Das X2PRO gehört zu den interessantesten Modellen in unserem Ergometer-Heimtrainer-Test — wer FTMS-Anbindung und eine Notbremse sucht, sollte sich das teurere Joroto X4S ansehen – den Widerstand stellst du allerdings auch dort von Hand ein.
Im JOROTO X2PRO Test prüfen wir, ob das Indoor Bike die ideale Balance aus solider Verarbeitung und zeitgemäßen App-Funktionen für den ambitionierten Heimsportler liefert.

Unsere Erfahrungen mit dem JOROTO X2PRO im Überblick
Wir haben das JOROTO X2PRO über mehrere Wochen im Heimgebrauch getestet — von lockerem Cardio bei 60 rpm bis zu Sprint-Intervallen bei 90 rpm. Unser Fokus lag auf drei Fragen: Wie stabil bleibt der 43-kg-Rahmen bei Wiegetritt und maximalem Widerstand? Wie zuverlässig koppelt Bluetooth zu Kinomap und Peloton App One? Und wie groß ist der praxisrelevante Unterschied zur günstigeren X2-Version ohne App-Support?
Aufbau und Verarbeitung
Der X2PRO kommt mit vormontiertem Hauptrahmen, solider 50-mm-Rahmenrohr-Bauweise und einer Belastbarkeit bis 150 kg — ein robustes Mittelklasse-Indoor-Bike, das weit über die Preisklasse hinaus stabil wirkt.
Aufbau und Lieferumfang
Die Montage ist in 60-90 Minuten mit einer Person machbar — die Anzahl der Schritte ist gering, da viele Teile bereits vormontiert sind. Die Schwierigkeit liegt bei 3 von 5.
| Lieferumfang | Detail |
|---|---|
| JOROTO X2PRO Hauptrahmen | vormontiert |
| Standfüße vorn + hinten | mit Transportrollen + Höhenausgleich |
| Sattelstütze + horizontaler Holm | stufenlos verstellbar |
| Überdimensionierter Komfort-Sattel | 27 × 21 × 11 cm |
| Lenker mit Multi-Griffen | 4-fach verstellbar |
| Pedale mit Riemen/Körbchen | 9/16-Zoll-Standardgewinde |
| LCD-Display-Computer | ohne Beleuchtung |
| Flaschenhalter + Tablet-Halterung | 12,6 Zoll |
| Werkzeug + bebilderte Anleitung | inklusive Videoanleitung |
Ein Fallstrick beim Aufbau: das korrekte Anziehen der Pedale — links gegen den Uhrzeigersinn, rechts im Uhrzeigersinn. Die mitgelieferten Werkzeuge reichen aus, für das finale Festziehen der Pedale empfehlen wir eigenes Werkzeug. Die Aufbauanleitung ist gut bebildert, eine optionale Video-Anleitung hilft bei Detailfragen.
Design, Rahmen und Stabilität
Das X2PRO macht mit 43 kg Eigengewicht und dem 50-mm-verdickten Rahmenrohr einen stabilen und robusten Eindruck, der weit über die Mittelklasse hinausgeht. Die Multi-Dreieck-Struktur (AV-Rahmen) hält das Gerät auch bei Wiegetritt und hohen Trittfrequenzen sicher in Position.

- Eigengewicht: 43 kg
- Rahmenrohr: 50 mm verdickt
- Belastbarkeit: 150 kg
- Höhenausgleich: 4 Standfüße einzeln einstellbar
- Rahmen: AV-Multi-Dreieck-Struktur
- Kritikpunkt: Sattel-Feststellschraube hakt anfangs
Die vier integrierten Höhenausgleiche unter den Standfüßen eliminieren Wackeln auf unebenem Boden zuverlässig. Die Stahlkurbeln und der stabile Rahmen sind auf Langlebigkeit konzipiert. Die Spaltmaße sind gering, die Schweißnähte sauber ausgeführt, keine scharfen Kanten. Einziger haptischer Kritikpunkt: Die Feststellschraube des Sattels hakt anfangs und muss fast vollständig herausgedreht werden, um die Höhe zu verstellen — im Alltag gewöhnungsbedürftig, aber kein echter Mangel.

Passform und Ergonomie
Das JOROTO X2PRO bietet mit Körpergrößen-Bereich 150 bis 195 cm, einem gelenkschonenden Q-Faktor von 18 cm und 4-fach verstellbarem Sattel/Lenker eine ungewöhnlich hohe Anpassungsfähigkeit für einen breiten Nutzerkreis.
Körpergröße und Passform
Das X2PRO passt Nutzern zwischen 150 und 195 cm Körpergröße — mit einer geeigneten Schrittlänge von 70 bis 92 cm. Ein Tester mit 178 cm bestätigte uns die angenehm hohe Einstellposition des Lenkers im Vergleich zu vielen Konkurrenten.

- Min. Körpergröße: 150 cm
- Max. Körpergröße: 195 cm
- Schrittlänge: 70 bis 92 cm
- Einschränkung: über 195 cm Lenkerhöhe zu niedrig
- Workaround: Anbaustrebe für +6 cm Höhe (Kundenbericht)
Für Personen über 195 cm kann die Lenkerhöhe kritisch werden — ein Kundenbericht erwähnt die Notwendigkeit einer Anbaustrebe für 6 cm mehr Höhe. Wer deutlich größer ist, sollte sich besser in unserer Übersicht größerer Heimtrainer umsehen.
Q-Faktor von 18 cm
Der Pedalabstand beträgt hervorragende 18 cm (180 mm) — deutlich unter den oft kritisierten 220 mm vieler Konkurrenten. Das ist für Gelenkschonung sehr positiv zu bewerten.

- Q-Faktor: 18 cm / 180 mm
- Standard-Konkurrenz: oft 220 mm
- Vorteil: natürlicher, hüftbreiter Stand
- Wichtig: Knie-Tracking bei hohem Widerstand
- Zielgruppe: Nutzer mit Knie-/Hüftproblemen
Der Stand auf den Pedalen wirkt natürlicher und hüftbreiter, was das Knie-Tracking bei höheren Widerständen spürbar verbessert. Für Nutzer mit bestehenden Knie- oder Hüftproblemen ist ein kleiner Q-Faktor ein wichtiges Kaufkriterium.
Sattel, Lenker und Pedale
Sattel und Lenker sind jeweils 4-fach verstellbar — vertikal und horizontal. Das ermöglicht präzise ergonomische Anpassung für Einsteiger (aufrechtere Haltung) und Fortgeschrittene (sportliche Position).

| Element | Einstellung |
|---|---|
| Sattel vertikal | 10 Stufen |
| Sattel horizontal | 6,5 cm stufenlos |
| Lenker vertikal | 6 Stufen |
| Lenker horizontal | 6,5 cm |
| Sattel-Maße | 27 × 21 × 11 cm (breit, weich) |
| Pedale | 9/16-Zoll-Standard-Gewinde |
Der mitgelieferte überdimensionierte Komfort-Sattel (11 cm Polsterhöhe) ist für lange Einheiten angenehm — für intensive Spinning-Sessions mit sportlich-schmaler Sitzposition haben wir ihn aber gegen einen schmaleren Rennrad-Sattel getauscht. Die Pedale mit 9/16-Zoll-Standard-Gewinde lassen sich problemlos gegen eigene Klickpedale (z.B. SPD-Systeme) tauschen — ein zentraler Vorteil für ambitionierte Radfahrer mit optimaler Kraftübertragung.


Fahrgefühl, Widerstand und Lautstärke
Das JOROTO X2PRO liefert mit 16 kg Schwungmasse, berührungsloser Magnetbremse und Riemenantrieb ein flüssiges, geräuscharmes Fahrgefühl in der Mittelklasse — mit einer klaren Einschränkung: der Widerstand wird manuell eingestellt, ein echtes Watt-gesteuertes Ergometer ist es nicht.

16 kg Schwungmasse und Rundlauf
Der Rundlauf ist ausgezeichnet für die Preisklasse — das verchromte 16-kg-Schwungrad kombiniert mit dem Riemenantrieb sorgt für eine flüssige Bewegung ohne tote Punkte im Pedalzyklus.

- Schwungrad: 16 kg, verchromt
- Antrieb: Riemen (wartungsfrei)
- Trittfrequenz-Wechsel: unmittelbar und geschmeidig
- Simulation: realitätsnah wie Rennradfahren
- Tote Punkte: keine spürbar
Das Ansprechverhalten beim Wechsel der Trittfrequenz — etwa von 60 auf 90 rpm — ist unmittelbar und geschmeidig. Das ermöglicht eine realitätsnahe Simulation des Rennradfahrens, wie man sie sonst nur in deutlich höheren Preisklassen findet.
Magnetbremse mit 100 Stufen
Das X2PRO nutzt ein berührungsloses Magnetbremssystem mit sieben Magnetstücken — die Widerstandseinstellung läuft manuell über ein Drehrad, wird aber stufenlos umgesetzt und vom Display in 100 Stufen (1% bis 100% LOAD) angezeigt.

- System: Magnetbremse mit 7 Magneten (berührungslos)
- Einstellung: manuell, Drehrad, stufenlos
- Anzeige: 100 LOAD-Stufen am Display
- Maximum: hoch, auch für Fortgeschrittene
- Wartung: keine — keine Reibbeläge
Der maximale Widerstand ist subjektiv sehr hoch und bedient auch die Ansprüche fortgeschrittener Radfahrer. Die berührungslose Bauweise macht die Bremse verschleißfrei — keine Reibbeläge, keine Filzpolster, keine Wartung. Für Käufer mit Langlebigkeits-Fokus ein echter Vorteil.

Kein Watt-Modus: Kein echtes Ergometer
Der zentrale Kritikpunkt: Das X2PRO hat keinen Watt-gesteuerten Modus und ist deshalb technisch kein Ergometer nach DIN EN 957-1/5 — der Widerstand muss manuell eingestellt werden.
- Watt-Modus: nicht vorhanden
- Watt-Anzeige: geschätzt, basiert auf Trittfrequenz + Widerstand
- Folge: keine Watt-gesteuerten Intervalle möglich
- Alternative: für echten Watt-Modus → Profi-Ergometer-Test
Die Watt-Zahl auf dem Display ist ein geschätzter Wert basierend auf Trittfrequenz und manuell eingestelltem Widerstand — gut als Trainingsindiz, aber nicht Labor-genau. Wer präzise Watt-gesteuerte Intervalle braucht, sollte ein elektronisch geregeltes Ergometer wählen. Das teurere Joroto X4S hilft hier nicht weiter: Auch dort wird der Widerstand manuell eingestellt, eine Watt-Anzeige fehlt sogar ganz.
Lautstärke: 25-45 dB
Die Lautstärke ist eine der absoluten Stärken des Geräts — Hersteller gibt unter 25-45 dB an, was wir im Test bestätigen. Das Geräusch ist kaum lauter als ein Flüstern.
| Intensität | Lautstärke | Alltagstauglichkeit |
|---|---|---|
| Niedrige Trittfrequenz | sehr leise | Nachbarn unbemerkt |
| Mittlere Trittfrequenz | leise | Videos ohne Kopfhörer möglich |
| Hohe Trittfrequenz / Sprint | weiterhin leise | spät abends möglich |
Training in der Mietwohnung ist auch spät abends problemlos möglich, ohne die Nachbarn zu stören. Nebenbei Musik oder Videos schauen geht ohne Kopfhörer — das ist in dieser Preisklasse außergewöhnlich. Das kombinierte System aus Magnetbremse und Riemenantrieb ist hier dem von deutlich teureren Konkurrenzmodellen ebenbürtig.
Display, Trainingsprogramme und Apps
Das X2PRO bietet ein schlichtes LCD-Display, keine vorinstallierten Trainingsprogramme — die App-Integration über Bluetooth zu Kinomap, iConsole und Peloton App One ist dafür die eigentliche Stärke gegenüber der günstigeren X2-Version.
LCD-Display ohne Beleuchtung
Das LCD-Display ist schlicht und hat keine Beleuchtung — bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Trainingswerte schwer abzulesen. Das ist der größte Kritikpunkt des ansonsten hochwertigen Geräts.

- Zeit (Dauer)
- Geschwindigkeit
- Distanz
- Kalorien
- Watt (geschätzt)
- Trittfrequenz (RPM)
- Widerstand als LOAD in 100 Stufen
Die Werte sind grundlegend ok für einfaches Training, aber die Genauigkeit lässt zu wünschen übrig. Eine dauerhafte Gesamt-Kilometer-Speicherung fehlt — die Tageswerte werden bei jedem Reset überschrieben. Die Bedienung ist nicht besonders intuitiv, das Display wirkt im Vergleich zur sonst hochwertigen Verarbeitung sehr einfach.
Tablet-Halterung und Zubehör
Die Tablet-Halterung ist mit 12,6 Zoll (24,5 × 21 cm) überraschend großzügig dimensioniert — Platz für Laptops oder Bücher. Großer Vorteil: Sie sitzt oberhalb des Displays, sodass die Trainingswerte trotz Tablet-Nutzung ablesbar bleiben. Der Flaschenhalter ist gut positioniert, ein USB-Ladeport fehlt allerdings.

Trainingsprogramme und Pulsmessung
Das X2PRO hat keine vorinstallierten Trainingsprogramme auf der Konsole — keine Intervalle, keine Bergfahrten, keine HRC-Programme. Das Training läuft ausschließlich über manuelle Widerstandseinstellung oder die gekoppelten Apps.
- Integrierte Programme: keine
- Handpulssensoren: nicht vorhanden (Vorteil — waren ohnehin ungenau)
- Brustgurt: Bluetooth-kompatibel, präzise
- Fettverbrennungspuls: wird im Display angezeigt
Die fehlenden Handpulssensoren werten wir als Vorteil, da diese typischerweise sehr ungenau sind. Das Bike koppelt stattdessen Bluetooth-Brustgurte für präzise Pulswerte — die Kopplung lief im Test problemlos, zickt aber gelegentlich beim Verbindungsaufbau.
Kinomap, iConsole und Peloton
Die App-Anbindung ist der entscheidende Unterschied zur günstigeren X2-Version — Bluetooth-Kopplung zu Kinomap, iConsole und Peloton App One funktioniert stabil.

| App | Kosten | Funktion im X2PRO-Test |
|---|---|---|
| Kinomap | ca. 12 € / Monat | Globale Video-Strecken , stabile Kopplung |
| iConsole | kostenlos | Grundlegendes Tracking |
| Peloton App One | ca. 13 € / Monat | Live- und On-Demand-Kurse , via AirPlay/Chromecast |
Die Kinomap-Kopplung verlief stabil und schnell — keine Abbrüche während der Testfahrten. Zentraler Punkt: Das X2PRO kann den Widerstand in der App nicht automatisch verändern, weil es sich um ein manuell einstellbares Bremssystem handelt (kein FTMS, keine elektronische Steuerung). Du musst den Widerstand entsprechend der App-Anweisung manuell anpassen.
Über die Peloton App One haben wir erfolgreich auf Live- und On-Demand-Kurse zugegriffen und die Übertragung per AirPlay oder Chromecast auf den Fernseher gestreamt — eine kostengünstige Peloton-Alternative. Auch hier gilt: Die Widerstandsanpassung erfolgt manuell, die Trittfrequenz (RPM) liest du am Bike-Display ab – Bluetooth-Trittfrequenzsensoren bindet die Peloton App erst ab dem App+-Abo ein. Die Synchronisation zu Strava oder Apple Health funktioniert über die Apps zuverlässig.
Bestes Angebot *Wartung, Lagerung und Transport
Das JOROTO X2PRO ist auf geringen Wartungsaufwand ausgelegt — Riemenantrieb und berührungslose Magnetbremse haben keine Verschleißteile, die regelmäßig getauscht werden müssen. Mit 118 × 51 × 120 cm ist das Bike kompakt, aber nicht klappbar.
Wartungsarme Bauweise
Der Riemenantrieb ist im Vergleich zu einem Kettenantrieb wartungsfrei — keine Schmierung nötig, die Riemenspannung bleibt lange stabil. Der Magnetwiderstand ist berührungslos, sodass typische Verschleißteile wie Reibbeläge oder Filzpolster entfallen.
- Riemenantrieb: wartungsfrei, keine Schmierung
- Magnetbremse: berührungslos, kein Verschleiß
- Lagerqualität: hochwertig, erklärt den leisen Betrieb
- Garantie: 1 Jahr kostenlose Ersatzteile
- Support: Antwort laut Bewertungen innerhalb 24 Stunden
Der Hersteller gibt 1 Jahr kostenlose Ersatzteile auf das Fahrrad. Der Kundensupport reagiert laut Nutzerbewertungen schnell und lösungsorientiert — meist innerhalb von 24 Stunden. Das spricht für Langlebigkeit und Servicequalität.
Lagerung und Transport
Das X2PRO ist nicht klappbar — die Abmessungen bleiben 118 × 51 × 120 cm dauerhaft. Mit 43 kg Eigengewicht ist das Bike stabil, aber nicht für kleinste Nischen konzipiert.

- Aufstellmaß: 118 × 51 × 120 cm
- Eigengewicht: 43 kg
- Klappbar: nein
- Transportrollen: 2 integriert, erleichtern Verschieben
- Platzbedarf: moderat für ein Indoor Bike
Trotz 43 kg Gewicht wird der Transport durch zwei integrierte Transportrollen erheblich erleichtert — das Bike lässt sich problemlos im Raum verschieben. Wer wirklich platzsparende Alternativen sucht, findet in unserer Übersicht kleiner kompakter Heimtrainer klappbare Modelle.
Alternativen zum JOROTO X2PRO
Wer in der 400-Euro-Klasse sucht, findet das X2PRO als Preis-Leistungs-Tipp in der Mittelklasse — die naheliegenden Alternativen gehen in andere Richtungen.
- Für Watt-gesteuertes Training: Unser Profi-Ergometer-Test zeigt echte Ergometer mit elektronisch geregeltem Widerstand.
- Günstigere Einstiegs-Alternativen: Im Heimtrainer-bis-200-Euro-Test findest du einfachere Modelle, teils ebenfalls mit App-Anbindung.
- Für Senioren geeignet: Die besten Heimtrainer für Senioren bieten niedrigeren Einstieg und einfachere Bedienung.
- Andere Marken im Vergleich: Der MERACH-Heimtrainer-Test zeigt Alternativen im gleichen Preissegment.
Der X2PRO sticht durch die Kombination aus 150 kg Belastbarkeit, Q-Faktor 18 cm, 16 kg Schwungmasse und App-Support unter 500 Euro heraus — in dieser Mischung kaum zu schlagen.
X2PRO vs X4S: Lohnt sich der Aufpreis?
| Kriterium | JOROTO X2PRO | JOROTO X4S |
|---|---|---|
| Preis (ca.) | ca. 400 € | ca. 480 € |
| Widerstand | manuell, 100 Stufen | manuell, 100 Stufen |
| Watt-Anzeige | ja (geschätzt) | nein |
| FTMS / Auto-Widerstand | nein / nein | ja / nein |
| Schwungmasse | 16 kg | 13 kg (Doppelschwungrad) |
| Belastbarkeit | 150 kg | 150 kg |
| Zielgruppe | Preisbewusste, gelenkschonender Q-Faktor 18 cm | FTMS-Apps wie Zwift, Notbremse |
Das X4S lohnt sich, wenn du FTMS-Anbindung an Apps wie Zwift, eine Notbremse oder eine Hantelablage willst – den Widerstand regelt aber auch das X4S nicht automatisch. Wer den gelenkschonenderen Q-Faktor von 18 cm und die schwerere 16-kg-Schwungmasse schätzt, bleibt beim X2PRO als günstigerer Wahl.
Vorteile und Nachteile des JOROTO X2PRO
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in der Mittelklasse
- Extrem leise dank Magnetbremse und Riemenantrieb
- Hohe Stabilität und Belastbarkeit bis 150 kg
- Ausgezeichneter Q-Faktor 18 cm (180 mm) — gelenkschonend
- 4-fach verstellbar (Sattel + Lenker, vertikal + horizontal)
- 16 kg Schwungmasse für flüssigen Rundlauf
- App-Support via Bluetooth (Kinomap, iConsole, Peloton)
- 9/16-Zoll-Standard-Pedale — Klickpedale nachrüstbar
- Kundenservice reagiert schnell (ca. 24 Stunden)
- Wartungsarm durch Riemenantrieb + berührungslose Bremse
- Display ohne Beleuchtung — schlecht ablesbar bei wenig Licht
- Widerstandseinstellung manuell — kein echtes Ergometer
- Lenkerhöhe ab 195 cm Körpergröße knapp
- LCD-Display wirkt im Vergleich zum Rahmen sehr einfach
- Keine Trainingsprogramme auf der Konsole
- Keine dauerhafte Gesamt-Kilometer-Speicherung
- Kein USB-Ladeport am Display
Lohnt sich der JOROTO X2PRO? Unser Fazit zum Test
Das JOROTO X2PRO ist ein Preis-Leistungs-Tipp in der Mittelklasse der Indoor Bikes — die Kombination aus 16 kg Schwungmasse, Q-Faktor 18 cm, 150 kg Belastbarkeit und App-Support zu Kinomap/Peloton für unter 500 Euro ist in dieser Form kaum zu schlagen. Das Bike vereint die Robustheit eines High-End-Speedbikes mit dem Komfort eines nahezu geräuschlosen Riemenantriebs — eine ehrliche Peloton-Alternative zum deutlich günstigeren Preis.
Einschränken muss man beim Display ohne Beleuchtung, bei der manuellen Widerstandseinstellung (kein echtes Watt-gesteuertes Ergometer) und bei der Lenkerhöhe für Nutzer über 195 cm. Wer ein Watt-gesteuertes Ergometer mit automatischer App-Widerstandsanpassung will, sollte in unserem Profi-Ergometer-Test suchen – auch das teurere Joroto X4S regelt den Widerstand nur manuell.
Für wen eignet sich der JOROTO X2PRO?
- Regelmäßige Hobbysportler und Einsteiger: stabiles, wartungsfreies Indoor Bike für Cardio und Intervalle
- App-Enthusiasten: Kinomap und Peloton App One funktionieren — manuelle Widerstandsanpassung akzeptiert
- Käufer mit Knie- oder Gelenkproblemen: gelenkschonender Q-Faktor 18 cm
- Personen in Mietwohnungen: flüsterleise bis in hohe Intensitäten
- Preisbewusste Peloton-Fans: günstige Alternative mit Peloton-App-Nutzung
Nicht geeignet für Sportler mit zwingendem Watt-gesteuerten Ergometer-Anspruch, Personen über 195 cm Körpergröße ohne Anbaustrebe-Bereitschaft und Trainierende, die integrierte Trainingsprogramme auf der Konsole brauchen.














