er sein Training zu Hause intensivieren möchte, findet in der Mittelklasse oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Unser Ergometer bis 500 Euro Test beweist: Der technische Sprung lohnt sich.
Ob klassischer Ergometer/Heimtrainer oder sportliches Indoor Bike – in dieser Preisklasse erwarten Sie endlich präzise Watt-Werte, langlebige Mechanik und echte App-Integration statt wackeliger Basisfunktionen. Wir haben geprüft, welche Modelle diesen Anspruch erfüllen und wo Sie echte Qualität für Ihr Geld bekommen.

Bestenliste – Die TOP 18 Heimtrainer bis 500 Euro im Test
Platz 1 Domyos Connected E900 B
Generator-Antrieb, 10 Jahre Ersatzteile
Typ
Heimtrainer
Kategorie
Mittelklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Autarker Self-Power-Antrieb (keine Steckdose, keine Kabel).
- FTMS-Bluetooth-Protokoll ermöglicht interaktive Steuerung durch Kinomap.
- Hohe Maximalbelastung von 150 kg.
- 10 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit (hohe Langlebigkeit).
- Gute Verstellbarkeit von Sattel (Höhe und Tiefe) und Lenker (Höhe).
- Leiser Betrieb dank 8 kg Schwungrad und Riemenantrieb.
- Computer startet manchmal nicht / stürzt ab.
- Sattel unbequem (muss oft ersetzt/gepolstert werden).
- Begrenzte Ergonomie: Lenkerneigung und -tiefe fehlen.
Der Domyos E900 B sticht durch sein einzigartiges Self-Power-System hervor, welches maximale Freiheit beim Aufstellort ermöglicht. Die solide Mechanik, ausgelegt für schwere Nutzer mit einer Belastbarkeit von 150 kg, wird durch den leisen Riemenantrieb und das 8 kg Schwungrad ergänzt. Dank FTMS-Konnektivität ist die interaktive Widerstandssteuerung über Kinomap gegeben. Kritisch ist der unbequeme Sattel und die begrenzte Lenkerverstellung. Das Modell überzeugt jedoch mit einer 10-jährigen Ersatzteilgarantie und gilt in seiner Klasse als potenzieller Ergometer bis 500 Euro Testsieger für Flexibilität und Langlebigkeit.
Platz 2 Skandika Ergometer Vinneren
Präzise Wattsteuerung, 200 cm geeignet
Typ
Ergometer
Kategorie
Mittelklasse
130 kg
Wattbasiert
App-Support
- Wattgesteuert (konstanter Modus vorhanden).
- App-Support (Kinomap-kompatibel via Bluetooth).
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Sehr leise dank Riemenantrieb/Magnetbremse.
- Hohe max. Belastbarkeit von 130 kg.
- Exzellente Einstellbarkeit für Größen 150 – 200 cm.
- Maximale Leistung von 250 W ist gering.
- Wattanzeige ist ungenau (zeigt zu hohe Werte).
- Lenkerhöhe nicht verstellbar (nur Neigung).
Das Vinneren ist ein voll ausgestattetes Mittelklasse-Ergometer, das mit Wattsteuerung und Kinomap-Anbindung eine moderne Trainingsgrundlage bietet. Es ist für Nutzer bis 200 cm geeignet und überzeugt durch eine hohe Einstellbarkeit und leisen Betrieb dank Riemenantrieb und 11 kg Schwungmasse. Die Belastbarkeit liegt bei soliden 130 kg. Allerdings ist die angezeigte Watt-Leistung ungenau und die maximale Leistung von 250 Watt begrenzt. Trotz dieser Einschränkungen bietet das Vinneren ein sehr faires Preis-Leistungs-Verhältnis für den ambitionierten Hobbysportler.
Platz 3 Christopeit Ergometer Eco 1000
Generator-Ergometer, 150 kg belastbar
Typ
Ergometer
Kategorie
Basisklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Innovativer Stromgenerator (freie Standortwahl).
- Sehr gute Watt-Genauigkeit (± 4,2 %).
- Maximalbelastung von 150 kg.
- Kompatibilität zu Fahrradteilen (Sattel, Pedale).
- Umfangreiche Ergonomie (Sattel horizontal/vertikal/Neigung).
- USB-Ladebuchse für Smartphones.
- Abschaltung nach 80 Sek (Generator-bedingt), nervt bei Einstellungen.
- Manchmal instabile Bluetooth Verbindung.
- Tablet-Halterung funktional mangelhaft.
Der Eco 1000 ist ein präzises Basis-Ergometer, das ein drehzahlunabhängiges Watt-Training bis 350 Watt ermöglicht. Ein großes Plus ist der innovative Stromgenerator, der das Gerät unabhängig von Steckdosen macht. Mit einer Maximalbelastung von 150 kg und der Kompatibilität zu gängigen Fahrradteilen ist das Gerät robust und anpassbar. Die Watt-Genauigkeit von ±4,2% ist für diese Klasse hervorragend. Minuspunkte gibt es für die automatische Abschaltung und die gelegentlich instabile Bluetooth-Verbindung, was das Trainingserlebnis leicht trübt.
Platz 4 Domyos Connected EB520 B
Self-Powered, FTMS-Steuerung
Typ
Heimtrainer
Kategorie
Basisklasse
130 kg
Wattbasiert
App-Support
- Selbstangetrieben, keine Stromquelle nötig, flexibel im Standort.
- FTMS-Konnektivität mit automatischer Widerstandssteuerung (Kinomap).
- Sehr leiser Betrieb, wohnungstauglich.
- Stabiler Rahmen mit 130 kg Belastbarkeit und Bodenausgleich.
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für smarte Funktionen.
- 10 Jahre Ersatzteilverfügbarkeit.
- Sehr unbequemer Sattel, Austausch nahezu zwingend.
- Keine Wattanzeige und keine Leistungssteuerung.
- Breiter Q-Faktor von 22 cm belastet Knie unnatürlich.
Der Domyos EB520 B punktet als Heimtrainer mit maximaler Flexibilität durch seinen selbstangetriebenen Generator. Er ist stabil bis 130 kg und nutzt den leisen Riemenantrieb. Die FTMS-Konnektivität zu Apps wie Kinomap mit automatischer Widerstandssteuerung ist in dieser Preisklasse ein großer Vorteil. Nachteile sind der extrem unbequeme Sattel, der weite Q-Faktor von 22 cm und das Fehlen einer Watt-Anzeige, was es für leistungsorientierte Sportler ausschließt.
Platz 5 AsVIVA H22
Fahrrad-kompatibel, App-Steuerung
Typ
Ergometer
Kategorie
Basisklasse
120 kg
Wattbasiert
App-Support
- Sehr stabiler, robuster Rahmen (120 kg Belastbarkeit).
- Sehr leiser Betrieb (46 dB) dank Riemenantrieb und Magnetbremse.
- Fahrrad-kompatible Kurbeln und Pedalgewinde (ideal für Tuning/Reha).
- Kinomap- und Zwift-Kompatibilität (App-Steuerung des Widerstands).
- Durchdachte Mechanik der Magnetbremse (konstanter Widerstand).
- Komfortable Verstellbarkeit (1,60 – 2,00 m Körpergröße) und tiefer Einstieg.
- Watt- und Kalorienanzeige sind ungenau – Kein präzises Ergometer.
- Relativ hoher Q-Faktor von 228 mm.
- Lenker ist nicht neigungsverstellbar (nur Höhenverstellung).
Das AsVIVA H22 bietet eine robuste Mechanik mit 12 kg Schwungmasse und einem leisen Magnetbremssystem. Hervorzuheben ist die volle Konnektivität: Kinomap und Zwift können den Widerstand automatisch steuern. Das Gerät punktet mit fahrradkompatiblen Kurbeln und guter Ergonomie (bis 200 cm). Kritisiert wird die ungenaue Watt-Anzeige und der weite Q-Faktor. Dieses Modell ist eine ausgezeichnete Wahl für technisch interessierte Einsteiger und gehört in jeden Ergometer bis 500 Euro Test.
Platz 6 Skandika Ergometer Atlantis
400 Watt, hohe Stabilität
Typ
Ergometer
Kategorie
Basisklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Hohe Stabilität (bis 150 kg), trotz geringen Eigengewichts.
- 32 Widerstandsstufen ermöglichen sehr feine Intensitätsregulierung.
- Hervorragend geeignet für große Menschen (bis 200 cm).
- Sehr leise durch Magnetbremse und Riemenantrieb.
- Umfassende App-Konnektivität (Kinomap, iConsole).
- Watt-gesteuertes Training (10 – 400 W) mit hoher Präzision.
- 10 kg Schwungmasse ist im Vergleich zur Oberklasse gering.
- Lenkerhöhe ist nicht vertikal verstellbar (nur Neigung).
- Display-Sprache kann nicht auf Deutsch umgestellt werden.
Das Skandika Atlantis ist ein solides Ergometer, das mit seiner Belastbarkeit von 150 kg und der Eignung für Nutzer bis 200 cm überzeugt. Die computergesteuerte Magnetbremse erlaubt ein präzises Watt-Training bis 400 Watt, was für diese Klasse ein starker Wert ist. Dank 32 Widerstandsstufen und Kinomap-Anbindung bietet es viel Abwechslung. Minuspunkte sind die nicht höhenverstellbare Lenkstange und die Tatsache, dass die Displaysprache nicht auf Deutsch umgestellt werden kann.
Platz 7 HAMMER Ergometer Cardio XT7
24 Programme, Kinomap-kompatibel
Typ
Ergometer
Kategorie
Mittelklasse
130 kg
Wattbasiert
App-Support
- App-Kompatibilität mit Kinomap und Zwift (großer Motivationsfaktor).
- Flüsterleiser Betrieb dank Riemenantrieb und Permanentmagnet-Bremse.
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die Mittelklasse.
- Sehr viele Trainingsprogramme (24 Programme, davon 5 HRC).
- Tiefer Einstieg für hohen Komfort beim Auf- und Absteigen.
- Pedale und Sattel sind austauschbar.
- Niedrige Max. Belastbarkeit von nur 130 kg.
- Lenker ist nicht höhenverstellbar.
- Geringe Stabilität bei sehr intensiven Wiegetritten.
Der HAMMER Cardio XT7 ist ein modernes Ergometer mit Watt-Steuerung bis 350 Watt und flüsterleisem Riemenantrieb. Er überzeugt mit 24 Programmen und voller App-Kompatibilität zu Kinomap und Zwift. Trotz des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist die maximale Belastbarkeit mit 130 kg niedriger als bei einigen Wettbewerbern. Die Ergonomie leidet unter dem nicht höhenverstellbaren Lenker. Für Technik-Enthusiasten, die ein zuverlässiges und app-gesteuertes Gerät suchen, stellt dieser Heimtrainer bis 500 Euro eine sinnvolle Investition dar.
Platz 8 Christopeit Ergometer ET 6
150 kg Belastbarkeit, niedriger Q-Faktor
Typ
Ergometer
Kategorie
Basisklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Günstiger Preis und sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- HA-Ergometer mit drehzahlunabhängiger Wattmessung (40 W bis 250 W).
- Hohe Maximalbelastung von 150 kg.
- Sehr geringer Q-Faktor von 190 mm (gelenkschonend).
- Kinomap-fähig (Widerstandssteuerung möglich).
- 12 kg Schwungmasse und sehr leiser Riemenantrieb.
- Stellmotor für Widerstand ist zu langsam für schnelle HIIT-Wechsel.
- Lenkerhöhe nicht verstellbar (unbequeme Haltung für große Nutzer).
- Startwert von 40 Watt ist für Reha/sehr schwache Anfänger zu hoch.
Das Christopeit ET 6 ist ein robustes HA-Ergometer, das mit seiner hohen Belastbarkeit von 150 kg und dem sehr geringen Q-Faktor (190 mm) überzeugt. Es ermöglicht Watt-gesteuertes Training bis 250 Watt und ist Kinomap-fähig, wobei der Widerstand automatisch angepasst wird. Die 12 kg Schwungmasse garantiert einen leisen, runden Tritt. Allerdings ist der Stellmotor für Widerstandsverstellungen langsam, was intensive Intervalltrainings erschwert. Zudem ist der Startwiderstand von 40 Watt für Reha-Zwecke zu hoch.
Platz 9 SportPlus SP-HT-9910-B-iE
21 Programme, modernes Design
Typ
Ergometer
Kategorie
Basisklasse
120 kg
Wattbasiert
App-Support
- Sehr leises Magnetbremssystem (35-45 dB) und Riemenantrieb.
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger.
- Modernes und ansprechendes Design (Hingucker).
- Umfassende App-Kompatibilität (insbesondere Kinomap).
- Ergonomisch bequemer, horizontal- & vertikal verstellbarer Sattel.
- 21 abwechslungsreiche Trainingsprogramme (inkl. Wattmodus).
- Widerstand nur 200 W, zu gering für ambitionierte Radfahrer.
- Lenkerhöhe ist nicht verstellbar.
- Q-Faktor von 23 cm ist breit.
Das SportPlus SP-HT-9910-B-iE überzeugt mit einem modernen Design und einem sehr leisen Magnetbremssystem, ideal für Mietwohnungen. Es bietet 21 Programme, einen Wattmodus und Kinomap-Konnektivität, was es zu einem vielseitigen Einstiegs-Ergometer macht. Die 10 kg Schwungmasse sorgt für einen angemessenen Rundlauf. Allerdings ist die maximale Leistung von 200 Watt für Fortgeschrittene zu niedrig. Zudem ist der Q-Faktor von 23 cm breit und der Lenker nicht höhenverstellbar, was die Ergonomie einschränkt.
Platz 10 Miweba Sports Ergometer ME500
400 Watt, Zwift-fähig
Typ
Ergometer
Kategorie
Mittelklasse
150 kg
Wattbasiert
App-Support
- Hervorragende App-Konnektivität (Zwift & Kinomap) durch FTMS.
- Watt-Modus und elektronisch regelbarer Widerstand (40–400 W).
- Austauschbarer Fahrradsattel und Pedale (Standardgewinde).
- Hohe Stabilität und Belastbarkeit bis 150 kg.
- Tiefer Durchstieg (19 cm) erleichtert das Aufsteigen.
- Flüsterleiser Riemenantrieb.
- Mangelhafte, verwirrende Bedienungsanleitung.
- Keine Montage möglich für Rehakurbeln.
- Keine USB-Ladebuchse am Display.
Der Miweba ME500 ist ein robustes Ergometer mit einer Belastbarkeit von 150 kg und einem flüsterleisen Riemenantrieb. Er überzeugt durch den Watt-Modus und den elektronisch regelbaren Widerstand bis 400 Watt. Dank FTMS bietet er volle Zwift- und Kinomap-Kompatibilität. Zudem sind Sattel und Pedale fahrradkompatibel. Minuspunkte sind die mangelhafte Bedienungsanleitung und die fehlende Möglichkeit, Rehakurbeln zu montieren. Dieses Modell liefert ein starkes Gesamtpaket und ist ein hochwertiger Ergometer bis 500 Euro.
Platz 1 MERACH Heimtrainer S28
Neigungssimulation, 158 kg Traglast
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
158 kg
Wattbasiert
App-Support
- Exzellente Stabilität und Robustheit (bis 158 kg).
- Beeindruckende ±6% Neigungssimulation als Alleinstellungsmerkmal.
- Geringer Q-Faktor (17 cm).
- Sehr leise durch Magnetbremse/Riemen.
- Kostenlose Hersteller-Apps mit Content.
- Umfangreiche Einstellmöglichkeiten (4-fach Sattel/Lenker).
- Keine echte Wattmessung (nur Extrapolation).
- Automatische Neigungssynchronisation funktioniert nicht immer zuverlässig.
- Volle Funktionalität erfordert Netzanschluss.
Das MERACH S28 überzeugt als Indoor Bike durch eine hohe Stabilität von 158 kg Belastbarkeit und das Alleinstellungsmerkmal der ±6% Neigungssimulation. Die 10 kg Schwungmasse und der Riemenantrieb sorgen für einen sehr geringen Geräuschpegel. Das Gerät bietet eine gute App-Kompatibilität, ist aber kein echtes Ergometer, da die Wattwerte nur extrapoliert werden. Es ist eine solide Option für Nutzer, die eine realitätsnahe Simulation und geringe Geräuschentwicklung suchen.
Nicht umsonst eines der besten MERACH Heimtrainer in unserem Test
Platz 2 MERACH Heimtrainer S26B4 Pro
15,6 Zoll HD-Bildschirm
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
136 kg
Wattbasiert
App-Support
- 15,6″ 1080P HD-Bildschirm.
- Sehr geräuscharmes Training durch Riemenantrieb und Magnetbremse.
- Hohe Stabilität durch Doppeldreiecksrahmen (bis 136 kg).
- 100 manuelle Widerstandsstufen für feine Abstimmung.
- Umfangreicher App-Support (Kinomap/Zwift).
- Fairer Preis für das gebotene Feature-Set.
- Kein Touchscreen.
- Watt-Anzeige nur in der App verfügbar.
- Nur bis ca. 185 cm optimal nutzbar.
Der MERACH S26B4 Pro positioniert sich mit seinem großen 15,6 Zoll HD-Bildschirm als immersives Indoor Bike der Mittelklasse. Es ist sehr leise und bietet dank 100 manuellen Magnetwiderstandsstufen eine feine Dosierung für das Training. Obwohl die Stabilität bis 136 kg gut ist, fehlt dem großen Display die Touch-Funktionalität, was die Bedienung erschwert. Die Watt-Anzeige ist zudem nur über die App verfügbar. Es ist ideal für Technik-Enthusiasten, denen die App-Nutzung wichtiger ist als ein präzises Ergometer.
Platz 3 YESOUL G1M Plus Bike
21,5 Zoll FHD-Display
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
120 kg
Wattbasiert
App-Support
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
- 21.5” 1080P FHD Screen (360° drehbar).
- Flüsterleises Magnetwiderstandssystem (30 dB).
- Geringer Q-Faktor (18 cm).
- Wartungsfreier Riemenantrieb.
- Bequemer, belüfteter Sitz.
- Kein integrierter Touchscreen.
- Geringes Eigengewicht (35 kg) kann bei Sprints wackelig wirken.
- Maximale Belastbarkeit von 120 kg.
Das YESOUL G1M Plus liefert ein beeindruckendes Trainingserlebnis durch seinen riesigen 21,5-Zoll-Bildschirm und den gelenkschonenden Q-Faktor von 18 cm. Der Riemenantrieb in Kombination mit der Magnetbremse sorgt für flüsterleisen Betrieb. Allerdings liegt die maximale Belastbarkeit nur bei 120 kg, und das geringe Eigengewicht kann bei intensiven Sprints zu Instabilität führen. Trotz dieser Einschränkungen und des fehlenden Touchscreens ist es eine hervorragende, preiswerte Wahl in der Kategorie Indoor Bike bis 500 Euro.
Platz 4 Sportstech SX200
22 kg Schwungmasse, Kombi-Pedale
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
125 kg
Wattbasiert
App-Support
- 22 kg Schwungmasse für realistischen Rundlauf.
- Hohe Standfestigkeit (125 kg Belastbarkeit).
- Wartungsarmer, relativ leiser Riemenantrieb (ca. 65 dB).
- Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Stabilität und Schwungmasse.
- Kombi-Pedale (Korb & Klick-System).
- Pulsgurt-kompatibel (5.3K).
- Reibbremse erzeugt Verschleiß/erschwert genaue Einstellung.
- Nur für Personen mit 155–180 cm passend.
- Hörbare Geräuschemission von bis zu 65 dB.
Das Sportstech SX200 bietet ein intensives Fahrerlebnis dank der massiven 22 kg Schwungmasse, die einen sehr realistischen Rundlauf gewährleistet. Die hohe Standfestigkeit von 125 kg und die Kombi-Pedale sprechen für das ambitionierte Heimtraining. Als Nachteil muss die Reibbremse genannt werden, die bei hohem Widerstand laut wird und Verschleiß erzeugt. Zudem ist die Ergonomie stark auf Nutzer bis 180 cm beschränkt. Es ist ein puristisches Bike, das primär auf mechanische Leistung setzt.
Platz 5 Domyos Indoor Cycling Bike 500
Stabilität, 18 kg Schwungrad
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
130 kg
Wattbasiert
App-Support
- 5 Jahre Garantie auf den Stahlrahmen.
- 18 kg Schwungmasse für flüssiges, realistisches Fahrgefühl.
- Sehr gute Stabilität durch 47 kg Eigengewicht und Stahlrahmen.
- Umfassende Einstellbarkeit (4-fach).
- Kombi-Pedale (Korb & Klickpedal-kompatibel).
- Geringer Q-Faktor (18 cm).
- Reibbremse (Verschleißteil und erhöht die Lautstärke).
- Einfache Display-Konsole (keine Beleuchtung).
- Kein nativer App-Support (keine FTMS/Zwift-Steuerung).
Das Domyos Indoor Cycling Bike 500 ist ein mechanisches Kraftpaket, das mit 47 kg Eigengewicht und 18 kg Schwungmasse maximale Stabilität und ein flüssiges Fahrgefühl bietet. Die 5-jährige Rahmengarantie unterstreicht die Langlebigkeit. Die Ergonomie ist dank des geringen Q-Faktors und der Kombi-Pedale sehr gut. Allerdings nutzt es eine laute und verschleißanfällige Reibbremse und bietet keinerlei native App-Konnektivität oder Watt-Anzeige. Es ist das ideale Bike für Spinning-Puristen, die Wert auf solide Hardware legen.
Platz 6 MERACH Heimtrainer S29B1
18 kg Schwungrad, 158 kg Traglast
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
158 kg
Wattbasiert
App-Support
- Extrem leiser Betrieb (unter 25 dB).
- Sehr robuste Stahlkonstruktion mit hoher Belastbarkeit bis 159 kg.
- Schweres 18 kg Schwungrad für einen ausgezeichneten, runden Lauf.
- Breite App-Konnektivität mit MERACH, Zwift, Kinomap.
- Gelenkschonender Q-Faktor von 18 cm.
- Breite Anpassungsfähigkeit für Körpergrößen von 1,42 m bis 1,93 m.
- Das einfache LCD-Display hat keine Beleuchtung und zeigt keine Watt-Leistung an.
- Nur 16 Widerstandsstufen – weniger fein abstufbar als Premium-Geräte.
- Die Pedale sind nur mit Körbchen ausgestattet; keine SPD-Klickpedale.
Dieses Indoor Bike glänzt mit beeindruckenden mechanischen Spezifikationen: 18 kg Schwungmasse und einer robusten Konstruktion (158 kg Belastbarkeit). Der flüsterleise Betrieb ist optimal für Wohnungen, während die umfassende App-Konnektivität ein motivierendes Training ermöglicht. Trotz Schwächen im Display und der rein manuellen Widerstandseinstellung bietet das Gerät ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für intensive Trainingseinheiten zu Hause. Es ist ein vielseitiges Sportgerät, das für Personen mit höherem Gewicht konzipiert wurde.
Platz 7 JOROTO Heimtrainer X4S
Stabile 160 kg, Manuelle App-Nutzung
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
160 kg
Wattbasiert
App-Support
- Robuste Konstruktion aus 2 mm Stahl.
- Hohe max. Belastbarkeit von 160 kg.
- Flüsterleiser und wartungsfreier Riemenantrieb.
- Umfassende 4-fach Verstellbarkeit von Sattel und Lenker.
- Breite App-Kompatibilität (FTMS/Bluetooth).
- Exzellenter, kulanter Service des Herstellers.
- Fehlende Wattanzeige auf dem Display.
- Keine automatische Widerstandsanpassung durch Apps.
- Q-Faktor von 20 cm ist vergleichsweise breit.
Das JOROTO X4S ist ein überaus stabiles Indoor Bike der Mittelklasse, das mit einer Belastbarkeit von 160 kg und einem 13 kg Schwungrad überzeugt. Der Riemenantrieb ist flüsterleise, ideal für den Einsatz im Mehrfamilienhaus. Obwohl es FTMS-Konnektivität bietet, erfolgt die Widerstandsregelung (100 Stufen) rein manuell. Das Fehlen einer Wattanzeige und die ungenauen Display-Werte sind Nachteile. Dennoch ist dieser Heimtrainer für manuelle Trainingsformen und Stabilitätssuchende eine sehr gute Wahl.
Platz 8 PASYOU Heimtrainer S70
18 kg Schwungmasse, 158 kg Traglast
Typ
Indoor Bike
Kategorie
Mittelklasse
158 kg
Wattbasiert
App-Support
- Hohe Belastbarkeit von 158 kg und stabiler Rahmen.
- Fairer Preis für die gebotene Qualität und Stabilität.
- Nahezu geräuschloser Betrieb durch Riemenantrieb und Magnetbremse.
- Sehr gutes, harmonisches Fahrgefühl dank 18 kg Schwungmasse.
- Gelenkschonender Q-Faktor von 18 cm.
- Computer-Anzeige ungenau (speziell Watt und Distanz).
- Lenker nicht horizontal oder im Winkel verstellbar.
- Ergonomie für Nutzer über 190 cm nur bedingt geeignet.
Der PASYOU S70 liefert eine sehr solide Basis für intensives Heimtraining mit 18 kg Schwungmasse und einer Belastbarkeit von 158 kg. Der geräuscharme Riemenantrieb und die 100-stufige manuelle Magnetbremse erzeugen ein ausgezeichnetes Fahrgefühl. Die FTMS-Konnektivität zu Kinomap und Zwift ist vorhanden, aber die Widerstandsanpassung muss stets manuell erfolgen. Dieses robuste Indoor Bike-Modell ist ein leiser Allrounder, trotz Schwächen im unbeleuchteten Display und der ungenauen Watt-Anzeige.
Was kann ich von einem Heimtrainer bis 500 Euro erwarten?

Die 500-Euro-Marke ist die wohl wichtigste Schwelle im Heimfitness-Markt. Hier verlassen wir den Bereich der faulen Kompromisse und erreichen den „Sweet Spot“ für Normalnutzer und Familien. In dieser Preisklasse kaufen Sie keine einfache „Bewegungstherapie“ mehr, sondern ernstzunehmende Sportgeräte, die auch intensiven Belastungen standhalten.
Das dürfen Sie realistisch von einem Ergometer oder Indoor Bike bis 500 Euro erwarten:
- Echte Ergometer-Technik (Klasse HA): Der entscheidende Unterschied zu günstigeren Modellen ist oft die Drehzahlunabhängigkeit. Viele Geräte in diesem Segment erfüllen die Norm DIN EN 957-1/5 Klasse HA. Das bedeutet: Wenn Sie (oder Ihr Arzt) 100 Watt einstellen, hält das Gerät diesen Widerstand exakt, egal ob Sie schnell oder langsam treten. Das Bremssystem ist fast immer eine hochwertige, computergesteuerte Magnetbremse, vereinzelt finden sich sogar schon verschleißfreie Induktionssysteme.

- Massive Stabilität: Schluss mit wackeligen Leichtgewichten. Wir sprechen hier von einem Eigengewicht zwischen 35 und 45 kg. Die Rahmen sind deutlich massiver, die Schweißnähte sauberer verarbeitet und die Standfestigkeit erlaubt auch Sprints im Wiegetritt.

- Satte Laufruhe: Ein unrunder Tritt gehört hier der Vergangenheit an. Klassische Ergometer bieten meist solide 8 bis 12 kg Schwungmasse, Indoor Bikes klotzen oft mit bis zu 20 kg. Das Resultat ist ein runder, ruckfreier Bewegungsablauf ohne den störenden „Totpunkt“ beim Treten.

- Smarte Konnektivität & Programme: Der Trainingscomputer ist mehr als nur eine Anzeige. Bluetooth ist Standard, was die Nutzung von Apps wie Kinomap oder Zwift ermöglicht. Dazu kommen umfangreiche Bord-Programme: Watt-Steuerung, Intervalle, Bergprofile und herzfrequenzgesteuerte Modi (HRC) sind an Bord. Die Pulsmessung erfolgt dabei fast immer präzise über einen integrierten Empfänger für Brustgurte (5.3 kHz oder Bluetooth) statt über ungenaue Handsensoren.

- Ergonomie & Anpassung: Hier zwickt so schnell nichts mehr. Der Sattel ist nicht nur in der Höhe, sondern auch horizontal verstellbar, was für eine knieschonende Sitzposition essenziell ist. Oft sind Standard-Aufnahmen verbaut, sodass Sie den Sattel gegen Ihr eigenes Lieblingsmodell tauschen können. Auch der Lenker bietet meist vielfältige Griffpositionen (Multigrip).

Tipp: Die beste Technik nützt nichts bei falscher Haltung. Erfahre hier, wie du dein Ergometer richtig einstellen kannst, um Knieschmerzen zu vermeiden.
- Service & Ersatzteile: Ein oft unterschätzter Punkt: In dieser Preisklasse finden sich etablierte Marken wie Hammer, Skandika oder Sportstech. Im Gegensatz zu No-Name-Importen ist hier die Chance deutlich höher, auch nach zwei Jahren noch ein passendes Ersatzteil oder einen erreichbaren Kundenservice zu finden.
Wo liegen die Grenzen bei einem Heimtrainer unter 500 Euro?
Wer 500 Euro in einen Ergomter investiert, erwirbt ein solides Sportgerät, aber noch keinen unzerstörbaren Studio-Boliden wie im Fitnesscenter. Der Preisabstand zu Profi-Geräten (die oft 2.000 Euro und mehr kosten) macht sich im Detail bemerkbar. Um Enttäuschungen zu vermeiden, sollten Sie folgende Einschränkungen kennen:

- Viel Kunststoff, wenig Metall-Finish: Zwar ist der Rahmen aus stabilem Stahl, doch die Verkleidung („Body“) besteht fast ausschließlich aus Kunststoff. Wer Haptik wie verchromte Einstellhebel, gusseiserne Schwungräder oder gummierte Edelstahlelemente sucht, wird hier noch nicht fündig. Verstellmechanismen sind funktional (Drehknaufe), aber haptisch oft einfach gehalten.
- Display-Technik von gestern: Hier klafft oft die größte Lücke zwischen Erwartung und Realität. Während wir vom Smartphone hochauflösende Touchscreens gewohnt sind, verbauen Hersteller in der 500-Euro-Klasse meist noch klassische LCD- oder LED-Displays („Mäusekino“). Sie sind funktional und gut ablesbar, wirken optisch aber oft wie Technik aus den 90ern. Wer grafisch ansprechende Strecken sehen will, ist fast zwingend auf das eigene Tablet angewiesen.
- Die Tücke bei der App-Steuerung (Indoor Bikes): Vorsicht bei der Bezeichnung „App-kompatibel“. Während klassische Ergometer den Widerstand meist zuverlässig automatisch regeln, sieht es bei sportlichen Indoor Bikes (Speedbikes) anders aus. In der Klasse unter 500 Euro fehlt oft noch der Stellmotor für die Bremse. Das heißt: Sie fahren zwar virtuell bei Zwift einen Berg hoch, müssen den Widerstand am Rad aber oft noch manuell nachdrehen, da die App keinen direkten Zugriff auf die Bremse hat.
- Grenzen der Dauerbelastung: Für das tägliche Training von ein bis zwei Personen sind diese Geräte top. Wird das Gerät aber von einer vierköpfigen Familie im Dauerbetrieb genutzt oder für hochintensive HIIT-Einheiten mit extremen Watt-Spitzen jenseits der 600 Watt hergenommen, kommen die Lager und Tretkurbeln an ihre Grenzen. Es fehlt die letzte mechanische Über-Dimensionierung, die reine Studio-Geräte auszeichnet.

Ergometer vs. Indoor Cycle (Speedbike) – Das Duell der Systeme
In der Preisklasse bis 500 Euro trennen sich die Wege: Sie müssen sich entscheiden, ob Sie ein medizinisches Präzisionsinstrument oder eine aggressive Trainingsmaschine suchen. Der Unterschied zwischen einem klassischen Ergometer und einem sportlichen Indoor Bike ist hier deutlicher denn je.

Der Ergometer: Der Gesundheitsexperte
Wer ein Ergometer bis 500 Euro kauft, entscheidet sich für kontrolliertes, oft therapeutisches Training.
- Das Herzstück: Die exakte Watt-Steuerung. Diese Geräte sind meist drehzahlunabhängig. Das heißt: Wenn der Arzt vorgibt, dass Sie nicht über 120 Watt belasten sollen, regelt der Computer den Widerstand automatisch runter, wenn Sie schneller treten.
- Der Komfort: Ergometer punkten fast immer mit einem tiefen Durchstieg, was das Aufsteigen erleichtert, und einem bequemen Gelsattel.
- Ideal für: Gezieltes Herz-Kreislauf-Training und Senioren, die einen sicheren Heimtrainer mit tiefem Durchstieg und hohem Komfort suchen.

Das Indoor Cycle (Speedbike): Die Leistungsmaschine
Hier geht es nicht um Watt-Erbsenzählerei, sondern um Schweiß und Performance. Ein Indoor Bike in dieser Preisklasse bietet endlich Features, die bei günstigeren Modellen fehlen.
- Das Herzstück: Die massive Schwungmasse (oft 18 bis 22 kg) sorgt für einen extrem runden Lauf und hohe Trägheit – perfekt für schnelle Sprints und Wiegetritt.
- Das 500-Euro-Upgrade: Während billige Speedbikes oft noch schleifende Filzbremsen nutzen, ist hier endlich fast immer eine leise Magnetbremse verbaut.
- Die Ausstattung: Rechnen Sie mit einem sportlichen Rennrad-Sattel und oft schon mit Kombi-Pedalen (eine Seite Körbchen, eine Seite SPD-Klick für Radschuhe).
- Ideal für: Rennradfahrer im Wintertraining, HIIT-Fans, die sich richtig auspowern wollen, und alle, die das dynamische „Spinning-Gefühl“ aus dem Studio suchen.

Bewährte Marken und Hersteller im Preissegment bis 500 Euro
Wer bereit ist, bis zu 500 Euro zu investieren, hat die Qual der Wahl zwischen etablierter deutscher Ingenieurskunst, großen Sport-Discountern und modernen Smart-Bike-Anbietern. In diesem Preissegment ist die Markendichte hoch – und die Unterschiede in Philosophie und Service sind groß.
Die deutschen Platzhirsche: Sportstech & HAMMER Diese beiden Marken dominieren den heimischen Markt für Ergometer bis 500 Euro die wir getestet haben, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze:
- Sportstech (Berlin): Die Marke hat das Segment der vernetzten Fitnessgeräte fast neu definiert. Ihre Geräte punkten extrem stark über das Thema „Entertainment“. Wenn Sie Wert auf Bluetooth, App-Anbindung und moderne Konsolen legen, führt an Sportstech kaum ein Weg vorbei.
- HAMMER / Finnlo: Ein Traditionsunternehmen aus Neu-Ulm. Hier steht weniger das „Bling-Bling“ im Vordergrund, sondern solide, langlebige Mechanik. Die Designs wirken manchmal etwas konservativer, aber dafür kaufen Sie hier eine hohe Ersatzteilverfügbarkeit und einen verlässlichen Kundenservice.
Der Preis-Leistungs-Riese: Domyos (Decathlon) Die Eigenmarke von Decathlon ist in dieser Preisklasse oft die „Vernunftentscheidung“.
- Die Modelle der 500er- und 900er-Serie (oft genau in diesem Preisbereich) sind technisch ausgereift und bieten einen sehr runden Tritt.
- Der große Vorteil: Das stationäre Filialnetz. Im Garantiefall haben Sie einen physischen Ansprechpartner und müssen das 40-kg-Paket nicht zwingend sofort zur Post schleppen. Zudem bietet Decathlon oft sehr lange Garantiezeiten auf die Rahmen.
Design & Smart-Features: YESOUL & Skandika
- YESOUL: Dieser Hersteller hat sich im Bereich der Indoor Bikes als Geheimtipp etabliert. Die Geräte (wie das S3) erinnern optisch stark an das teure Peloton-Bike, kosten aber nur einen Bruchteil. Sie verzichten oft auf ein eigenes Display und setzen voll auf die Nutzung Ihres Tablets/Smartphones als Bildschirm („Smart Cycling“). Ideal für Zwift-Nutzer, die auf Design achten.
- Skandika: Eine etablierte Marke im Online-Handel, die oft eine Brücke schlägt zwischen solidem Ergometer-Bau und modernen Features. Skandika fällt oft durch clevere Detaillösungen auf (z. B. besonders kompakte Bauweisen oder Multi-Griff-Lenker) und bietet einen soliden deutschen Support.
FAQ – Häufige Fragen
Induktionsbremse vs. Magnetbremse – lohnt der Aufpreis?
In der Klasse der Ergometer bis 500 Euro finden sich überwiegend computergesteuerte Magnetbremsen. Das ist der solide Standard. Vereinzelt gibt es jedoch Modelle mit Induktionsbremse (Wirbelstrombremse).
- Der Unterschied: Die Induktionsbremse arbeitet ohne bewegliche Teile (der Magnet fährt nicht hin und her), sondern regelt den Widerstand rein über elektrische Spannung.
- Lohnt es sich? Ja, wenn Sie es sich leisten können. Induktionsbremsen sind noch verschleißfreier, arbeiten absolut lautlos und – das ist der Hauptpunkt – sie liefern noch präzisere Watt-Werte. Für den normalen Hobbysportler reicht die Magnetbremse, für Technik-Fans und Reha-Anwendungen ist Induktion die Königsklasse.

Ist ein Ergometer dieser Preisklasse für therapeutisches Training geeignet?
Ja, in der Regel schon. Achten Sie im Datenblatt zwingend auf den Hinweis „Klasse HA“ (nach DIN EN 957) und den Begriff „drehzahlunabhängig“. Das bedeutet: Wenn Ihr Arzt vorgibt, dass Sie maximal mit 100 Watt belasten dürfen, regelt der Computer den Widerstand automatisch runter, sobald Sie schneller treten. So wird eine Überlastung des Herzens verhindert. Einfache Heimtrainer oder Indoor Bikes (Speedbikes) können das meist nicht leisten.
Wie wichtig ist die Schwungmasse wirklich noch?
Früher galt: Je mehr, desto besser. Heute muss man differenzieren. Bei einem Indoor Bike ist viel Masse (18–20 kg) immer noch essenziell für das typische, wuchtige Fahrgefühl. Bei einem modernen Ergometer ist das reine Gewicht der Schwungscheibe nicht mehr allein ausschlaggebend. Durch hochwertige Tretlager und hohe Übersetzungsverhältnisse erreichen gute Hersteller heute auch mit 8 bis 10 kg Schwungmasse einen exzellenten Rundlauf. Lassen Sie sich also nicht von reinen Kilogramm-Zahlen blenden – das Zusammenspiel der Komponenten entscheidet.
Für wen lohnt sich ein Ergometer bis 500 Euro?
Für wen lohnt sich der Kauf? Die Preisklasse bis 500 Euro markiert die „goldene Mitte“. Sie ist die perfekte Wahl für:
- Familien und Mehrpersonen-Haushalte: Dank Speicherprofilen kann jeder Nutzer seine eigenen Daten (Alter, Gewicht, Trainingshistorie) hinterlegen. Die Mechanik ist robust genug, um auch zwei bis drei Nutzer pro Tag zu verkraften.
- Ambitionierte Hobbysportler: Wer Apps wie Kinomap nutzen will oder konkrete Ziele (z. B. „200 Watt über 30 Minuten halten“) verfolgt, braucht die Technik dieser Klasse.
- Gesundheitssportler: Wer auf ärztlichen Rat hin abnehmen oder das Herz stärken muss, findet hier die nötige Präzision und Ergonomie.
Nicht geeignet für:
- Profi-Athleten: Wer Sprintleistungen von über 800 oder 1000 Watt trainieren will, bringt die Magnetbremsen und Rahmensteifigkeit dieser Kategorie an ihre Grenzen.
- Medizinische Hochleistungs-Diagnostik: Zwar sind die Watt-Werte gut, aber für klinische Belastungs-EKGs fehlt die letzte Eich-Genauigkeit.

Unser Ergometer bis 500 Euro Test-Vergleich zeigt deutlich: In diesem Segment bekommen Sie am meisten fürs Geld. Sie erhalten ausgereifte Technik, langlebige Qualität und echte Konnektivität, ohne die oft überzogenen Aufpreise der Premium-Marken zahlen zu müssen. Zwar müssen Sie auf edle Metall-Applikationen oder riesige HD-Touchscreens verzichten, aber der Kern – das Training – funktioniert hier auf hohem Niveau. Wer nicht gerade für Olympia trainiert, findet in dieser Preisklasse den idealen Partner für viele Jahre.
In unserem großen Ergometer und Heimtrainer Test zeigt sich, dass dieser Preisbereich der ideale Einstieg ist.
Bevor du dich festlegst, solltest du den Unterschied zwischen einem klassischen Ergometer und einem Spinning Bike genau kennen, um Fehlkäufe zu vermeiden.
























