Das MERACH S38 Indoor Bike tritt mit dem Versprechen an, ein leises, App-fähiges Trainingsgerät der Basisklasse zu einem sehr günstigen Preis anzubieten. In diesem MERACH S38 Test untersuchen wir, ob das Gerät dieses Versprechen hält und für welche Nutzergruppen es die beste Wahl darstellt.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf dem Fahrgefühl, der effektiven App-Konnektivität sowie der Ergonomie, insbesondere für größere Fahrer.
Aufbau & Lieferumfang
Unser erster Eindruck des MERACH S38 begann mit der Lieferung, die äußerst gut verpackt bei uns ankam. Der Lieferumfang präsentiert sich zielorientiert und umfasst alle notwendigen Komponenten, um sofort mit der Montage beginnen zu können.
Zum Lieferumfang des MERACH S38 gehören:
- Das MERACH S38 Indoor Bike (Hauptrahmen, Lenkersäule, Sattelstütze, Kurbeln).
- Sattel mit Premium-Luftsitzkissen und Doppelfeder-Dämpfungssystem.
- Pedale mit Riemen/Körben (Aluminiumlegierung).
- Vorder- und hinterer Stabilisatorfuß.
- LCD-Anzeige und zugehöriges Verbindungskabel.
- Integrierter Flaschenhalter und Integrierte iPad-Halterung.
- Befestigungsmaterial (Schrauben, Muttern).
- Notwendiges Montagewerkzeug.
- Bedienungsanleitung.
Montage und Erste Schritte
Wir haben die Montage des Indoor Bikes alleine durchgeführt. Die Bedienungsanleitung war stellenweise knapp gehalten und wir hätten uns hier definitiv mehr detaillierte Informationen gewünscht. Wir stellten fest, dass die real gemessene Aufbauzeit bei etwa 45 Minuten lag, was für ein Gerät dieser Größe im üblichen Rahmen liegt. Das benötigte Werkzeug war vollständig im Lieferumfang enthalten, wobei wir für ein schnelleres und komfortableres Arbeiten dennoch auf unser eigenes Standardwerkzeug zurückgriffen.

Ein wichtiger Fallstrick, den wir in unserem MERACH S38 Test identifizierten, war die Transportsicherung: Wir mussten einen versteckten Schaumstoffstreifen im Bereich der Magnetbremse entfernen, der bei der Erstnutzung Schleifgeräusche verursachte, bis wir ihn nach einigen Fahrten aufgespürt hatten. Auch das korrekte Verlegen des Display-Kabels beim Einschieben der Lenkerhöhe erfordert Aufmerksamkeit. Wir bewerten die Schwierigkeit der Montage auf einer Skala von 1 (sehr einfach) bis 5 (sehr schwierig) mit einer 2,5. Die Anzahl der Schritte ist überschaubar, die Anleitung könnte jedoch klarer sein, insbesondere für Erstnutzer von Heimtrainern.
Design & Verarbeitung des MERACH S38
Das Design des MERACH S38 Indoor Bikes ist ansprechend, modern und macht optisch einen sehr soliden Eindruck. Es ist klar erkennbar, dass der Hersteller Wert auf eine zeitgemäße, sportliche Optik gelegt hat.

Erster Eindruck und Materialqualität
Beim ersten Kontakt fällt sofort das schlanke, aber stabile Doppel-Dreieck-Design ins Auge. Dieses verspricht ein stabiles Fahrerlebnis und unterscheidet das MERACH S38 von einigen anderen Modellen der Basisklasse. Die verwendeten Materialien wirken angemessen für die Preisklasse. Wir stellten fest, dass die Oberfläche besser verarbeitet ist als bei einigen Konkurrenzprodukten mit ähnlichem Design.
Die Griffe am Lenker sind ergonomisch geformt, wobei wir bei längeren Einheiten eine etwas bessere Griffigkeit bei Schweiß vermisst haben. Der Sattel, das Premium-Luftsitzkissen, fühlt sich zunächst weich und komfortabel an. Die Haptik ist im Großen und Ganzen ordentlich, wobei die Verarbeitung nur mäßig ist, wenn wir sie mit Geräten aus höheren Preisklassen vergleichen. Die Kugellager der Achsen liegen offen, was zwar die Kontrolle erleichtert, aber langfristig in Kombination mit Schweiß die Befürchtung aufkommen lässt, dass Rostanfälligkeit entstehen könnte. Hier empfehlen wir konsequent, Schweißrückstände nach jedem Training abzuwischen.

Stabilität im Training
Das MERACH S38 ist primär für regelmäßige Nutzung konzipiert und bietet eine maximale Belastbarkeit von 136 kg. Dieses robuste, aus Edelstahl gefertigte Doppel-Dreieck-Design sorgt für eine gute Standfestigkeit während des normalen Fahrens.
Wir stellten fest, dass das Gerät stabil steht, wenn beide Hände am Lenker bleiben. Bei schnelleren Trittfrequenzen oder beim Fahren im Wiegetritt, insbesondere wenn man nur eine Hand vom Lenker nimmt, wirkt die Konstruktion etwas weniger verwindungssteif und kann leicht kippelig werden.

Das Eigengewicht von nur 29,9 kg trägt zwar zur einfachen Transportfähigkeit bei, limitiert aber die absolute Stabilität bei sehr hohen Intensitäten. Dennoch bietet es Anfängern und Nutzern, die vorrangig im Sitzen trainieren möchten, eine verlässliche Plattform.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Indoor Bike sind, das maximale Steifigkeit für extrem intensive Sprints bietet, sollten Sie sich unseren Indoor Bikes im Test ansehen.
Unsere Trainingserfahrungen mit dem MERACH S38
Dieser Abschnitt ist das Herzstück unseres MERACH S38 Test und beleuchtet detailliert das Fahrgefühl, die Ergonomie und die Leistungsfähigkeit.
Fahrgefühl & Rundlauf

Das Tretgefühl des MERACH S38 ist dank des Riemenantriebs und des verbauten Magnetwiderstandssystems sehr leise und geschmeidig. Wir erlebten einen runden, sanften Tretzyklus ohne auffällige tote Punkte, was den positiven Eindruck des Fahrgefühls bestätigt. Das Schwungradgewicht liegt laut Hersteller bei 6 kg, was das Gerät klar in der Basis- und Einsteigerklasse positioniert.

Dieses Gewicht sorgt für einen guten Rundlauf, jedoch bietet es im Vergleich zu professionellen Indoor Bikes weniger Trägheit und damit eine weniger kraftvolle Überbrückung von Trittlücken. Das Ansprechverhalten beim Wechsel der Trittfrequenz von 60 auf 90 U/Min (RPM) ist ausreichend schnell.
Widerstandssystem und Kritikpunkte
Das MERACH S38 verwendet ein Magnetbremssystem, das über einen mechanischen Drehknopf gesteuert wird. Der Hersteller gibt einen Widerstandsbereich von 0-100 an. Obwohl der Drehknopf 100 feine, manuelle Abstufungen bietet, stellten wir einen zentralen Schwachpunkt fest: Die grobe Anzeige auf dem LCD-Display liefert lediglich 8 Stufen, während die Merach-App 16 digitalisierte Widerstandsstufen anzeigt. Gravierender ist jedoch die mangelhafte Linearität des Widerstandsknopfes.

Der Grundwiderstand ist selbst auf der niedrigsten Einstellung relativ hoch – wir schätzen, dass sich Lasten unter 100 W kaum einstellen lassen, was für sehr unsportliche Einsteiger problematisch ist. Hinzu kommt, dass die Einstellung der Belastung sehr ungleichmäßig erfolgt.
Es dauert mehrere Umdrehungen, um von leichten auf mittlere Stufen zu kommen, während eine einzige weitere Umdrehung den Widerstand dramatisch erhöhen kann. Dies erschwert eine präzise und reproduzierbare Lasteinstellung ungemein.
Pedalabstand (Q-Faktor) & Ergonomie
Die Ergonomie ist für die Zielgruppe gut durchdacht, was sich besonders im Pedalabstand, dem sogenannten Q-Faktor, widerspiegelt: Dieser beträgt 18 cm (180 mm). Dieser Wert liegt im optimalen Bereich und ist gelenkschonender als viele Konkurrenzmodelle. Er ermöglicht einen natürlich hüftbreiten Stand und unterstützt ein angenehmes Knie-Tracking.
Das Rad ist mit Standard-Pedalen mit Riemen/Körben aus Aluminiumlegierung ausgestattet. Hier bemängeln wir das Fehlen eines Freilaufs, was bei einem abrupten Stopp eine potenzielle Verletzungsgefahr darstellt, da die Kurbel weiterdreht. Zudem sind die Achsen vergleichsweise schwergängig, was einen großen Teil des von uns gemessenen Grundwiderstandes ausmacht. Sportlich ambitionierte Nutzer werden diese Pedale und den mitgelieferten Sattel (das „Premium-Luftsitzkissen“) voraussichtlich austauschen wollen, da er für lange, sportliche Einheiten als ungeeignet empfunden wurde.

Der Sattel ist 4-fach verstellbar (horizontal und vertikal), wobei die Grobheit der Höhenverstellung in Schritten von etwa 3 cm ein Manko darstellt, um die perfekt passende Höhe zu finden. Der Lenker ist 2-fach verstellbar (vertikal) und bietet eine nützliche Mehrfachgriff-Option.
Ein echter Watt-gesteuerter Modus (Ergometer-Standard) ist nicht vorhanden; die Watt-Werte werden von der App geschätzt und angezeigt. Bei unseren Testfahrten in den Stufen 8 bis 10 erreichten wir geschätzte Werte von 170 W bis 215 W, was für den Cardio-Einstieg und das regelmäßige Training ausreichend ist. Für ambitionierte Radfahrer, die strukturierte FTP-Intervalle fahren wollen, empfehlen wir unser Fitness Bike Vergleich mit kalibrierten Geräten.
Die Herstellerangabe zur Eignung der Körpergröße von 144–188 cm bestätigt sich nicht für das obere Ende: Unsere Tests zeigen, dass das Gerät für Personen über 185 cm an seine Grenzen stößt, da die Sitzposition selbst am Maximum noch zu tief für eine ergonomisch korrekte Haltung sein kann.
Für Nutzer unter 180 cm ist die Passform jedoch sehr gut. Der Fokus liegt klar auf der App-Konnektivität und der Kernfunktionalität eines Indoor Bikes.

Geräuschpegel im Betrieb
Der Geräuschpegel ist eine der größten Stärken im MERACH S38 Test und macht das Gerät extrem wohnungstauglich. Dank des Riemenantriebs und des magnetischen Widerstands arbeitet das Bike extrem leise. Der Hersteller gibt einen Wert von unter 25 dB an, was wir in der Praxis bestätigen konnten – sowohl bei niedriger als auch bei hoher Intensität.
Bestes Angebot *Display & Technik des MERACH S38
Die Technologie-Ausstattung des MERACH S38 ist zweigeteilt: ein sehr einfaches Display auf der einen Seite und eine umfangreiche App-Konnektivität auf der anderen.

Konsole & Display
Die Konsole des MERACH S38 ist spartanisch und funktionell gehalten. Wir haben ein einfaches LCD-Display ohne Beleuchtung und ohne Touch-Funktion vorgefunden. Die Lesbarkeit ist bei guten Lichtverhältnissen in Ordnung, bei Dunkelheit jedoch eingeschränkt. Wir bemängeln, dass zentrale Werte wie die Widerstandsstufe (diese wird nur in der App klar angezeigt) und eine Leistungsmessung in Watt (diese wird ebenfalls nur in der App geschätzt) auf dem Display fehlen, was es für ein strukturiertes Training ungeeignet macht. Das Display zeigt folgende rudimentäre Parameter an:
- Zeit
- Distanz
- Geschwindigkeit
- Umdrehungen Pro Minute (RPM / Trittfrequenz)
- Kalorien

Trotz der Schlichtheit sind nützliche Zusatz-Features integriert: Die Integrierte iPad-Halterung ist stabil und sicher, und der integrierte Flaschenhalter bietet einen praktischen Zugriff auf die Wasserflasche.

Trainingsprogramme & Pulsmessung
Das MERACH S38 bietet von Haus aus keine vorprogrammierten Trainingsprogramme über das LCD-Display an; die gesamte Programmfülle wird über die Konnektivität mit Apps realisiert. Was die Pulsmessung betrifft, verfügt das Gerät weder über Handpulssensoren noch über eine Kompatibilität für gängige 5-kHz-Brustgurte.
Die Herzfrequenz kann nur indirekt über die Merach-App gemessen und synchronisiert werden, wenn der Nutzer einen externen Bluetooth- oder ANT+-Brustgurt oder eine Smartwatch verwendet. Wir empfehlen, zur korrekten Belastungskontrolle stets mit Pulsmessung zu trainieren, da die manuelle Widerstandseinstellung schwer reproduzierbar ist.
Konnektivität & Apps des MERACH S38
Die Bluetooth-Schnittstelle des MERACH S38 ist der entscheidende Punkt des Geräts und fungiert als primärer Daten-Hub.
Das Bike ist mit der MERACH App kompatibel und unterstützt gängige Drittanbieter-Apps wie Kinomap und Zwift. Die Kopplung mit der App funktionierte in unserem MERACH S38 Test zuverlässig und schnell.

Die Bluetooth-Schnittstelle des MERACH S38 ist der entscheidende Punkt des Geräts und fungiert als primärer Daten-Hub.
Das Bike ist mit der MERACH App kompatibel und unterstützt gängige Drittanbieter-Apps wie Kinomap und Zwift. Die Kopplung mit der App funktionierte in unserem MERACH S38 Test zuverlässig und schnell.
Das MERACH S38 überträgt zwar seine Leistungsdaten, die Trittfrequenz und die Geschwindigkeit an die Apps, es kann jedoch keine Änderung des Widerstands durch die Anwendungen erfolgen. Dies schränkt das immersive Erlebnis in Kinomap und Zwift Apps im Vergleich ein wenig ein, da der Nutzer den Widerstandsknopf manuell drehen muss.
Der größte Nutzen liegt in der kostenlosen Merach App und der Gaming-App FantomFite, die auf die Hardware abgestimmt sind, 16 Widerstandsstufen anzeigt und verschiedene Kurse sowie Trainingsdaten in Echtzeit verfolgt. Zudem ermöglicht die App die Synchronisation der Trainingsdaten mit Google Fit und Apple Health.
App-Kosten
Die Kosten für die Drittanbieter-Apps sind ein wichtiger Faktor für die Gesamtkosten des Trainings:
- Kinomap: Etwa 11,99 € pro Monat, 89,99 € pro Jahr oder 429 € für ein lebenslanges Abo (Lifetime). Ein kostenloser Testzeitraum von 14 Tagen ist verfügbar.
- Zwift: Etwa 19 € pro Monat oder 199 € pro Jahr.
- MERACH App / FantomFite: Kostenlose Nutzung.
Wartung & Langlebigkeit
Das MERACH S38 ist dank seines Riemenantriebs nahezu wartungsfrei. Der Riemen erfordert keine Schmierung und ist deutlich leiser und langlebiger als ein Kettenantrieb, ohne dabei anfällig für Brüche oder Verschleiß zu sein.
Wir stellten fest, dass die Lagerqualität dem günstigen Preis entspricht. Die offen liegenden Kugellager der Achsen sind ein Punkt, der unsere Besorgnis weckt. Obwohl sie eine bessere Kontrolle und Sichtprüfung erlauben, ist ein regelmäßiges Abwischen von Schweißrückständen nach dem Training zwingend erforderlich, um Rost und eine Verkürzung der Lebensdauer zu verhindern.
Die Garantiebedingungen entsprechen dem Standard. Das Gerät bietet einen soliden Einstieg in die Fitness, wobei die Langlebigkeit stark von der Intensität und der Pflege des Nutzers abhängt.
Lagerung und Transport

Das MERACH S38 Indoor Bike ist ein mittelgroßes, nicht klappbares Gerät, das dennoch leicht zu bewegen ist. Die aufgebauten Maße betragen 110 x 48 x 128 cm (L x B x H). Der Stellplatzbedarf ist moderat und das Gerät kann auch in kleinen Räumlichkeiten untergebracht werden.

Das relativ geringe Artikelgewicht von 29,9 kg ist ideal für den Transport. Die am vorderen Fuß angebrachten Transportrollen ermöglichen es, das Bike mühelos und leicht durch den Raum zu schieben und bei Bedarf zu verstauen. Ein Klappmechanismus ist nicht vorhanden.
Vor & Nachteile des MERACH S38
Nach unserem umfassenden MERACH S38 Test fassen wir hier die wichtigsten Stärken und Schwächen zusammen, die wir als Testteam festgestellt haben.
- Sehr günstiger Preis in der Basisklasse.
- Extrem geringer Geräuschpegel (unter 25 dB) – ideal für Mietwohnungen und spätes Training.
- Umfassender App-Support mit kostenloser Merach App und Sync zu Google Fit/Apple Health.
- Sehr guter Q-Faktor von 18 cm (180 mm) sorgt für gelenkschonende Ergonomie.
- Stabiles Doppel-Dreieck-Design und hohe maximale Belastbarkeit von 136 kg.
- Angenehm runder Tretlauf dank Riemenantrieb.
- Leicht zu bewegen dank Transportrollen und geringem Gewicht.
- Hoher Grundwiderstand (Start über 100 W) erschwert das Training für sehr unsportliche Anfänger.
- Widerstandseinstellung ist nicht linear und schwer reproduzierbar, was ein präzises Training kompliziert.
- Nur für Nutzer bis ca. 185 cm geeignet; größere Personen sitzen zu tief.
- Nur 6 kg Schwungmasse sorgt für geringere Trägheit als bei Profigeräten.
- Einfaches LCD-Display ohne Beleuchtung; Informationen wirken verwirrend.
Fazit zum MERACH S38 Test
Der MERACH S38 hat in unserem MERACH S38 Test ein durchwachsenes, aber ehrliches Bild hinterlassen.
Wir sind überzeugt, dass das MERACH S38 in zwei Schlüsselbereichen brilliert: dem Preis-Leistungs-Verhältnis und der Wohnungstauglichkeit. Das Gerät ist extrem leise, verfügt über den wichtigen Bluetooth-Support und hat einen gelenkschonenden Q-Faktor von 18 cm.
Der Mehrwert ergibt sich hauptsächlich aus der MERACH App, die das ansonsten spartanische Display ersetzt. Ohne App-Nutzung bleiben die Trainingskontrolle und die Reproduzierbarkeit der Belastung aufgrund des nichtlinearen Widerstandsknopfs eine Herausforderung.

Preis-Leistungs-Verhältnis und Kaufempfehlung
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der gebotenen Konnektivität (Bluetooth, Kinomap/Zwift-Übertragung) und des extrem leisen Betriebs als gut zu bewerten. Wir stellen fest, dass das Bike die Anforderungen der Basisklasse übertrifft, wenn der Nutzer bereit ist, die Schwächen in der Haptik des Widerstandsknopfs und des Sattels zu akzeptieren.
Empfehlung für Nutzergruppen
Unsere abschließende Empfehlung richtet sich klar an bestimmte Nutzergruppen:
- Anfänger & Preisbewusste Käufer: Für alle, die günstig in das Training einsteigen, hauptsächlich Cardio- oder Ausdauereinheiten fahren und eine wohnungstaugliche, geräuscharme Lösung suchen, ist das MERACH S38 eine klare Kaufempfehlung.
- Wohnungsnutzer: Das Gerät ist aufgrund seiner Geräuscharmut optimal für das Training in Mehrfamilienhäusern geeignet.
- Limitierte Nutzergruppe: Wir raten ambitionierten Radfahrern, Nutzern über 185 cm Körpergröße oder Personen, die auf die automatische Widerstandsverstellung in Apps wie Kinomap oder Zwift Wert legen, von diesem Modell ab.
Zusammenfassend ist das MERACH S38 ein verlässliches, leises Einsteiger-Bike, das trotz seiner technischen Mängel im Widerstandsbereich einen echten Mehrwert für den preisbewussten Freizeitsportler bietet.
. Lesen Sie alle unsere getesteten Heimtrainer und Ergometer-Modelle auf unserer Übersichtsseite für umfassende Ergometer Test-Berichte.














