht zu viel. Verbaut ist ein ganz gut ablesbareres Display mit einer Blue Backlit LCD Hintergrundbeleuchtung. Auf dem Display werden relevante Trainingswerte wie z.B. die folgenden angezeigt:

Die Bedienung erfolgt über die Folientastatur darunter, die sich nur auf das nötigste beschränkt. Leider ist der Druckpunkt der Tasten auch ziemlich ungenau.

Dort finden Sie Schnelltasten für die Geschwindigkeitsanpassung (2, 5, 9 & 15 km/h) und jeweils noch eine Plus- und Minus-Taste um die Geschwindigkeit manuell zu regulieren. Ebenfalls können Sie die Geschwindigkeit an den Stützarmen regulieren, was wir Ihnen eher empfehlen würden.

Ansonsten finden Sie auf der Folientastatur noch eine Start- und Stop-taste, eine Programmauswahl-Taste und eine Funktionstaste. Das war es auch schon. Die Bedienung ist selbsterklärend und kinderleicht. Die Sprache ist komplett auf Englisch und kann nicht umgestellt werden. Leider lassen sich die Trainingswerte auch nicht speichert. Nach abschalten des Christopeit Sport Laufband TM 300 sind alle Werte weg.

Es sind 9 Trainingsprogramme vorprogrammiert für verschiedene Intervallmethoden. Eine genaue Beschreibung finden Sie im Handbuch. Zudem gibt es noch 3 manuelle Programme, die individuell angepasst werden können, damit nach den eigenen Vorstellungen trainiert werden kann. Dort können Sie aber nicht wirklich viel einstellen. Es gibt halt noch die Countdown-Programme (Entfernung, Kalorien, Zeit), aber die findet man an allen Laufbändern. Die Auswahl ist generell ein wenig dürftig.

Leider bietet die Konsole auch sehr wenig Features. Ein großes Manko ist, dass kein Bluetooth-Empfänger in der Konsole verbaut ist. So können leider keine Pulsgurte gekoppelt werden. Es gibt stattdessen Handpulssensoren, die sind allerdings nicht sehr genau. Als pulsbasiertes Training mit dem TM 300 ist wirklich keine Empfehlung. Ansonsten hat das Laufband keine weitere Zusatzausstattung.

Lautstärke

Überrascht hat uns leider die Lautstärke. Die Schritte auf der Lauffläche sind vergleichsweise lauter, als beim Durchschnitt und die Dämpfung hilft dabei nicht wirklich. Selbst mit einer dicken Bodenmatte wurde es nur minimal besser.

Sollten Sie sich das Laufband holen, dann wird sich Ihr Nachbar wohl nicht darüber so freuen. Auch beim Fernsehen nebenbei mussten wir die Lautstärke ordentlich erhöhen. Wirklich schade, da das Christopeit Sport TM 300 eigentlich für den Heimgebraucht ausgelegt ist.

Lagerung

Überrascht hat uns leider die Lautstärke. Die Schritte auf der Lauffläche sind vergleichsweise lauter, als beim Durchschnitt und die Dämpfung hilft dabei nicht wirklich. Selbst mit einer dicken Bodenmatte wurde es nur minimal besser.

Sollten Sie sich das Laufband holen, dann wird sich Ihr Nachbar wohl nicht darüber so freuen. Auch beim Fernsehen nebenbei mussten wir die Lautstärke ordentlich erhöhen. Wirklich schade, da das Christopeit Sport TM 300 eigentlich für den Heimgebraucht ausgelegt ist.

Vor- und Nachteile

Fazit zum Christopeit Sport Laufband TM 300

In unserem Christopeit Sport Laufband TM 300 Test haben wir viel Licht und Schatten gesehen. Überzeugt hat uns die Leistung, die sehr einfache Bedienung und der leichte Aufbau. Allerdings gibt es auch viele Red Flags, die das Laufband für viele unattraktiv machen. Die Lauffläche ist ein wenig zu schmal, die Lautstärke zu hoch, es ist viel Plastik verbaut und es gibt sehr wenig Multimedia-Features, weshalb der Trainingscomputer auch nicht mehr auf dem Stand von 2020 erscheint.

Alternativen sind z.B. das AsVIVA Laufband Cardio T16, dass ein bisschen weniger Leistung hat, aber mit einer besseren Lauffläche, mehr Stabilität und deutlich besseren Lautstärke überzeugt. Ansonsten ist für viele das Sportstech F17 vielleicht ebenfalls keine schlechte Alternative zum TM 300. Leistungstechnisch kann das F17 nicht mithalten, ist aber in allen anderen Bereichen deutlich besser und ein Platzwunder.

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