Unsere Erfahrungen aus dem Sportstech Ergometer Test zeigen deutliche Unterschiede innerhalb des aktuellen Portfolios. Die Berliner Marke setzt verstärkt auf geschlossene Trainings-Ökosysteme, während ältere Modelle noch offen für gängige Fitness-Apps bleiben. Wir haben die beliebtesten Heimtrainer, Indoor Bikes und die sBike-Reihe praxisnah geprüft und bewerten klar, welche Geräte technisch überzeugen und welche durch Abo-Modelle oder Limitierungen an Attraktivität verlieren.

TOP 3 Sportstech Ergometer & Heimtrainer im Test
Unser Tipp: Achte besonders auf unseren Sportstech Ergometer Testsieger, der den Spagat zwischen moderner Technik und fairer Preis-Leistung am besten meistert und dich nicht in ein Abo-Modell zwingt.
Platz 1 Sportstech sBike
Sportstech Testsieger mit 21.5-Zoll Touchscreen
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Oberklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Großes, hochauflösendes und 360° drehbares 21.5″ Full HD Touchscreen Display
- Ausgezeichnete, studioähnliche Verarbeitung (150 kg max. Belastbarkeit)
- Sehr leise im Betrieb (50 dB)
- Hervorragender, runder Tritt durch das 17 kg Schwungrad und den Riemenantrieb
- Gelenkschonender, schmaler Q-Faktor von 17 cm
- Integrierte Entertainment-Apps (Netflix, YouTube, Prime)
- Abhängigkeit von der Sportstech Live App (monatliche Kosten für vollen Umfang)
- Derzeit keine Kompatibilität mit Zwift oder Kinomap
- Die eingebauten Lautsprecher sind etwas zu leise
Das Sportstech sBike positioniert sich als Oberklasse-Testsieger, indem es Premium-Hardware mit einem digitalen Ökosystem verbindet. Herzstück ist der 21,5 Zoll Full HD Touchscreen. Die studioähnliche Stabilität (68 kg Eigengewicht, 150 kg Belastbarkeit) und der leise Riemenantrieb mit 17 kg Schwungmasse sorgen für ein professionelles Fahrgefühl. Die Magnetbremse liefert Watt-Leistung bis 400 W. Das größte Manko ist die fehlende Konnektivität zu Kinomap/Zwift, da der Nutzer an die kostenpflichtige Sportstech Live App gebunden ist. Dieses Sportstech Smart Bike ist ideal für Nutzer, die ein vollintegriertes Entertainment-System suchen.
Platz 2 Sportstech sBike Lite
Preis-Leistungs-Sieger mit App-Fokus
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für ein Smart Bike mit Magnetbremse
- Extrem leiser Betrieb (38–42 dB) dank Riemenantrieb und Magnetbremse
- Hohe Stabilität durch 60,7 kg Eigengewicht und Stahlrahmen
- Sehr gute App-Konnektivität: Kinomap, Zwift, Rouvy
- Automatische Widerstandssteuerung in Kinomap möglich
- Präzise Wattmessung mit geringer Abweichung
- Auto-Widerstandssteuerung nur mit Kinomap, nicht mit Zwift oder Rouvy
- Sportstech Live App kostenpflichtig und wenig attraktiv für Radsportler
- USB-Port lädt keine Geräte
Das sBike Lite überzeugt als klarer Preis-Leistungs-Sieger, indem es eine exzellente mechanische Basis bietet. Mit einem Eigengewicht von 60 kg und einer 17 kg Schwungmasse steht es äußerst stabil. Der Riemenantrieb und die Magnetbremse gewährleisten einen extrem leisen Betrieb. Es ist Watt-fähig (bis 350 W) und voll Kinomap-kompatibel, was die automatische Widerstandsregelung einschließt. Die Wattmessung ist präzise, allerdings fehlt die automatische Widerstandssteuerung bei Zwift. Dieses Sportstech Indoor Bike bietet eine hervorragende Balance aus Stabilität, leisem Betrieb und umfassender Konnektivität für ambitionierte Hobbysportler.
In dieser Preisklasse zählt es zu den besten Premium-Ergometern über 1000 Euro.
Platz 3 Sportstech SX200
22 kg Schwungrad für intensives Fahren
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
125 kg
Wattbasiert
App-Support
- 22 kg Schwungmasse für gleichmäßigen, realistischen Rundlauf
- Hohe Standfestigkeit und robuste Verarbeitung (Belastbarkeit 125 kg)
- Wartungsarmer, relativ leiser Riemenantrieb (ca. 65 dB)
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Stabilität und Schwungmasse
- Gute App-Anbindung über Bluetooth (Kinomap, iConsole)
- Umfangreich verstellbarer Sattel und Lenker
- Reibbremse (Filzbremse) unterliegt Verschleiß und ist lauter als Magnetbremsen
- Nur für Personen mit 155–180 cm Körpergröße wirklich passend
- Unbeleuchtetes, qualitativ schwaches Display
Der SX200 ist ein Mittelklasse-Indoor Bike, das besonders durch die massive 22 kg Schwungmasse überzeugt, welche ein realistisches Rennrad-Feeling erzeugt. Die robuste Eisenkonstruktion bietet eine hohe Standfestigkeit. Allerdings nutzt das Gerät eine Reibbremse, die lauter ist als Magnetbremsen und Verschleiß unterliegt. Der Riemenantrieb sorgt für moderate Geräuschentwicklung. Das Bike ist für eine Körpergröße bis 180 cm optimal geeignet und bietet Bluetooth-Konnektivität zu Kinomap. Es ist ideal für preisbewusste Fortgeschrittene, die ein authentisches Fahrgefühl und eine hohe Schwungmasse priorisieren.
Ein starker Kandidat in der Kategorie Heimtrainer bis 500 Euro
Sportstech Live vs. Drittanbieter-Apps: Was Sie vor dem Kauf wissen müssen
Bevor wir über technische Daten wie Schwungmasse oder Sättel reden, müssen wir über Software sprechen. Denn hier trennt sich bei Sportstech die Spreu vom Weizen. Die Marke baut gerade ihr eigenes „Apple-Universum“ namens Sportstech Live auf und versucht, Hardware und Software untrennbar zu verschmelzen.

Das neue Ökosystem: Gamification trifft Schweiß
Sportstech Live ist mehr als nur eine simple Tacho-App. Es ist eine komplette Multimedia-Plattform mit geführten Video-Kursen, Ernährungsplänen, Challenges und einer aktiven Community.
Der Clou ist jedoch die tiefe Integration mit der Hardware: Trainierst du in einer bestimmten Pulszone oder Watt-Bereich, kommuniziert die App mit den LED-Ringen am Gerät.
- Blaues Licht: Du bist im entspannten Aufwärm- oder Fettverbrennungsbereich.
- Rotes Pulsieren: Du näherst dich deiner anaeroben Schwelle und gehst ans Limit.
Dieses „LED-Training“ ist ein echtes Gamification-Feature, das dich visuell pusht, ohne dass du ständig kleine Zahlen auf einem Display lesen musst. Der Raum selbst gibt dir Feedback zu deiner Leistung – ein immersives Erlebnis, das klassische Displays nicht bieten können.
Die Kompatibilitäts-Falle: Offen vs. Geschlossen
Früher war Sportstech bekannt dafür, extrem offen zu sein („Bring your own Device“). Das hat sich teilweise geändert, was vor dem Kauf zu Verwirrung führen kann:
- Die Klassiker (z.B. ESX500, sBike Lite): Diese Geräte sind die „Freigeister“ im Sortiment. Sie unterstützen zwar Sportstech Live, funktionieren aber meist problemlos auch mit beliebten Drittanbieter-Apps wie Kinomap oder Zwift (über das standardisierte Bluetooth FTMS-Protokoll). Hier hast du die volle Wahlfreiheit.
- Das Flaggschiff (sBike): Hier kaufst du ein geschlossenes System („Walled Garden“). Der riesige, fest verbaute Bildschirm läuft primär mit der eigenen Software. Apps wie Netflix, YouTube oder Spotify sind oft nur über Umwege (Screencasting vom Handy) möglich, und das volle Potenzial des teuren Screens entfaltet sich nur mit dem kostenpflichtigen Abo.

Entscheidungshilfe:
Suchst du das „Peloton-Feeling“ mit motivierenden deutschen Trainern, Leaderboards und Licht-Shows und bist bereit für ein monatliches Abo? Dann ist das sBike dein Ding. Willst du lieber deine Ruhe haben, keine Folgekosten zahlen und durch virtuelle Welten auf Zwift radeln? Dann greif unbedingt zu den klassischen Modellen oder dem sBike Lite.
Hinweis zur Software: Die App hatte zum Start mit Kinderkrankheiten und Bugs zu kämpfen, hat sich aber durch viele Updates massiv verbessert und läuft heute stabil und flüssig.
Das Sportstech sBike Linie im Check: Das Peloton aus Berlin?
Wenn wir über das beste Sportstech Indoor Bike sprechen, landen wir zwangsläufig beim sBike. Es ist der ambitionierte Versuch, echte Studio-Atmosphäre und Kurs-Feeling ins Wohnzimmer zu holen.

Die Features im Detail:
Das Herzstück ist der massive, drehbare 21-Zoll-Touchscreen. Drehbar deshalb, damit du ihn auch für Yoga-, Pilates- oder Kraft-Workouts neben dem Rad nutzen kannst („Gym-Floor-Mode“). Du kaufst also nicht nur ein Fahrrad, sondern eine Fitness-Station. Dazu kommen die erwähnten LED-Ringe an den Standfüßen und am Schwungrad, die passend zur Musik oder Intensität pulsieren und den Raum in Atmosphäre tauchen.

Der Haken:
Du musst die „Total Cost of Ownership“ (Gesamtkosten über die Nutzungsdauer) im Blick haben. Die Hardware ist schon in der Anschaffung nicht günstig, aber ohne die laufende Mitgliedschaft ist der Bildschirm fast nutzlos. Im sogenannten „Free Ride“-Modus hast du zwar Zugriff auf Basisdaten, aber der riesige Bildschirm bleibt weitgehend ungenutzt. Wer dieses Bike kauft, bindet sich bewusst an das Ökosystem. Dafür bekommt man aber auch eine extrem hochwertige Verarbeitung und eine Optik, die man definitiv nicht im Keller verstecken muss.

Klappbare Sportstech Heimtrainer: Die X-Serie (X-100 / sBike Lite)

Wer in einer kleinen Stadtwohnung lebt, sucht oft nach einem klappbaren Sportstech Heimtrainer. Hier bietet die Marke zwei völlig unterschiedliche technische Ansätze an, die man nicht verwechseln sollte:
- Der Klassiker (X-100 / X-150):
Das typische „X-Bike“ mit Scherenmechanismus. Es ist simpel, robust und „dumm“ (im technischen Sinne). Es hat keine App-Steuerung, oft nur einen manuellen Drehknauf für den Widerstand und ein einfaches LCD-Display. Ideal für Senioren oder den schnellen Cardio-Snack beim Fernsehen, aber nichts für Daten-Nerds.
- Der hybride Geheimtipp (sBike Lite):
Das ist unser Favorit für Platzsparer mit Anspruch. Es lässt sich zusammenklappen wie ein Billig-Bike, hat aber die hochwertige Magnetbrems-Technik und die Bluetooth-Anbindung der großen Sportstech Heimtrainer. Du kannst es also nach dem Training hinter den Schrank stellen, aber während des Trainings trotzdem Apps wie Kinomap nutzen und den Widerstand teils automatisch regeln lassen. Ein echter Hybrid, der die Brücke zwischen Platzmangel und Technologie schlägt.
Sportstech Erfahrungen: Stärken und Schwächen der Marke
Wir haben hunderte Sportstech Erfahrungen analysiert, Foren durchforstet und Langzeittests ausgewertet. Das Bild ist überwiegend positiv, aber es gibt klare Kritikpunkte, die immer wieder auftauchen.
Was Nutzer feiern
- Materialanmutung & Design: Viele Geräte kommen in schicker Carbon-Optik, mit hochwertigen Handgriffen oder mattem Schwarz. Nichts klappert, die Schweißnähte sind sauber verarbeitet. Sportstech-Geräte sehen oft teurer aus, als sie sind.
- Lautstärke: Die verbauten Magnetbremsen (besonders bei der ESX-Serie) sind flüsterleise. Man kann problemlos trainieren, während im selben Raum jemand schläft oder fernsieht.
- Innovation: Features wie die LED-Pulsanzeige werden als echte Motivation wahrgenommen und nicht nur als Marketing-Gimmick.
- Moderne Technik: Die Trainingscomputer gehören stets zur neuesten Generation. Egal ob schnelle Bluetooth-Schnittstellen, USB-Ports oder vielfältige vorinstallierte Programme – hier wirkt nichts altbacken.
- Preis-Leistung: Auch wenn Sportstech nicht der billigste Anbieter am Markt ist, stimmt das Gesamtpaket. Man bekommt im Verhältnis zum Preis überdurchschnittlich viel Ausstattung, modernes Design und solide Technik.
Was Nutzer nervt
- Der Account-Zwang: Bei den neuen smarten Geräten muss man sich oft zwingend registrieren und einen Account anlegen, um das Rad überhaupt initial nutzen zu können – selbst wenn man gar kein Abo will.
- Support-Auslastung: Da Sportstech sehr schnell gewachsen ist, kann es zu Stoßzeiten (z.B. im Januar nach den guten Vorsätzen) etwas dauern, bis der Berliner Support auf Tickets antwortet.
Viele kleinere Defekte lassen sich mit dem richtigen Werkzeug selbst beheben – siehe Ergometer reparieren
Kaufberatung: Welches Sportstech-Modell passt zu mir?
Schwungmasse und Antrieb: Der Marketing-Trick
Sportstech wirbt sehr offensiv mit hohen Zahlen (z.B. „22 kg Schwungmasse“ beim SX Speedbike). Das ist wichtig für den runden Lauf, besonders bei hohen Widerständen. Aber Achtung: Hier ist oft das sogenannte „Systemgewicht“ gemeint.
Während andere Hersteller nur die Eisenscheibe wiegen, zählt Sportstech hier oft Pedale, Kurbel und Riemenscheibe dazu. Das ist nicht schlimm, da die Komponenten sehr gut abgestimmt sind und der Lauf trotzdem sehr rund ist – man sollte die Zahl nur nicht 1:1 mit einem Studio-Gerät vergleichen, das eine reine 22-kg-Scheibe hat.

Generator vs. Netzteil
Einige Premium-Modelle der Ergometer-Reihe sind selbststromerzeugend (Generator-System). Du brauchst keine Steckdose und kein Kabel, das quer durchs Zimmer liegt und zur Stolperfalle wird. Du erzeugst den Strom für Display und Bremse selbst. Wenn du das Gerät frei im Raum platzieren willst (z.B. mitten im Wohnzimmer oder vor einer Fensterfront), ist das ein riesiger Vorteil.
Ergometer oder Speedbike? (Wichtig!)
Hier passiert oft der größte Fehlkauf, weil die Geräte auf Fotos ähnlich aussehen.
- ESX-Serie (Ergometer): Du sitzt aufrecht und bequem. Das Gerät hat einen Freilauf – wenn du aufhörst zu treten, dreht die Schwungmasse weiter, aber die Pedale stehen still. Das ist sicher und perfekt für gesundes Ausdauertraining.
- SX-Serie (Speedbike): Du liegst fast auf dem Lenker, wie beim Rennrad. Oft haben diese Räder eine starre Nabe (kein Freilauf!). Das bedeutet: Die Schwungmasse ist fest mit den Pedalen verbunden. Wenn du bei 30 km/h aufhörst zu treten, schlagen dir die Pedale mit voller Wucht weiter gegen die Beine, wenn du nicht die Notbremse drückst. Das ist ein reines Sportgerät für Power-Workouts, kein gemütlicher Heimtrainer!

Häufige Fragen (FAQ) zu Sportstech Ergometern
Funktioniert das sBike auch ohne Sportstech Live Abo?
Ja, es gibt einen sogenannten „Free Ride“ Modus. Damit kannst du manuell trainieren, den Widerstand einstellen und siehst deine Basis-Werte (Zeit, Puls, Watt). Aber: Die ganzen smarten Features, die Kurse, das Leaderboard, die Video-Workouts und die LED-Logik sind gesperrt. Das ist ein bisschen wie ein iPhone ohne Apps zu nutzen – es geht technisch, macht aber bei dem Preis wenig Spaß.
Ist Sportstech eine deutsche Marke?
Ja. Der Hauptsitz ist in Berlin. Hier finden das Produktdesign, das technische Engineering, das Marketing und der Support statt. Die physische Fertigung der Komponenten erfolgt – wie bei Apple oder fast allen großen Fitnessmarken – in spezialisierten Werken in Asien, aber nach strengen deutschen Qualitätsvorgaben.
Kann ich Kinomap auf dem sBike Bildschirm installieren?
Direkt auf dem Display meistens nicht, da Sportstech das Betriebssystem „verriegelt“ und die Installation fremder Android-APKs blockiert, um die Systemstabilität zu sichern. Der Workaround: Du lässt Kinomap auf deinem Handy oder Tablet laufen und spiegelst den Bildschirm (Screencasting) auf den großen Monitor des sBikes. So nutzt du den tollen Screen als Anzeige, bist aber softwareseitig frei und nicht an das Abo gebunden.
Fazit – Unser Sportstech Ergometer & Heimtrainer Testsieger

Sportstech ist die Marke für alle, die Design und Technik lieben und keine Lust auf angestaubte Fitnessgeräte haben. Wer das „Apple-Feeling“ will – also Hardware und Software perfekt abgestimmt aus einer Hand mit maximaler Gamification – greift zum sBike und akzeptiert die laufenden Abo-Kosten als Investition in die eigene Motivation.
Wer hingegen maximale Freiheit bei der App-Wahl sucht, keine monatlichen Gebühren zahlen will, aber trotzdem deutsche Qualität und schickes Design möchte, findet im klassischen ESX500 oder dem genialen Hybrid-Modell sBike Lite den perfekten Partner.
Egal wie du dich entscheidest: Langweilig wird das Training mit den Berlinern sicher nicht.













