MERACH kennen viele von Amazon, und bei Laufbändern und Walking Pads hat die Marke inzwischen eine erstaunlich große Auswahl. Für unseren MERACH Laufband Test haben wir sieben Geräte getestet: vier Walking Pads für den Schreibtisch und drei klappbare Laufbänder mit Handlauf.

Unser Testsieger ist das MERACH W50, das in Deutschland auch als T25 verkauft wird. Mit 89 von 100 Punkten ist es das beste MERACH-Gerät in unserem Test und eines der stärksten Walking Pads, die wir bisher getestet haben. Wer joggen möchte, greift zum MR-T31, dem besten Laufband der Marke.
Neben unseren Empfehlungen erklären wir, wo MERACH spart und woran du erkennst, welches T12, T19 oder W50 du gerade vor dir hast. Bei kaum einer anderen Marke ist das so wichtig wie hier.
Schnellvergleich: 7 MERACH Laufbänder und Walking Pads aus unserem Test
Walking Pads und Laufbänder vergleichen wir in zwei getrennten Tabellen, weil sie unterschiedliche Stärken haben. Sortiert ist jeweils nach unserer Testwertung.
Wer auch joggen möchte, braucht ein Laufband mit Handlauf. Diese drei MERACH-Modelle hatten wir im Test:
Die Walking Pads liegen in der Wertung klar vorne. W50 und W60 Plus spielen mit bürstenlosem Motor und elektrischer Steigung ganz oben mit, die Laufbänder sind dagegen solide Mittelklasse. Schlecht ist keines der drei, die Konkurrenz ist bei Laufbändern mit Handlauf aber deutlich stärker.
Die 7 besten MERACH Laufbänder und Walking Pads im Vergleich
Im Testfeld stehen vier Walking Pads und drei Laufbänder, vom einfachen T19 für unter 200 Euro bis zum MR-T31 mit 3,5 PS Dauerleistung und elektrischer Steigung.
Bewertet haben wir Laufgefühl, Motor, Steigung, Belastbarkeit, Geräuschentwicklung, Verarbeitung und Preis-Leistung. Die Punkte stammen aus unseren Einzeltests, die wir bei jedem Gerät verlinkt haben.
MERACH Walking Pads im Test
Alle vier Pads sind flach, haben keine Haltestange und sind für Gehen bis 6 bzw. 6,5 km/h gedacht. Die Unterschiede liegen bei Motor, Steigung und Belastbarkeit.
Platz 1 MERACH W50 (T25)
Testsieger mit 180 kg Belastbarkeit und 12 % Steigung
Das MERACH W50 (89/100) ist unser Gesamtsieger und das beste MERACH-Gerät in diesem Test. Bürstenloser Motor, elektrische Steigung bis 12 % und laut Hersteller 180 kg Belastbarkeit: Diese Kombination findest du für rund 310 Euro sonst kaum (MERACH W50 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
180 kg
105 x 42 cm
Tempo
1 – 6,5 km/h
App-Support
- Bürstenloser Motor, laut Hersteller 3,5 PS Spitze
- Elektrische Steigung bis 12 %
- 180 kg Belastbarkeit laut Hersteller
- Große Lauffläche (105 × 42 cm)
- Vollmontiert geliefert
- Mit 31 kg schwer zu verschieben
- Lauffläche für sehr große Nutzer knapp
- Magnethalter der Fernbedienung schwach
Was uns am W50 am meisten überzeugt, ist die Ruhe, mit der es arbeitet. Der bürstenlose Motor (laut Hersteller 1,25 PS Dauer- und 3,5 PS Spitzenleistung) hat mit Gehtempo bis 6,5 km/h keine Mühe, und die 105 × 42 cm große Lauffläche lässt dir auch bei langen Telefonaten am Stehschreibtisch genug Platz. Die Steigung verstellst du per Fernbedienung, für zügiges Bergaufgehen reichen 12 % völlig.
Ein Leichtgewicht ist das W50 mit 31 kg nicht, und der Magnethalter der Fernbedienung hätte stabiler ausfallen dürfen. Dafür kommt es vollmontiert aus dem Karton. Wer ein Walking Pad für viele Jahre sucht und mehr als 120 kg wiegt, kommt an diesem Modell kaum vorbei.
Platz 2 MERACH UltraWalk W60 Plus (T27)
Das komfortablere Pad mit vielen Alltagsdetails
Das MERACH UltraWalk W60 Plus (88/100) liegt nur einen Punkt hinter dem W50 und ist im Alltag das durchdachtere Gerät. Es hat ebenfalls einen bürstenlosen Motor (laut Hersteller 1,25 PS Dauerleistung) und bringt Details mit, die wir beim W50 vermissen (MERACH W60 Plus im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
150 kg
105 x 42 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Bürstenloser Motor (1,25 PS Dauerleistung laut Hersteller)
- Automatische Steigung in 12 Stufen
- Tastentöne abschaltbar, Kindersicherung
- Große 50-mm-Rollen und 2,5-m-Kabel
- Vollmontiert, flach oder hochkant lagerbar
- EU-Version nur bis 8,75 % Steigung
- Maximal 6 km/h
- 31 kg schwer, nicht klappbar
Im Homeoffice spielt das W60 Plus seine Stärken aus: Die Tastentöne lassen sich abschalten, eine Kindersicherung ist an Bord, das 2,5 m lange Kabel erspart oft die Verlängerung, und auf den großen 50-mm-Rollen schiebst du das 31-kg-Pad leichter zur Seite. Klappbar ist es nicht, du kannst es aber flach oder hochkant lagern. Lautsprecher und RGB-Licht sind nett, mehr aber auch nicht.
Der Haken steckt im Detail: Die EU-Version schafft laut Hersteller nur 8,75 % Steigung in 12 Stufen, in den USA sind es 12 %. Dazu kommen maximal 6 km/h und 150 kg Belastbarkeit. Wer viel bergauf gehen möchte oder schwerer ist, fährt mit dem W50 besser. Alle anderen bekommen hier das angenehmere Gesamtpaket.
Platz 3 MERACH T14
Elektrische Steigung zum Einsteigerpreis
Das MERACH T14 (82/100) ist unser Preis-Leistungs-Tipp unter den Walking Pads. Im Angebot kostet es rund 140 Euro und hat trotzdem eine elektrische Steigung bis 9 %, was in dieser Preisklasse selten ist (MERACH T14 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
102 x 40 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Elektrische Steigung bis 9 %
- Rund 140 € im Angebot
- Vormontiert, drei Countdown-Modi
- Viele kompatible Apps
- Lauffläche für große Nutzer knapp
- Fernbedienungshalter wackelig
- Verarbeitung unter Kingsmith-Niveau
Für den Preis liefert das T14 erstaunlich viel: Es kommt vormontiert, bietet drei Countdown-Modi und verbindet sich mit der MERACH-App, Kinomap, Zwift, Google Fit und Apple Health. Die Steigung reicht, um beim Gehen spürbar mehr zu arbeiten, und mit 25 kg lässt sich das Pad noch gut verstauen.
Bei der Verarbeitung merkst du allerdings, wo gespart wurde. Sie liegt unter dem Niveau von Kingsmith, der Fernbedienungshalter wackelt, und die Lauffläche von 102 × 40 cm wird für große Nutzer schnell knapp. Für Gelegenheitsgeher bis 120 kg ist das T14 trotzdem ein richtig guter Deal.
Platz 4 MERACH T19
Leichtes Einstiegs-Pad für reines Gehen
Das MERACH T19 (72/100) ist das einfachste Gerät im Test: ein flaches Walking Pad ohne Steigung, das mit 18 kg so leicht ist, dass du es mühelos unter Bett oder Sofa schiebst (MERACH T19 im Test).
Kategorie
WalkingPad
Belastbarkeit
120 kg
99 x 39 cm
Tempo
1 – 6 km/h
App-Support
- Mit 18 kg sehr leicht
- Nur 14 cm hoch
- Bis 4 km/h leise
- Handliche Fernbedienung
- Lauffläche über 1,80 m knapp
- Keine Steigung, keine Programme
- Keine Schrittanzeige, gelegentliches Knarzen
Für entspanntes Gehen am Schreibtisch reicht das T19 völlig. Bis 4 km/h bleibt es angenehm leise, die Stoßdämpfer schonen die Gelenke, und das Tempo regelst du bequem per Fernbedienung. Das LCD-Display zeigt nur das Nötigste, Programme gibt es keine.
Die Grenzen sind schnell erreicht: Die Lauffläche von 99 × 39 cm ist für Nutzer über 1,80 m knapp, eine Schrittanzeige fehlt, und gelegentlich knarzt das Pad. Die angegebenen 120 kg halten wir für optimistisch, realistisch sehen wir es eher bei 100 kg. Wer etwas mehr ausgeben kann, ist mit dem T14 besser beraten. Wichtig beim Kauf: Unter dem Namen T19 verkauft MERACH mehrere Geräte, getestet haben wir das flache Modell ohne Steigung.
MERACH Laufbänder im Test
Die drei Laufbänder haben Handlauf und Konsole, klappen hydraulisch hoch und schaffen 12 bis 14 km/h. Damit sind sie die richtige Wahl, sobald du nicht nur gehen willst.
Platz 1 MERACH MR-T31
Das beste MERACH-Laufband für Steigung und Joggen
Das MERACH MR-T31 (81/100) ist das stärkste Laufband der Marke. 3,5 PS Dauerleistung, 14 km/h und eine 46 cm breite Lauffläche machen es zum einzigen MERACH-Modell, das wir auch für regelmäßiges Joggen empfehlen (MERACH MR-T31 im Test).
Kategorie
Mittelklasse
Belastbarkeit
159 kg
120 x 46 cm
Dauerleistung
3.5 PS
Steigung
594,99 €
- 3,5 PS Dauerleistung
- Elektrische Steigung, real rund 14 %
- Breite Lauffläche (120 × 46 cm)
- Klapphydraulik mit Soft-Drop
- 20 Programme
- Maximal 14 km/h
- Kein Kinomap, nur MERACH-App
- Handpuls träge, Tasten etwas plastikhaft
Seine eigentliche Stärke ist die Steigung. MERACH wirbt mit 18 %, real sind es rund 14 %, und das ist immer noch mehr, als die meisten Laufbänder in dieser Preisklasse schaffen. Die hydraulische Klappfunktion mit Soft-Drop, zwölf Silikon-Dämpfer, ein siebenlagiger Gurt und 20 Programme runden das Paket ab. Regulär kostet das T31 rund 595 Euro, im Angebot fällt es immer wieder unter 500 Euro.
Abstriche gibt es bei den Details: Der Handpuls reagiert träge, die Cockpit-Tasten wirken etwas plastikhaft, und statt Kinomap gibt es nur die MERACH-App. Die angegebenen 159 kg Belastbarkeit sehen wir im Dauerbetrieb eher bei 120 kg. Wer eine längere Lauffläche braucht, achtet auf die Variante T31B3 mit 140 × 46 cm.
Platz 2 MERACH T16
Leiser Allrounder mit bürstenlosem Motor
Das MERACH T16 (78/100) ist für rund 380 Euro ein ausgewogenes Laufband für Gehen und lockeres Joggen. Der bürstenlose Motor arbeitet leise, und 136 kg Belastbarkeit sind in dieser Preisklasse ein guter Wert (MERACH T16 im Test).
Kategorie
Einsteiger
Belastbarkeit
136 kg
110 x 42 cm
Dauerleistung
2 PS
Steigung
379,99 €
- Leiser, bürstenloser Motor
- 136 kg Belastbarkeit
- Zu 98 % vormontiert
- Gut ablesbares Display, Tablet-Halter
- Steigung nur manuell bis 8 %
- Maximal 12 km/h
- Handpuls nur grob
- Nur 1 Jahr Herstellergarantie
Wer mehr will als ein Walking Pad, aber kein Lauftraining mit hohem Tempo plant, ist mit dem T16 gut bedient. Es kommt zu 98 % vormontiert, das Display ist gut ablesbar, ein Tablet-Halter ist dabei, und 15 Programme sorgen für Abwechslung. Nach dem Training klappst du es per Hydraulik hoch, dann braucht es 65 × 70 cm Stellfläche.
Die Steigung stellst du allerdings von Hand in drei Stufen bis 8 % ein, und bei 12 km/h ist Schluss. Der Handpuls taugt nur zur groben Orientierung, und MERACH gibt nur ein Jahr Herstellergarantie. Achte beim Kauf auf die Variante: Amazon führt unter T16 auch eine Version mit 15 % automatischer Steigung, getestet haben wir das MR-T16 mit manueller Steigung.
Platz 3 MERACH T12
Günstiges Laufband mit Handlauf
Das MERACH T12 (74/100) ist der günstigste Einstieg in die MERACH-Laufbänder mit Handlauf. Für rund 330 bis 350 Euro bekommst du 12 km/h, eine 108 × 42 cm große Lauffläche und Kinomap-Anbindung (MERACH T12 im Test).
Kategorie
Einsteiger
Belastbarkeit
120 kg
108 x 42 cm
Dauerleistung
2.5 PS
Steigung
Ursprünglicher Preis war: 429,99 €349,98 €Aktueller Preis ist: 349,98 €.
- Klappbar mit Hydraulik
- Bis 8 km/h leise
- Kinomap-Anbindung
- 2 Jahre Garantie
- Steigung nur manuell bis 6 %
- Lauffläche über 1,80 m knapp
- Piepton nicht abschaltbar
Im Alltag punktet das T12 mit seiner unkomplizierten Art. Bis 8 km/h läuft es leise, die Klapphydraulik funktioniert gut, und MERACH gibt zwei Jahre Garantie. Getestet haben wir das T12B1, bei dem du die Steigung von Hand in drei Stufen bis 6 % einstellst.
Gestört hat uns der Piepton, der sich nicht abschalten lässt. Läufer über 1,80 m stoßen auf der Lauffläche an Grenzen, und wer häufiger schneller als 12 km/h laufen möchte, sollte gleich zum T31 greifen. Gegenüber dem T16 fehlt vor allem der bürstenlose Motor, dafür ist das T12 etwas günstiger.
Wer ist MERACH? Die Marke hinter den günstigen Walking Pads
MERACH ist ein chinesischer Fitnessgerätehersteller, der hierzulande vor allem über Amazon und den eigenen Onlineshop verkauft. Neben Laufbändern und Walking Pads gehören auch Heimtrainer, Rudergeräte und Crosstrainer zum Sortiment. Bei den Laufbändern verfolgt die Marke ein klares Rezept: viel Ausstattung zum kleinen Preis.

Was uns in den Tests immer wieder auffällt: MERACH baut Funktionen ein, die andere Hersteller erst in höheren Preisklassen anbieten. Eine elektrische Steigung gibt es schon beim T14 für rund 140 Euro im Angebot, und bürstenlose Motoren stecken bereits im W50, W60 Plus und T16.
Drei Punkte prägen die MERACH-Laufbänder und Walking Pads:
- Steigung als Standard: Drei der vier Walking Pads im Test haben eine elektrische Steigung, selbst das günstige T14.
- Schnell startklar: W50 und W60 Plus kommen vollmontiert, T14 und T16 weitgehend vormontiert.
- Viele Varianten: Fast jedes Modell gibt es in mehreren Ausführungen, die sich nur am Code-Zusatz unterscheiden.
Die Kehrseite: Gespart wird dort, wo es im Datenblatt nicht auffällt. Fernbedienungshalter und Kunststoffteile wirken bei einigen Modellen einfacher als bei Kingsmith, und beim T16 gibt es nur ein Jahr Herstellergarantie.
Unterm Strich ist MERACH für uns eine Marke für alle, die viel Technik fürs Geld wollen und mit kleinen Schwächen im Finish leben können.
Unsere Erfahrungen mit MERACH Laufbändern und Walking Pads
Nach sieben Einzeltests haben wir ein ziemlich klares Bild von der Marke: Bei den Walking Pads gehört MERACH für uns zur Spitze, bei den Laufbändern zum soliden Mittelfeld. Positiv aufgefallen ist uns bei fast allen Modellen:
- Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durchweg stark, besonders bei W50 und T14.
- Die bürstenlosen Motoren von W50, W60 Plus und T16 arbeiten angenehm leise.
- Die Geräte sind schnell einsatzbereit, weil sie vollständig oder größtenteils vormontiert ankommen.

Stärken der MERACH Laufbänder und Walking Pads:
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Bürstenlose Motoren bei W50, W60 Plus und T16
- Elektrische Steigung schon bei günstigen Walking Pads
- Hohe Belastbarkeit beim W50 (180 kg laut Hersteller)
- Vollmontiert oder weitgehend vormontiert geliefert
Schwächen der MERACH Laufbänder und Walking Pads:
- Fernbedienungshalter bei mehreren Pads wackelig
- Verarbeitung unter dem Niveau von Kingsmith
- Kleine Laufflächen bei T14 und T19
- Nur 1 Jahr Herstellergarantie beim T16
- Verwirrende Modellcodes mit mehreren Varianten pro Name
Auffällig ist, wie sehr sich die Kritikpunkte über die Modelle hinweg ähneln. Es sind fast immer Details wie Halterungen, Tasten oder Pieptöne, selten die Technik selbst. Bei den Werbeversprechen lohnt trotzdem ein zweiter Blick: Das T31 erreicht statt der beworbenen 18 % real rund 14 % Steigung, und die Belastbarkeit sehen wir beim T31 im Dauerbetrieb eher bei 120 kg, beim T19 eher bei 100 kg.
Wer bei MERACH das passende Modell wählt, macht wenig falsch. Die größte Hürde ist ehrlich gesagt nicht die Technik, sondern die Modellbezeichnung, dazu gleich mehr.
MERACH Modellcodes erklärt: Welches T12, T19 oder W50 ist welches?
MERACH verkauft viele Geräte unter demselben Kurznamen, obwohl sich Steigung, Motor oder Bauform deutlich unterscheiden. Erst der Code-Zusatz wie B1, B2 oder B3 verrät, welches Gerät du wirklich bekommst. Er steht im Produkttitel oder Datenblatt und oft auch auf dem Karton.

Walking Pads: W50, W60 Plus und T19
- W50 = T25: In Deutschland und Großbritannien wird das W50 als T25 verkauft, auch auf dem Karton steht T25. Es ist dasselbe Gerät, das wir getestet haben.
- W60 Plus = T27: In den USA heißt das Pad UltraWalk W60. Die Steigung hängt vom Markt ab: in der EU bis 8,75 %, in den USA bis 12 %. Belastbar ist es bis 150 kg, das W50 bis 180 kg (US-Angabe 181 kg).
- T19 steht für drei Geräte: das T19B3 mit Klappbügel (bis 12 km/h, manuelle Steigung 6 %), das flache T19B2, das sich von Hand um 5 % kippen lässt, und ein älteres T19 von 2023. Unser Test bezieht sich auf das flache Modell ohne Steigung.
Laufbänder: T12, T16 und T31
- T12 steht für fünf Laufbänder: T12B1 mit 6 % manueller Steigung (unser Testgerät), T12B2 mit 15 % automatischer Steigung, T12B3 mit Bildschirm, T12B4 (als T12 Plus oder T12 Pro verkauft) und T12B5 mit Haltegriffen, aber ohne Steigung. Das T12B5 gibt es auch auf Amazon.de.
- T16: Amazon.de fasst zwei Versionen in einem Angebot zusammen, das MR-T16 mit 8 % manueller Steigung (unser Testgerät) und eine Variante mit 15 % automatischer Steigung.
- T31: Das T31B1 hat eine 120 × 46 cm große Lauffläche, das T31B3 bietet mit 140 × 46 cm deutlich mehr Platz für große Läufer.
Unser Rat: Vergleiche vor dem Kauf den Code im Angebot mit dem Gerät aus unserem Test. Gerade beim T12 und T19 kann derselbe Name für ein ganz anderes Gerät stehen, und die Bewertungen unter einem Amazon-Angebot beziehen sich nicht immer auf deine Variante.
MERACH-App, Kinomap und Zwift: Wie wichtig sind die Apps?
Alle Geräte im Test verbinden sich per Bluetooth mit der kostenlosen MERACH-App, die deine Einheiten aufzeichnet und Statistiken anzeigt. Je nach Modell kommen Kinomap, Zwift oder FantomFite dazu, beim T14 und W60 Plus auch Google Fit und Apple Health.
Unsere ehrliche Meinung: Für die meisten Käufer sind die Apps kein Muss. Ein Walking Pad unter dem Schreibtisch bedienst du ohnehin per Fernbedienung, und die wichtigsten Werte zeigt das Display. Wer sich gern von virtuellen Strecken motivieren lässt, freut sich über die Anbindung. Kaufen solltest du das Gerät aber wegen Motor, Steigung und Lauffläche.

Welche Apps die Geräte laut Hersteller und unseren Tests unterstützen:
- MERACH W50: MERACH-App, Kinomap, Zwift und FantomFite
- MERACH W60 Plus: MERACH-App, Apple Health, Google Fit, laut Hersteller auch Kinomap
- MERACH T14: MERACH-App, Kinomap, Zwift, Google Fit und Apple Health
- MERACH T19: MERACH-App, Kinomap und Zwift bei uns nur im einfachen Video-Modus
- MERACH T12: MERACH-App und Kinomap
- MERACH T16 und MR-T31: MERACH-App
Wer unbedingt mit Kinomap trainieren möchte, sollte also nicht zum T31 oder T16 greifen. Für alle anderen gilt: lieber das bessere Gerät kaufen als das mit der längeren App-Liste.
Kaufberatung: MERACH Laufband oder Walking Pad?
Die wichtigste Frage ist nicht, welches MERACH-Gerät das beste ist, sondern was du damit vorhast. Ein Walking Pad ist für Gehen gemacht, meist nebenbei im Homeoffice. Ein Laufband mit Handlauf brauchst du, sobald du auch joggen möchtest.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck:
- Gehen am Stehschreibtisch: MERACH W50 oder W60 Plus, beide leise, mit Steigung und vollmontiert
- Schwere Nutzer: MERACH W50 mit 180 kg Belastbarkeit laut Hersteller
- Kleines Budget: MERACH T14 mit elektrischer Steigung für rund 140 Euro im Angebot
- Wenig Platz: MERACH T19 mit 18 kg und 14 cm Bauhöhe
- Joggen und Bergauftraining: MERACH MR-T31 mit 3,5 PS Dauerleistung und real rund 14 % Steigung
- Gehen und lockeres Joggen in der Wohnung: MERACH T16 mit leisem, bürstenlosem Motor
- Günstiges Laufband mit Handlauf: MERACH T12
Denk außerdem an den Platz: Die Walking Pads verschwinden flach unter Bett oder Sofa, das W60 Plus lässt sich auch hochkant lagern. Die Laufbänder klappen zwar hoch, brauchen geklappt aber trotzdem eine Ecke von mindestens 65 × 70 cm, das T31 sogar 78 × 89 cm.
Mehr Auswahl findest du in unseren Bestenlisten zu Walking Pads mit Steigung, leisen Walking Pads, Laufbändern bis 500 Euro und Laufbändern mit Steigung. Wiegst du mehr als 120 kg, lohnt ein Blick auf die Walking Pads bis 150 kg und die Laufbänder bis 150 kg. Besonders ruhige Geräte sammeln wir bei den leisen Laufbändern, kompakte bei den Mini-Laufbändern.
Fazit: MERACH Laufband Testsieger und Empfehlungen
Das MERACH W50 (T25) holt mit 89 von 100 Punkten den Testsieg. Bürstenloser Motor, 12 % Steigung und laut Hersteller 180 kg Belastbarkeit machen es zu einer sicheren Wahl für fast jeden, der am Schreibtisch gehen möchte. Wer joggen will, greift zum MR-T31, dem stärksten MERACH-Laufband.

Unsere Empfehlungen im Überblick:
- Testsieger: MERACH W50 (T25), 89/100
- Komfort-Tipp: MERACH UltraWalk W60 Plus (T27), 88/100
- Preis-Leistungs-Tipp: MERACH T14, 82/100
- Bestes Laufband: MERACH MR-T31, 81/100
- Leiser Allrounder: MERACH T16, 78/100
- Günstiges Laufband: MERACH T12, 74/100
- Leichtes Einstiegs-Pad: MERACH T19, 72/100
Insgesamt hat uns MERACH bei den Walking Pads mehr überzeugt als bei den Laufbändern. Die Pads sind leise, gut ausgestattet und fair bepreist, die Laufbänder sind gute, aber keine herausragenden Geräte. Für alle Modelle gilt: Prüfe vor dem Kauf den Modellcode, damit du auch das Gerät bekommst, das wir getestet haben.
Weitere Modelle anderer Hersteller findest du in unserem großen Laufband Test und im Walking Pad Test.














