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Merach UltraWalk W60 Plus Test

Alex Baumann

Getestet von
Alex

Getestet am
27. Okt. 2026

Zuletzt bearbeitet
27. Okt. 2026

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MERACH UltraWalk W60 Test
88

Zum besten Angebot *Kundenbewertungen *Weitere Angebote
Zuletzt aktualisiert: um . Preise können variieren. Alle Angaben ohne Gewähr.

Bewertung

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Testergebnis

88%

Sehr Gut

Ranking

Alle WalkingPads
Rang 2 von 68

WalkingPad
Rang 1 von 43

Vorteile

  • Bürstenloser Motor mit 1,25 CHP Dauerleistung (3,5 PS Spitze).
  • Automatische Steigung bis 8,75 % in 12 Stufen.
  • Breite Lauffläche (105 × 42 cm) für sicheres Gehen.
  • Stabiler 31-kg-Stahlrahmen, belastbar bis 150 kg.
  • Flach oder hochkant lagerbar, große 50-mm-Rollen.
  • Tastentöne abschaltbar, Kindersicherung.
  • Langes 2,5-m-Netzkabel.
  • Vollmontiert – sofort einsatzbereit.

Nachteile

  • EU-Version „nur“ bis 8,75 % Steigung.
  • Maximal 6 km/h – nicht zum Joggen geeignet.
  • Mit 31 kg schwer und nicht klappbar.
  • Lautsprecher und RGB-Licht eher Spielerei.

Datenblatt

Allgemein

Modell

UltraWalk W60 Plus (T27B2)

Typ

WalkingPad

Marke

Abmessungen

Abmessungen

127 x 56 x 15 cm

Klappbar

no

Geklappt

127 x 56 x 15 cm

Gewicht

31 kg

Belastbarkeit

150 kg

Lauffläche

105 x 42 cm

Leistung

Dauerleistung

919 W

Tempo

1 - 6 km/h

Steigung

yes

Steigung in %

Max. 8.8 Prozent

Technik

Display

Dreiteiliges LED-Display

App-Support

yes

Features

Fernbedienung
Bluetooth
Lautsprecher

Angebote

Zuletzt aktualisiert: um . Preise können variieren. Alle Angaben ohne Gewähr.
Testbericht

Mit dem Merach UltraWalk W60 Plus bringt Merach den Nachfolger seines W50 Walking Pads nach Deutschland – und geht dabei einen anderen Weg als erwartet. Mehr Steigung gibt es nicht, dafür einen neuen bürstenlosen Motor mit Hall-Sensor, einen eingebauten Lautsprecher mit RGB-Licht und die Möglichkeit, das Walking Pad hochkant an die Wand zu stellen. Im Merach W60 Plus Test zeigen wir, wie gut das Gesamtpaket funktioniert, wo die Unterschiede zum W50 liegen und für wen sich die knapp 460 Euro lohnen.

MERACH UltraWalk W60 - 04

Merach W60 Plus, W60 oder T27B2 – welches Modell ist das?

Kurz gesagt: Alle drei Bezeichnungen meinen dasselbe Walking Pad. „UltraWalk W60 Plus“ ist der Verkaufsname, „T27B2“ stammt aus der Modellnummer – MR-T27B2-EU steht für die dunkelgraue, MR-T27S2-EU für die silberne Variante. Bei manchen Händlern taucht das Gerät auch nur als „W60“ auf.

Wichtig für den Kauf: Die deutsche Version unterscheidet sich von der US-Version. In den USA wirbt Merach mit 12 % Steigung und rund 180 kg Belastbarkeit, das EU-Modell kommt auf 8,75 % Steigung und 150 kg. Wer englischsprachige Tests liest, sollte das im Hinterkopf behalten. Alle Angaben in unserem Test beziehen sich auf die EU-Version.

Lieferumfang & Aufbau

Aufbauen muss man beim W60 Plus nichts: Das Walking Pad kommt komplett vormontiert aus dem Karton. Auspacken, an die Steckdose anschließen, einschalten – nach wenigen Minuten kann das erste Training starten. Werkzeug braucht es dafür keins.

Unterschätzen sollte man das Gewicht trotzdem nicht. Mit gut 31 kg geht das Auspacken zu zweit deutlich entspannter, und den Karton öffnet man am besten direkt dort, wo das Gerät später stehen soll.

Kein Schrauben, keine Anleitung wälzen: Das W60 Plus ist ab Werk einsatzbereit.

Verarbeitung des Merach W60 Plus

MERACH UltraWalk W60 - 02

Merach verbaut beim W60 Plus einen verstärkten Stahlrahmen mit 31,1 kg Eigengewicht – praktisch genauso schwer wie das W50. Das ist kein Nachteil, im Gegenteil: Ein Gerät dieser Gewichtsklasse steht satt auf dem Boden und wandert beim Gehen nicht, wie man es von leichten 20-kg-Modellen kennt. Auch bei höherem Tempo bleibt der Rahmen ruhig.

Die Antriebsrollen fallen mit 42 mm etwas größer aus als bei vielen Konkurrenten. Das soll laut Merach den Verschleiß von Rollen und Laufgurt reduzieren – ein sinnvolles Detail für alle, die täglich mehrere Stunden gehen. Bei der Belastbarkeit setzt die EU-Version auf 150 kg. Für ein Walking Pad ist das ordentlich, bleibt aber unter den 180 kg des W50. Wer deutlich über 130 kg wiegt, ist mit dem Vorgänger besser beraten – weitere belastbare Modelle zeigt unser Vergleich der Walking Pads bis 150 kg.

MERACH UltraWalk W60 - 01

Motor/Leistung

Das Herzstück ist ein neu entwickelter bürstenloser Motor mit 1,25 CHP Dauerleistung und 3,5 PS Spitzenleistung. Uns gefällt, dass Merach diesmal beide Werte offenlegt: Die 3,5 PS beschreiben nur die kurzzeitige Spitze, für den Alltag zählt die Dauerleistung – und die reicht für Geh-Tempo auch bei schwereren Nutzern locker aus. Ein Hall-Sensor überwacht die Drehzahl und hält das Tempo konstant, auch wenn man kräftiger auftritt. Warum bürstenlose Antriebe langlebiger und leiser sind, erklären wir in unserem Ratgeber zu Laufband-Motoren.

Nach dem Start zählt das Gerät drei Sekunden herunter und beschleunigt dann zügig, aber ohne Ruck auf das eingestellte Tempo. Die Geschwindigkeit reicht von 1 bis 6 km/h und lässt sich in 0,1-km/h-Schritten anpassen. Das ist klassisches Geh-Tempo – zum Joggen ist das W60 Plus nicht gemacht. Wer auch laufen möchte, findet in unserem Laufband Test passende Modelle. Gekühlt wird der Motor über zwei Lüftungsöffnungen, Merach gibt bis zu drei Stunden Dauerbetrieb am Stück an.

MERACH UltraWalk W60 - 05

Bei der Lautstärke gibt Merach durchschnittlich 53,6 dB an. Das klingt zunächst nach mehr als die 25 dB, mit denen das W50 beworben wird, ist aber der realistischere Wert: Er entspricht einem leisen Gespräch und schließt das Laufgeräusch mit ein. Im gemütlichen Geh-Tempo ist das W60 Plus damit leise genug für Telefonate und Videocalls, zumal sich sämtliche Signaltöne abschalten lassen. Das Laufband aus Baumwollgewebe dämpft zusätzlich die typischen Abrollgeräusche. Wer besonders geräuschempfindliche Nachbarn hat, findet weitere Modelle in unserem Vergleich der leisen Walking Pads.

Training & Laufgefühl auf dem Merach W60 Plus

MERACH UltraWalk W60 - 11

Die Lauffläche misst 105 × 42 cm – genauso viel wie beim W50 und deutlich breiter als bei vielen günstigen Walking Pads mit 38 cm. Gerade am Stehschreibtisch, wo die meisten ein Walking Pad im Homeoffice nutzen, macht das einen echten Unterschied: Wer auf den Bildschirm schaut statt auf die Füße, tritt nicht ständig an den Rand. Das Laufgefühl ist angenehm federnd, ohne schwammig zu wirken, und die Gurtspannung lässt sich bei Bedarf nachstellen. Für sehr große Menschen ab etwa 1,90 m wird die Länge von 105 cm bei zügigem Schritt allerdings knapp.

Die automatische Steigung bis 8,75 % lässt sich in 12 Stufen per Fernbedienung oder App verstellen, ohne das Training zu unterbrechen. Schon die mittleren Stufen bringen spürbar mehr Puls und fordern Waden und Gesäß deutlich stärker als flaches Gehen – ein echter Vorteil, wenn man mit dem Walking Pad abnehmen möchte. Für die meisten Homeoffice-Nutzer ist dieser Bereich völlig ausreichend. Wer gezielt steil bergauf gehen will, etwa nach der 12-3-30-Methode mit 12 % Steigung, stößt mit dem EU-Modell aber an Grenzen. Mehr Auswahl bietet unser Vergleich der Walking Pads mit Steigung.

Bestes Angebot *

Technik & Funktionen

Gesteuert wird das W60 Plus über eine kleine Fernbedienung, die direkt reagiert und magnetisch seitlich am Gerät parkt – so geht sie nicht verloren. Darüber lassen sich Tempo und Steigung ändern und, ein Detail, das wir uns bei viel mehr Geräten wünschen, sämtliche Tastentöne per Knopfdruck abschalten. Das dreigeteilte LED-Display zeigt gleichzeitig an:

MERACH UltraWalk W60 - 15
  • Geschwindigkeit: in 0,1-km/h-Schritten einstellbar.
  • Steigung: die aktuelle Stufe von 1 bis 12.
  • Zeit: die Dauer des Trainings.
  • Distanz: auf 0,01 km genau.
  • Kalorien: eine Schätzung des Verbrauchs – wie genau solche Werte sind, zeigt unser Ratgeber zum Kalorienverbrauch auf dem Laufband.
  • Schritte: fünfstellige Schrittanzeige.

Dazu kommen eine Kindersicherung – das Gerät startet erst, wenn man die Taste gedrückt hält – und eine Pausenfunktion, mit der man das Training nach einer Unterbrechung an derselben Stelle fortsetzt. Gerade im Homeoffice, wenn zwischendurch das Telefon klingelt, ist das praktisch.

Lautsprecher & RGB-Licht

Neu beim W60 Plus ist ein eingebauter 5-Watt-Lautsprecher mit Bluetooth 5.0 samt RGB-Lichtleiste. Das Smartphone wird gekoppelt und spielt Musik dann direkt über das Walking Pad ab. Ehrlich gesagt sehen wir darin eher ein nettes Extra als einen Kaufgrund: Klanglich ersetzt der kleine Lautsprecher keine Bluetooth-Box, App-Audio lässt sich nicht darüber ausgeben, und die Lichtsteuerung über die Fernbedienung ist recht eingeschränkt. Wer das W60 Plus vor allem am Schreibtisch nutzt, wird beides selten vermissen.

MERACH UltraWalk W60 - 09

Apps des Merach W60 Plus

Per Bluetooth verbindet sich das W60 Plus mit der Merach App, die Einrichtung ist in wenigen Minuten erledigt. In der App lassen sich Tempo und Steigung steuern, Trainingsdaten in Echtzeit verfolgen und an Apple Health und Google Fit übertragen. Laut Merach ist das Gerät außerdem mit Kinomap und der Apple Watch kompatibel. Einen Überblick über die wichtigsten Trainings-Apps gibt unser Test der Laufband Apps.

MERACH UltraWalk W60 - 14
  • Merach App: Steuerung von Tempo und Steigung, Trainingsanleitungen, Tagesübersicht und Fortschrittsverfolgung.
  • Apple Health & Google Fit: automatische Synchronisierung der Trainingsdaten.
  • Kinomap: Gehen mit Videos realer Strecken aus aller Welt.

Ehrlich gesagt: Bei Walking Pads ist eine App für die meisten Nutzer gar nicht wirklich notwendig. Wer am Schreibtisch oder vor dem Fernseher geht, stellt einmal das Tempo ein und lässt das Gerät laufen – dafür reichen Fernbedienung und Display völlig aus. Die Merach App ist ein nettes Extra für alle, die ihre Schritte langfristig auswerten oder mit Kinomap auf virtuellen Strecken gehen möchten. Die kostenlose Version erlaubt 40 Minuten Training pro Tag, wer mehr will, kann ein Abo abschließen. Wer sich für weitere Modelle mit guter App-Anbindung interessiert, findet in unserem Walking Pad Vergleich weitere Informationen.

Lagerung

MERACH UltraWalk W60 - 16

Klappbar ist das W60 Plus nicht, dafür lässt es sich auf zwei Arten verstauen: flach unter Sofa oder Bett oder hochkant an der Wand – laut Merach spart das über 80 % Stellfläche. Die neuen 50-mm-Softrollen rollen leise und machen das Verschieben der gut 31 kg deutlich angenehmer als kleine Hartplastikrollen, außerdem schonen sie empfindliche Böden. Praktisch ist auch das 2,5 m lange Netzkabel: Man muss nicht direkt neben der Steckdose trainieren. Wer ein faltbares Gerät sucht, wird bei unseren klappbaren Walking Pads fündig, besonders kompakte Modelle zeigen wir bei den Mini Laufbändern.

MERACH UltraWalk W60 - 17

Wartung

Wie jedes Laufband braucht auch das W60 Plus etwas Pflege: Laufgurt regelmäßig auf Spannung und mittigen Lauf prüfen und die Unterseite des Gurts in den von Merach angegebenen Intervallen mit Silikonöl schmieren. Staub und Haare unter dem Gerät sollte man von Zeit zu Zeit wegsaugen – gerade bei flacher Lagerung unter dem Sofa sammelt sich dort einiges an. Wie das Schmieren genau funktioniert und welches Öl sich eignet, erklären wir in unserem Ratgeber zur Laufband-Pflege.

Merach W60 Plus oder W50 (T25)?

Beide Geräte stammen aus derselben Familie und haben die gleiche Lauffläche, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Steigung: W60 Plus bis 8,75 % (EU-Version), W50 bis 12 %.
  • Belastbarkeit: 150 kg beim W60 Plus, 180 kg beim W50.
  • Tempo: 1–6 km/h beim W60 Plus, bis 6,5 km/h beim W50.
  • Lauffläche: bei beiden 105 × 42 cm.
  • Extras: Lautsprecher, RGB-Licht und Lagerung an der Wand nur beim W60 Plus.
  • Preis (UVP): 459,99 € beim W60 Plus, 399,99 € beim W50.

Wer vor allem bergauf gehen möchte oder mehr als 150 kg wiegt, ist mit dem Merach W50 besser bedient. Das W60 Plus ist die modernere Wahl für alle, die Wert auf den neuen Motor, die platzsparende Lagerung und die Extras legen. Wer weniger ausgeben möchte, sollte sich das Merach T14 ansehen, und wer statt eines Walking Pads ein vollwertiges Laufband sucht, findet im Merach MR-T31 die größere Alternative.

Vor- und Nachteile des Merach W60 Plus

  • Bürstenloser Motor mit 1,25 CHP Dauerleistung (3,5 PS Spitze).
  • Automatische Steigung bis 8,75 % in 12 Stufen.
  • Breite Lauffläche (105 × 42 cm) für sicheres Gehen.
  • Stabiler 31-kg-Stahlrahmen, belastbar bis 150 kg.
  • Flach oder hochkant lagerbar, große 50-mm-Rollen.
  • Tastentöne abschaltbar, Kindersicherung.
  • Langes 2,5-m-Netzkabel.
  • Vollmontiert – sofort einsatzbereit.
  • EU-Version nur bis 8,75 % Steigung.
  • Maximal 6 km/h – nicht zum Joggen geeignet.
  • Mit 31 kg schwer und nicht klappbar.
  • Lautsprecher und RGB-Licht eher Spielerei.
Bestes Angebot *

Fazit zum Merach W60 Plus Test

Das Merach UltraWalk W60 Plus erreicht bei uns 88 von 100 Punkten und gehört damit zu den stärksten Walking Pads in unserer Bestenliste. Merach hat an den richtigen Stellen nachgelegt: Der bürstenlose Motor mit offen ausgewiesener Dauerleistung, die breite 42-cm-Lauffläche, die automatische Steigung in 12 Stufen und die Lagerung an der Wand ergeben ein rundes Gesamtpaket. Dazu kommen Kleinigkeiten, die im Alltag wirklich zählen – abschaltbare Tastentöne, die Kindersicherung und das lange Netzkabel.

Für wen eignet es sich? Für alle, die im Homeoffice oder zu Hause regelmäßig gehen wollen, Wert auf ein stabiles Gerät legen und gelegentlich mit Steigung trainieren möchten. Weniger geeignet ist es für Läufer (maximal 6 km/h), für Nutzer über 150 kg und für alle, die richtig steil bergauf gehen wollen – hier bleibt das W50 mit 12 % Steigung die bessere Wahl. Weitere Modelle zeigt unser Walking Pad Test.

Alex, Gründer und erfahrener Fitnessgeräte-Tester, bringt 20 Jahre Expertise ein, um präzise Bewertungen, praxisnahe Tipps und fundierte Empfehlungen für effektives und gesundes Training zu liefern.

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