Miweba Sports HT1000 Test

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Verarbeitung
4
10
Stabilitaet
4.5
10
Laufgefuehl
4
10
Leistung
6.5
10
Technik
3
10
Preis-Leistung
6.5
10

Bewertung

4.8
Ok
4.8
Ok
4.8
Ok

499,99

Zuletzt aktualisiert am 18. September 2021 um 6:31 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inszwischen geändert haben könnten. Alle Angaben ohne Gewähr.
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Länge x Breite x Höhe

Abmessungen

150 x 64 x 126 cm
Länge x Breite

Lauffläche

115 x 40 cm

PS (Dauer/Max.)

1,75 PS
3,5 PS

Max. km/h

16 km/h

Steigung

6 % (manuell)

Belastbarkeit

120 kg

Testbericht

Inhaltsverzeichnis

In diesem Miweba HT1000 Test erhalten Sie einen Kurzeinblick zu diesem elektrischen Laufband.

Aufbau

Das Miweba Sports HT1000 kommt schon fast vollständig vormontiert zu Ihnen. Sie müssen lediglich die Seitenstützen hochklappen und mit den Schrauben befestigen. Im Anschluss die Konsole mit nur 2 Schrauben verbinden und das Datenkabel des Computers in die Buchse stecken. Eigentlich sehr einfach und in 20 Minuten erledigt.

Der Lieferumfang umfasste die folgenden Gegenstände:

 

Der Aufbau selbst ist eigentlich recht einfach, aber einige hilfreiche Informationen fehlen in der Anleitung. Besonders Personen, die das erste Mal ein Laufband aufbauen sind teils ein wenig überfordert.

Zum einen hätte man erwähnen können, dass das Laufband geschmiert werden muss, wenn es anfangs „komische“ Geräusche von sich gibt. Oder, dass die Kabelbinder am Dämpfer gut versteckt sind und entfernt werden müssen. Alles nichts Wildes, aber das Laufband richtet sich an Einsteiger und die bauen sehr wahrscheinlich das erste Mal ein Laufband auf.

Verarbeitung & Stabilität

Die Verarbeitung ist durchschnittlich. Die Lauffläche und die Seitenstützen wirken ausreichend stabil für den Einsatzzweck. Aber alles was an Kunststoff zu finden ist wie z.B. die Abdeckungen oder die Konsole könnte besser sein. Fährt man mit der Hand drüber, wirkt das schon ein wenig billig.

Bei der maximalen Belastbarkeit sind 120 kg angegeben. Solche Werte geben viele Hersteller bei Einsteiger-Laufbändern an und theoretisch stimmt das auch so, aber über einen langen Zeitraum würden wir keiner Person, die über 100 kg raten, ein Einsteiger-Laufband zu kaufen.

Oft können die Laufbänder dieser Belastung über Monate/Jahre nicht standhalten, bis es zu den ersten Problemen kommt. Das hängt aber auch stark vom jeweiligen Laufstil ab, von daher ist das wirklich nur schwer zu sagen.

Zusammengefasst die Verarbeitung des Miweba HT1000 Laufbands okay. Sie sollten nur nicht zu viel erwarten.

Leistung

Die Leistung des Miweba HT1000 ist der größte Pluspunkt bei diesem elektrischen Laufband. Für den Preis bekommen Sie laut dem Datenblatt wirklich ein gutes Paket von 1,75 PS in der Dauerleistung und 3,5 PS Spitzenleistung. Nur wenige Laufbänder in dieser Preisklasse haben so viel Leistung. Der DC-Motor wirkt auch ganz stabil im Dauerbetrieb und zeigt keine größeren Schwächen.

Training & Laufgefühl

Im normalen Training auf niedrigen und mittleren Geschwindigkeiten zeigt sich das Miweba HT1000 Laufband als ganz zuverlässig. Der Lauf fühlt sich sicher an, wobei gesagt werden, dass die 115 x 40 cm der Lauffläche deutlich größer ausfallen könnte. Besonders größere oder breitere Menschen könnten hier unter Umständen Probleme bekommen.

Gerade weil mehr als 12 km/h möglich sind, täte dem HT1000 eine breitere Lauffläche ganz gut, damit man sich nicht so konzentrieren muss beim Laufen. Die Seittrittflächen haben vor allem noch innen die gleiche Farbe (schwarz) wie die Laufmatte. Eine farbliche Markierung (wie außen) kann man aber auch selbst nachrüsten.

Besonders bei hohen Geschwindigkeiten zeigt sich das HT1000 nicht sonderlich stabil. Hier kommt dann dazu, dass das Laufband ein bisschen zu wackeln anfängt und man nicht ganz abschalten kann. Bei manchen anderen Reviews haben wir gelesen, dass das Band dann bisschen stockt, was ziemlich gefährlich werden kann. Das war aber bei uns nichts der Fall.

Was immerhin funktioniert und nicht schlecht ist, ist die manuelle Steigung, die sich in 3 Stufen verstellen lässt. Die maximale Steigung auf Stufe 3 beträgt 6 %.  Sagen wir mal so, besser als nichts. Nachteil einer manuellen Steigung ist halt, dass das Training unterbrochen werden muss für die Anpassung. Aber gerade in diesem Preissegment kommen die meisten Laufbänder ohne Steigungsfunktion.

Es gibt aber auch paar Ausnahmen wie z.B. das Sportstech F31 oder das AsVIVA T16, die sogar mit einer elektrischen Steigung von bis zu 15 % kommen. Die Laufbänder kosten ein bisschen mehr, sind aber für Personen die mit Intervall- oder Bergläufen trainieren möchten wahrscheinlich die bessere Wahl.

Lautstärke

Im Betrieb ist das Miweba Sports HT1000 leider gar nicht so leise. Selbst auf nicht so hohen Geschwindigkeiten erzeugt das Laufband einen starken Schall, der größtenteils durch die Tritte entsteht und nicht durch den Motor selbst. In einem Neubau ist die Benutzung des HT1000 wahrscheinlich kein Problem. Aber Personen, die das Laufband in einem Altbau nutzen möchten, würden wir eher davon abraten. Ihr Nachbar wird Sie hassen.

Eine dicke Bodenschutzmatte und gute Laufschuhe helfen leider auch nur minimal.

Technik & Ausstattung

Wie bereits erwähnt macht die Abdeckung der Konsole nicht den hochwertigsten Eindruck, was sich leider auch auf die Technik widerspiegelt. Beginnen wir aber erstmal mit der Anordnung der Konsole. Oben finden Sie ein TFT-Display, dass Ihnen während des Trainings die folgenden Trainingswerte zeigt:

Der Wert für die Geschwindigkeit nimmt 2/3 des Displays ein und die anderen Werte sind während des schnellen Laufs nur sehr schlecht lesbar. Zudem hat das Display keine Hintergrundbeleuchtung. Den Wert für die Kalorien und den Puls sollten Sie auch nicht zu genau nehmen.

Darunter finden Sie eine Folientastatur mit einem miesen Druckpunkt. Mit den viel zu klein geratenen Tasten, können Sie das Training starten, beenden, die Geschwindigkeit in 0,1 km/h Schritten anpassen, Programme wählen und anhand einer Direktwahltaste zwischen den Geschwindigkeiten 3, 6, 9 und 12 km/h schalten.

Die Bedienung wie z.B. Geschwindigkeitsanpassungen sind sehr umständlich. Leider auch, weil es an den Haltegriffen keine Tasten dafür gibt. Vor allem die Direktwahltaste für die vordefinierten Geschwindigkeiten ist eine Katastrophe. Man muss echt aufpassen, wie man die Taste trifft, weil man sonst aus Versehen die falsche Geschwindigkeit wählt. Viel besser wären einzelne Tasten. Keine Ahnung wie man sich sowas ausdenken kann.

HT1000 Tasten

Unter dem Display ist eine „Tablethalterung“ angebracht, die eigentlich auch nicht wirklich taugt. Es ist einfach nur eine Kante, auf der man sein Smartphone oder das Tablet ablegt. Wirklich sicher liegen nur kleine Tablets drin (unter 10 Zoll). Auch die USB-Schnittstelle, die als Ladefunktion dienen soll, funktioniert nur sehr unzuverlässig. Via AUX-Kabel, was im Lieferumfang dabei ist, können Sie über die Lautsprecher Musik abspielen. Wie bei vielen anderen Laufbändern auch, ist die Funktion mehr schlecht als recht.

Ein weiteres Feature sind die Handpulssensoren, mit den Sie den Puls messen können. Das dauert aber ewig und Sie wollen wahrscheinlich auch nicht durchgehend die Hände auf den Sensoren liegen haben. Zudem ist die Genauigkeit bei weitem nicht so gut wie bei einem Pulsgurt.

Die 12 Trainingsprogramme sind nichts besonders. Die Intervallprogramme hätte man viel besser und abwechslungsreicher abstimmen können. Wirklich fordernd ist das nichts. Für Anfänger sollte das reichen, mehr aber auch nicht.

Lagerung

Hervorragend funktioniert der Klappmechanismus. Die Lauffläche lässt sich nach dem Training einfach herunterklappen, in dem Sie mit dem Fuß gegen den Stoßdämpfer drücken. Ebenso hilft der Stoßdämpfer auch beim Hochklappen und sorgt dafür, dass die schwere Lauffläche nicht aus Versehen herunterfallen kann. Gerade wenn Sie Kinder oder Haustiere haben ist das eine brauchbare Funktion.

Die Klappmaße betragen 90 x 64 x 130 cm (L x B x H), was recht durchschnittlich ist. Es gibt aber auch deutlich kompaktere Laufbänder. Die Transportrollen funktionieren auch einwandfrei und das HT1000 lässt sich problemlos durch die Gegen rollen.

Vor- und Nachteile

Fazit zum Miweba HT1000 Laufband Test

In unserem Miweba HT1000 Test hatte das elektrische Laufband paar gute, aber auch ein paar schlechte Seiten. Toll ist auf jeden Fall die Leistung, die man in Anbetracht des Preises erhält. Zudem ist der Klappmechanismus ganz gut und auf bei Problemen kann man sich auf den Miweba Support auch verlassen. Doch leider sind die Konsole und die Lautstärke des HT1000 wirklich nicht die besten.

Das Laufgefühl ist auch nur durchschnittlich. Geeignet ist das Laufband nur für Personen, die nicht zu groß/schwer sind und denen die Technik, als auch die Lautstärke egal sind.

Alternativen gibt es einige wie z.B. das Sportstech F31, dass ein bisschen mehr kostet, aber auch mehr Laufkomfort und besonders viel mehr Technik wie unter anderem eine App-Anbindung bietet. Das AsVIVA T16 ist ebenfalls ein gutes Laufband in dieser Preisklasse. Ansonsten können Sie sich unsere immer aktuelle Bestenliste anschauen.

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