Ein vollwertiges Laufband mit Handlauf, starkem Motor und großer Lauffläche bekommst du für 300 Euro nicht. Wer vor allem gehen und gelegentlich locker joggen möchte, findet in dieser Preisklasse aber richtig gute Geräte. Für unseren Laufband Test bis 300 Euro haben wir die zehn besten Walking Pads, 2-in-1-Modelle und Einsteiger-Laufbänder aus unseren Einzeltests zusammengestellt.
Unser Testsieger ist das MERACH W50 (T25) mit 89 von 100 Punkten. Das Walking Pad hat einen bürstenlosen Motor, eine elektrische Steigung bis 12 % und trägt laut Hersteller 180 kg. Regulär kostet es rund 400 Euro, im Angebot liegt es aktuell bei rund 310 Euro. Wer auch joggen möchte, greift zum Sportstech sWalk Plus oder zum MERACH T12 mit Handlauf.
Einige Modelle liegen knapp über der 300-Euro-Grenze. Wir haben sie trotzdem aufgenommen, weil sie im Angebot regelmäßig günstiger werden und viele Rabatte erst im Warenkorb abgezogen werden. Wie du dabei sparst, erklären wir weiter unten.

Schnellvergleich: Die 10 besten Laufbänder und Walking Pads bis 300 Euro
In der Tabelle findest du alle zehn Empfehlungen, sortiert nach unserer Testwertung. Die Preise werden regelmäßig aktualisiert. Im Shop können sie durch Coupons oder Rabatte im Warenkorb noch niedriger ausfallen.
Die Walking Pads liegen klar vorne: Sieben der zehn Plätze gehen an flache Pads ohne Haltestange, die fürs Gehen gebaut sind. Bei Geräten zum Joggen ist die Auswahl unter 300 Euro dünn. Klassische Laufbänder mit Handlauf in dieser Preisklasse haben in unseren Tests höchstens 60 von 100 Punkten erreicht, deshalb empfehlen wir hier vor allem 2-in-1-Modelle und das etwas teurere MERACH T12.
Die 10 besten Laufbänder und Walking Pads bis 300 Euro im Test
Bewertet haben wir Laufgefühl, Motor, Steigung, Belastbarkeit, Geräuschentwicklung, Verarbeitung und Preis-Leistung. Die Punkte stammen aus unseren Einzeltests, die wir bei jedem Gerät verlinkt haben.
Damit du schneller findest, was zu dir passt, haben wir die Liste in zwei Gruppen aufgeteilt: reine Walking Pads zum Gehen und Geräte, auf denen du auch joggen kannst.
Die 7 besten Walking Pads bis 300 Euro
Alle sieben Pads sind flach, haben keine Haltestange und schaffen 6 bis 8 km/h. Sie sind fürs Gehen am Schreibtisch oder vor dem Fernseher gemacht und lassen sich danach meist unter Bett oder Sofa verstauen.
Platz 1 MERACH W50 (T25)
Testsieger mit 12 % Steigung und 180 kg Belastbarkeit
Das MERACH W50 (89/100) ist unser Testsieger bis 300 Euro, auch wenn es regulär rund 400 Euro kostet. Im Angebot liegt es aktuell bei rund 310 Euro und bietet dafür einen bürstenlosen Motor, eine elektrische Steigung bis 12 % und laut Hersteller 180 kg Belastbarkeit (MERACH W50 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
180 kg
105 x 42 cm
Tempo
1 – 6,5 km/h
App-Support
- Bürstenloser, leiser Motor
- Elektrische Steigung bis 12 %
- 180 kg Belastbarkeit laut Hersteller
- Große Lauffläche (105 × 42 cm)
- Vollmontiert geliefert
- Regulär deutlich über 300 Euro
- Mit 31 kg schwer zu verschieben
- Magnethalter der Fernbedienung schwach
Im Alltag überzeugt das W50 vor allem durch seine Ruhe. Der bürstenlose Motor (laut Hersteller 1,25 PS Dauer- und 3,5 PS Spitzenleistung) hat mit Gehtempo bis 6,5 km/h keine Mühe, und die 105 × 42 cm große Lauffläche lässt dir auch bei langen Telefonaten am Stehschreibtisch genug Platz. Die Steigung verstellst du per Fernbedienung, und das Pad kommt vollmontiert aus dem Karton.
Mit 31 kg ist das W50 kein Leichtgewicht, und der Magnethalter der Fernbedienung hätte stabiler ausfallen dürfen. Wer ein Walking Pad für viele Jahre sucht oder mehr als 120 kg wiegt, bekommt in dieser Preisklasse trotzdem kein besseres Gerät.
Platz 2 Sportstech sPad500
Walking Pad mit elektrischer Steigung und 8 km/h
Das Sportstech sPad500 (83/100) gehört zu den ersten Walking Pads mit elektrischer Steigung und schafft bis 8 km/h, mehr als jedes andere reine Pad in dieser Liste. Mit rund 290 Euro bleibt es unter der 300-Euro-Grenze (Sportstech sPad500 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
100 x 40 cm
Tempo
1 – 8 km/h
App-Support
- Elektrische Steigung
- Bis 8 km/h
- Leise bis 6 km/h
- Trainingsprogramme und App
- Gute Rollen zum Verschieben
- Steigung real unter den beworbenen 19 %
- Lauffläche für große Nutzer knapp
- Kein Kinomap
- Fernbedienungshalter wenig stabil
Die Steigung macht das sPad500 interessant für alle, die beim Gehen mehr arbeiten wollen. Sportstech wirbt mit 19 %, real bleibt die Neigung darunter, für zügiges Bergaufgehen reicht sie trotzdem. Bis 6 km/h läuft das Pad leise, Trainingsprogramme und die Sportstech-App sorgen für Abwechslung, und dank guter Rollen schiebst du die 27 kg ohne Mühe zur Seite.
Schwächen hat das sPad500 bei der Lauffläche: 100 × 40 cm sind für große Nutzer knapp. Kinomap wird nicht unterstützt, und der magnetische Halter der Fernbedienung sitzt nicht besonders fest.
Platz 3 Sportstech sWalk
Flaches Walking Pad ohne Aufbau
Das Sportstech sWalk (83/100) ist eines der beliebtesten Walking Pads in unserem Test. Für rund 250 Euro bekommst du ein nur 12 cm flaches Pad, das ohne Aufbau startklar ist und ruhig läuft (Sportstech sWalk im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
100 x 40 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Nur 12 cm flach, gut zu verstauen
- Kein Aufbau nötig
- Leise mit gutem Laufgefühl
- Automatisches Schmiersystem
- Programme und Sportstech-Live-App
- Keine Steigung, kein Kinomap
- Konsole zählt keine Schritte
- Daten setzen sich schnell zurück
- Schwacher Bluetooth-Lautsprecher
Im Homeoffice spielt das sWalk seine Stärken aus: Bis 4 km/h ist es angenehm leise, und das Laufgefühl hat uns gut gefallen. Dazu kommen eine LED-Beleuchtung in sieben Farben, ein automatisches Schmiersystem und die Sportstech-Live-App, die deine Einheiten aufzeichnet.
Weniger gefallen hat uns, dass die Konsole keine Schritte zählt und sich die Daten bei einer kurzen Pause schnell zurücksetzen. Der Bluetooth-Lautsprecher ist schwach, Kinomap fehlt, und für sehr große Menschen ist die 100 × 40 cm große Lauffläche knapp. Eine Steigung hat das sWalk nicht.
Platz 4 Sportstech sWalk Fold
Faltbares Walking Pad für wenig Stauraum
Das Sportstech sWalk Fold (83/100) ist die faltbare Variante des sWalk. Für rund 300 Euro klappst du es zusammen und sparst so laut Hersteller rund die Hälfte an Stellfläche (Sportstech sWalk Fold im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
100 x 39 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Faltbar, laut Hersteller rund 50 % weniger Platzbedarf
- Sehr leise, gut fürs Homeoffice
- Kein Aufbau nötig
- LED-Feedback und Sportstech-Live-App
- 120 kg Belastbarkeit
- Maximal 6 km/h, kein Joggen
- Keine Steigung
- Kein Kinomap
- Lauffläche über 1,85 m grenzwertig
Das sWalk Fold ist für alle gedacht, die kein Pad unter dem Sofa parken können. Auspacken, aufklappen, losgehen: Ein Aufbau ist nicht nötig. Im Betrieb ist es sehr leise, sodass du auch während Telefonaten gehen kannst, und das LED-Feedback in sieben Farben sowie die Sportstech-Live-App halten dich bei der Stange.
Die Grenzen sind dieselben wie beim sWalk: maximal 6 km/h, keine Steigung und kein Kinomap. Die Lauffläche von rund 100 × 39 cm wird für Menschen über 1,85 m grenzwertig.
Platz 5 MERACH T14
Preis-Leistungs-Tipp mit elektrischer Steigung
Das MERACH T14 (82/100) ist unser Preis-Leistungs-Tipp. Im Angebot kostet es rund 140 Euro und hat trotzdem eine elektrische Steigung bis 9 %, was in dieser Preisklasse selten ist (MERACH T14 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
102 x 40 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Elektrische Steigung bis 9 %
- Rund 140 Euro im Angebot
- Vormontiert, drei Countdown-Modi
- Viele kompatible Apps
- Lauffläche für große Nutzer knapp
- Fernbedienungshalter wackelig
- Verarbeitung unter Kingsmith-Niveau
Für den Preis liefert das T14 erstaunlich viel: Es kommt vormontiert, bietet drei Countdown-Modi und verbindet sich mit der MERACH-App, Kinomap, Zwift, Google Fit und Apple Health. Mit 25 kg lässt es sich noch gut verstauen, und vom 300-Euro-Budget bleibt mehr als die Hälfte übrig.
Bei der Verarbeitung merkst du, wo gespart wurde. Der Fernbedienungshalter wackelt, und die Lauffläche von 102 × 40 cm wird für große Nutzer schnell knapp. Für Gelegenheitsgeher bis 120 kg ist das T14 trotzdem ein richtig guter Deal.
Platz 6 Skandika Nordik K6-H
Walking Pad im Holz-Design mit breiter Lauffläche
Das Skandika Nordik K6-H (80/100) fällt sofort durch seinen Rahmen aus Eichenholz auf. Mit rund 330 Euro liegt es knapp über unserem Budget, bietet aber die breiteste Lauffläche unter den Walking Pads in dieser Liste (Skandika Nordik K6-H im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
104 x 44 cm
Tempo
1 – 6km/h
App-Support
- Rahmen aus Eichenholz
- Breite Lauffläche (104 × 44 cm)
- 12 cm flach und 22 kg leicht
- Schnelltasten an der Fernbedienung
- 60 Tage Kinomap inklusive
- Knapp über 300 Euro
- Schwache Lautsprecher, Bluetooth zickig
- Keine Steigung, keine Programme
Das K6-H ist ein Walking Pad, das du nicht verstecken musst. Es ist nur 12 cm hoch und 22 kg leicht, Bodenausgleichsfüße sorgen für einen sicheren Stand, und über Schnelltasten an der Fernbedienung wechselst du direkt ins Wunschtempo. 60 Tage Kinomap sind kostenlos dabei.
Weniger überzeugt haben uns die schwachen Lautsprecher und die Bluetooth-Verbindung, die zickt, wenn du App und Lautsprecher gleichzeitig nutzt. Trainingsprogramme gibt es keine, eine Steigung auch nicht, und bei 6 km/h ist Schluss.
Platz 7 MERACH T19
Leichtes Einstiegs-Pad unter 200 Euro
Das MERACH T19 (72/100) ist das einfachste Gerät in dieser Liste: ein flaches Walking Pad ohne Steigung für unter 200 Euro, das mit 18 kg so leicht ist, dass du es mühelos unter Bett oder Sofa schiebst (MERACH T19 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
99 x 39 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Mit 18 kg sehr leicht
- Nur 14 cm hoch
- Bis 4 km/h leise
- Unter 200 Euro
- Lauffläche über 1,80 m knapp
- Keine Steigung, keine Programme
- Keine Schrittanzeige
Für entspanntes Gehen am Schreibtisch reicht das T19 völlig. Bis 4 km/h bleibt es angenehm leise, die Stoßdämpfer schonen die Gelenke, und mit 14 cm Bauhöhe passt es unter die meisten Möbel. Das Tempo regelst du per Fernbedienung, das Display zeigt nur das Nötigste.
Die Lauffläche von 99 × 39 cm ist für Nutzer über 1,80 m knapp, eine Schrittanzeige fehlt, und die angegebenen 120 kg halten wir für optimistisch. Ein Blick zum T14 lohnt sich: Im Angebot kostet es oft kaum mehr und bringt eine elektrische Steigung mit. Wichtig beim Kauf: Unter dem Namen T19 verkauft MERACH mehrere Geräte, getestet haben wir das flache Modell ohne Steigung.
Die 3 besten Laufbänder und 2-in-1-Modelle bis ca. 300 Euro
Wer auch joggen möchte, braucht mehr Tempo und eine Haltestange oder einen Handlauf. Unter 300 Euro sind das vor allem 2-in-1-Modelle, die als Walking Pad und als kleines Laufband funktionieren. Das MERACH T12 ist das einzige klassische Laufband mit Handlauf in unserer Liste und liegt im Angebot knapp darüber.
Platz 1 Sportstech sWalk Plus
2-in-1 zum Gehen und lockeren Joggen
Das Sportstech sWalk Plus (82/100) ist das beste Gerät zum Joggen in dieser Liste. Das 2-in-1-Modell geht bis 12 km/h und lässt sich auf 12 cm Höhe flach klappen. Mit rund 350 Euro liegt es etwas über dem Budget, im Angebot war es aber schon günstiger zu haben (Sportstech sWalk Plus im Test).
Kategorie
2-in-1 Laufband
Belastbarkeit
120 kg
105 x 40 cm
Tempo
1 – 12 km/h
App-Support
- Gehen und Joggen bis 12 km/h
- Auf 12 cm flach klappbar
- Bedienung über Display, Haltestange und Fernbedienung
- Trainingsprogramme und Sportstech-Live-App
- Etwas über 300 Euro
- Dämpfung fürs Joggen zu schwach
- Lauffläche für große Läufer knapp
- Kein Kinomap
Mit eingeklappter Haltestange ist das sWalk Plus ein Walking Pad für den Schreibtisch, mit ausgeklappter Stange wird es zum kleinen Laufband. Du bedienst es über Display, Haltestange oder Fernbedienung, Trainingsprogramme sind an Bord, und die Lauffläche ist mit 105 × 40 cm etwas größer als beim sWalk.
Für regelmäßiges Joggen stößt es aber an Grenzen: Die Dämpfung ist dafür zu schwach, und größere Läufer finden die Lauffläche knapp. Kinomap wird nicht unterstützt. Für Gehen im Alltag und gelegentliche kurze Laufeinheiten ist das sWalk Plus trotzdem die vielseitigste Wahl.
Platz 2 MERACH T12
Günstiges Laufband mit Handlauf
Das MERACH T12 (74/100) ist das einzige klassische Laufband mit Handlauf in dieser Liste. Regulär kostet es rund 430 Euro, im Angebot rund 350 Euro. Dafür bekommst du 12 km/h, eine 108 × 42 cm große Lauffläche und Kinomap-Anbindung (MERACH T12 im Test).
Kategorie
Einsteiger
Belastbarkeit
120 kg
108 x 42 cm
Dauerleistung
2.5 PS
Steigung
- Handlauf und Konsole
- Gehen und Joggen bis 12 km/h
- Hydraulisch hochklappbar
- Kinomap-Anbindung
- 2 Jahre Garantie
- Im Angebot rund 50 Euro über dem Budget
- Steigung nur manuell bis 6 %
- Piepton nicht abschaltbar
Im Alltag punktet das T12 mit seiner unkomplizierten Art. Bis 8 km/h läuft es leise, die Dämpfung ist angenehm für Knie und Gelenke, und nach dem Training klappst du es per Hydraulik hoch. MERACH gibt zwei Jahre Garantie. Getestet haben wir das T12B1, bei dem du die Steigung von Hand in drei Stufen bis 6 % einstellst.
Gestört hat uns der Piepton, der sich nicht abschalten lässt, und Läufer über 1,80 m stoßen auf der Lauffläche an Grenzen. Achte beim Kauf auf den Code-Zusatz: Unter dem Namen T12 verkauft MERACH mehrere Laufbänder mit unterschiedlicher Steigung.
Platz 3 Mobvoi Home Laufband SE
Günstiges 2-in-1 mit Geh- und Jogg-Modus
Das Mobvoi Home Laufband SE (72/100) kombiniert Walking Pad und kleines Laufband und geht bis 12 km/h. Mit knapp unter 300 Euro ist es das günstigste Gerät zum Joggen in dieser Liste (Mobvoi Home Laufband SE im Test).
Kategorie
2-in-1 Laufband
Belastbarkeit
120 kg
100 x 40 cm
Tempo
1 – 12 km/h
App-Support
- Geh- und Jogg-Modus bis 12 km/h
- Leise und stabil beim Gehen
- App- und Smartwatch-Anbindung
- Knapp unter 300 Euro
- Lauffläche zum Joggen knapp
- Motor nach rund 1 Stunde warm
- Keine Programme
- Dämpfung ausbaufähig
Beim Gehen ist das Mobvoi angenehm leise und stabil, die Bedienung ist einfach, und der Stromverbrauch ist niedrig. Per Bluetooth verbindest du es mit der App, auf Wunsch auch mit einer Smartwatch von Mobvoi. Zum Verstauen faltest du es auf 21 cm Höhe.
Für längere Laufeinheiten ist es weniger geeignet: Die 100 × 40 cm große Lauffläche ist zum Joggen knapp, die Dämpfung könnte besser sein, und der Motor wurde bei uns nach rund einer Stunde spürbar warm. Trainingsprogramme gibt es keine.
Was bekommst du für ein Laufband bis 300 Euro?
Für bis zu 300 Euro bekommst du ein solides Walking Pad mit 6 bis 8 km/h, rund 100 cm langer Lauffläche und meist 120 kg Belastbarkeit. Eine elektrische Steigung gibt es inzwischen schon ab rund 140 Euro, beim Testsieger für rund 310 Euro sogar einen bürstenlosen Motor und 180 kg Belastbarkeit. Für regelmäßiges Joggen reicht diese Preisklasse dagegen kaum.
- Tempo:
Reine Walking Pads schaffen 6 bis 6,5 km/h, das Sportstech sPad500 bis 8 km/h. 2-in-1-Modelle wie das sWalk Plus oder das Mobvoi SE gehen bis 12 km/h. Das reicht für lockeres Joggen, nicht für schnelle Intervalle.
- Steigung:
Eine elektrische Steigung ist unter 300 Euro keine Ausnahme mehr. MERACH T14 (bis 9 %), MERACH W50 (bis 12 %) und Sportstech sPad500 bieten sie per Fernbedienung. Beim sPad500 bleibt die echte Steigung allerdings unter den beworbenen 19 %. Mehr Modelle findest du bei den Walking Pads mit Steigung.

- Lauffläche:
Die meisten Pads haben rund 100 × 40 cm. Das reicht zum Gehen, für Menschen über 1,85 m wird es aber knapp. Mehr Platz bieten das MERACH W50 (105 × 42 cm), das Skandika K6-H (104 × 44 cm) und das MERACH T12 (108 × 42 cm).
- Belastbarkeit:
Standard sind 120 kg laut Hersteller, einzige Ausnahme in unserer Liste ist das MERACH W50 mit 180 kg. Wer mehr als 110 kg wiegt, sollte die Herstellerangabe nicht ausreizen und findet weitere Modelle bei unseren Walking Pads bis 150 kg.
Kompromisse: Gegenüber Laufbändern bis 500 Euro verzichtest du auf Handlauf, stärkere Motoren, breitere Laufflächen und bessere Dämpfung. Zum Gehen im Homeoffice und für lockere Einheiten ist das ein fairer Deal, für ambitioniertes Lauftraining nicht.
Walking Pad oder Laufband: Was passt zu dir?
Die wichtigste Frage ist nicht, welches Gerät die meisten Punkte hat, sondern was du damit vorhast. Ein Walking Pad ist für Gehen gemacht, meist nebenbei am Schreibtisch. Ein 2-in-1-Modell oder ein Laufband mit Handlauf brauchst du, sobald du auch joggen möchtest.
Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck:
- Gehen am Stehschreibtisch: MERACH W50 oder Sportstech sWalk, beide leise und ohne Aufbau startklar
- Bergauf gehen: MERACH W50 mit 12 % oder Sportstech sPad500 mit elektrischer Steigung
- Kleines Budget: MERACH T14 mit elektrischer Steigung bis 9 % für rund 140 Euro im Angebot, weitere günstige Modelle bei den Laufbändern bis 200 Euro
- Wenig Stauraum: Sportstech sWalk Fold zum Zusammenfalten oder das 18 kg leichte MERACH T19
- Schwere Nutzer: MERACH W50 mit 180 kg Belastbarkeit laut Hersteller
- Gehen und lockeres Joggen: Sportstech sWalk Plus oder Mobvoi Home Laufband SE, beide bis 12 km/h
- Laufband mit Handlauf: MERACH T12 mit 12 km/h, Hydraulik und Kinomap

Denk außerdem an den Platz: Walking Pads verschwinden flach unter Bett oder Sofa, das sWalk Fold lässt sich zusätzlich zusammenfalten. Das MERACH T12 klappt zwar hoch, braucht geklappt aber trotzdem eine Ecke von rund 65 × 70 cm. Kompakte Alternativen sammeln wir bei den Mini-Laufbändern, besonders ruhige Geräte bei den leisen Walking Pads.
Gutscheine und Angebote: Warum der Preis im Warenkorb oft niedriger ist
Bei Walking Pads und Laufbändern schwanken die Preise stark. Mehrere Geräte aus unserer Liste kosten regulär mehr als 300 Euro und fallen im Angebot darunter oder knapp darüber. Das MERACH W50 liegt regulär bei rund 400 Euro und aktuell bei rund 310 Euro, das MERACH T12 kostet regulär rund 430 Euro und im Angebot rund 350 Euro.
Dazu kommt: Viele Rabatte siehst du auf der Produktseite gar nicht. Gutscheincodes werden oft erst im Warenkorb oder an der Kasse abgezogen, und Coupons bei Amazon tauchen erst im letzten Bestellschritt im Preis auf. Unsere Tipps:
- Warenkorb prüfen: Leg das Gerät in den Warenkorb, bevor du dich gegen ein Modell knapp über 300 Euro entscheidest. Der Endpreis steht oft erst dort.
- Coupons aktivieren: Bei Amazon musst du Coupons auf der Produktseite meist erst anklicken, damit sie abgezogen werden.
- Shops vergleichen: Hersteller-Shop und Amazon verlangen nicht immer dasselbe. Die Preise in unserer Tabelle werden regelmäßig aktualisiert, können aber vom Shop abweichen.
- Aktionstage nutzen: Rund um Black Friday, Prime Day und den Jahreswechsel fallen viele Walking Pads deutlich unter ihren Normalpreis.
Aktuelle Rabatte und Gutscheine sammeln wir auf unserer Angebote-Seite.
Fazit: Welches Laufband bis 300 Euro ist das beste?
Das MERACH W50 (T25) holt mit 89 von 100 Punkten den Testsieg. Im Angebot für rund 310 Euro bekommst du einen bürstenlosen Motor, 12 % elektrische Steigung und laut Hersteller 180 kg Belastbarkeit. Wer strikt unter 300 Euro bleiben will, findet mit dem Sportstech sPad500 und dem sWalk zwei starke Alternativen mit je 83 Punkten. Bei kleinem Budget führt am MERACH T14 kaum ein Weg vorbei.
Unsere Empfehlungen im Überblick:
- Testsieger: MERACH W50 (T25), 89/100
- Steigungs-Tipp: Sportstech sPad500, 83/100
- Kompakt-Tipp: Sportstech sWalk, 83/100
- Klapp-Tipp: Sportstech sWalk Fold, 83/100
- Preis-Leistungs-Tipp: MERACH T14, 82/100
- Zum Joggen: Sportstech sWalk Plus, 82/100
- Design-Tipp: Skandika Nordik K6-H, 80/100
- Laufband mit Handlauf: MERACH T12, 74/100
- Günstiges 2-in-1: Mobvoi Home Laufband SE, 72/100
- Leichtgewicht: MERACH T19, 72/100
Für regelmäßiges Lauftraining ist die 300-Euro-Klasse zu knapp. Wer mehr Tempo, Motor oder Lauffläche braucht, findet die nächste Stufe bei den Laufbändern bis 500 Euro, zum Beispiel das MERACH T16 mit bürstenlosem Motor für rund 380 Euro. Noch mehr Motor, Steigung und Lauffläche bieten die Laufbänder bis 1000 Euro. Wer dagegen weniger ausgeben möchte, findet die besten Geräte bis 200 Euro in unserer Bestenliste Laufband bis 200 Euro. Alle MERACH-Geräte vergleichen wir im MERACH Laufband Test, alle anderen Modelle im großen Laufband Test und im Walking Pad Test.
















