Bei MERACH denken viele zuerst an Walking Pads und Heimtrainer. Die Marke hat aber auch eine kleine Crosstrainer-Reihe, die erstaunlich viel Ergonomie fürs Geld bietet. Für unseren MERACH Crosstrainer Test haben wir drei Geräte ausführlich getestet: die beiden E27-Modelle E27B1 und E27B3 sowie den kompakten MR-E33.

Unser Testsieger ist der MERACH E27B1 mit 80 von 100 Punkten. Er erzeugt seinen Strom beim Treten selbst und regelt den Widerstand trotzdem elektronisch, sogar nach Watt. Preis-Leistungs-Tipp ist der E27B3 mit 78 Punkten: gleicher Rahmen, einfachere Technik und je nach Angebot schon für rund 380 Euro zu haben.
Ein Hinweis vorab, der dir beim Kauf Ärger erspart: Hinter „E27“ und „E33“ stecken jeweils zwei Geräte mit unterschiedlicher Bremse. Weiter unten zeigen wir dir, woran du die Ausführungen erkennst.
Schnellvergleich: 3 MERACH Crosstrainer aus unserem Test
Alle drei haben eine Magnetbremse mit Schwungrad hinten, und keiner lässt sich zusammenklappen. Unterschiede gibt es bei der Widerstandsregelung, der Stromversorgung und der Größe. Sortiert ist nach unserer Testwertung.
Mit 76 bis 80 Punkten liegen die drei eng beieinander, sie richten sich aber an unterschiedliche Käufer. Der E27B1 ist das Gerät für alle, die nach Watt oder mit App-Kursen trainieren wollen. Der E27B3 bringt dieselbe Geometrie für deutlich weniger Geld, und der MR-E33 passt in Räume, in denen ein klassischer Crosstrainer zu lang wäre.
Die 3 MERACH Crosstrainer im Test
Bewertet haben wir Verarbeitung und Stabilität, Bewegungsablauf und Ergonomie, Widerstand und Leistung, Ausstattung und Technik sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die ausführlichen Einzeltests findest du bei jedem Gerät verlinkt.
Zwei der drei Geräte teilen sich denselben Rahmen. Zwischen E27B1 und E27B3 entscheidest du also vor allem über Bremse und Konsole, nicht über Schrittlänge oder Stabilität.
Platz 1 MERACH E27B1
Testsieger ohne Steckdose, mit Wattsteuerung
Der MERACH E27B1 (80/100) ist unser Testsieger und für uns der spannendste Crosstrainer der Marke. Kein anderes Gerät im Test bietet so viel Technik, obwohl es ohne Steckdose auskommt. Aktuell kostet er rund 540 Euro, die UVP liegt bei 700 Euro (MERACH E27B1 im Test).
Kategorie
Mittelklasse
Belastbarkeit
160 kg
47 cm
Widerstand
Computergesteuert
App-Support
- Selbstgenerierend, keine Steckdose nötig
- 16 elektronische Stufen mit Wattsteuerung
- Automatischer Widerstand in MERACH-App und Kinomap
- 47 cm Schrittlänge, Q-Faktor 18 cm
- Bis 160 kg belastbar, laut Hersteller unter 20 dB
- Keine Pulsmessung am Gerät
- Schlichtes LCD ohne Watt-Anzeige, kaum Programme
- Nicht klappbar
Was den E27B1 besonders macht, ist die Kombination aus Generator und Elektronik. Den Strom erzeugst du beim Treten selbst, trotzdem stellt ein Computer die Magnetbremse in 16 Stufen ein, auf Wunsch nach Watt. Trainierst du mit der MERACH-App oder Kinomap, passt sich der Widerstand automatisch an Kurs und Strecke an. Dazu kommen 47 cm Schrittlänge, ein schmaler Q-Faktor von 18 cm und 160 kg Belastbarkeit. Laut Hersteller passt der Rahmen für Nutzer bis 1,95 m.
Gespart hat MERACH an der Konsole. Das kleine LCD zeigt keine Watt an, Programme gibt es kaum, und eine Pulsmessung fehlt ganz. Wer nach Herzfrequenz trainieren will, braucht also eine eigene Pulsuhr. Zusammenklappen lässt sich der 56 kg schwere Crosstrainer nicht, dafür kommt er zu 80 bis 90 % vormontiert, mit Flaschen- und Tablethalter. Für uns ist er die beste Wahl, wenn du ernsthaft trainieren und das Gerät frei im Raum aufstellen möchtest.
Platz 2 MERACH E27B3
Preis-Leistungs-Tipp mit großem Rahmen
Der MERACH E27B3 (78/100) steht auf demselben Rahmen wie der Testsieger, kostet je nach Angebot aber nur rund 380 bis 470 Euro (UVP 600 Euro). In unserem Ranking führt er die Basisklasse an und ist unser Preis-Leistungs-Tipp (MERACH E27B3 im Test).
Kategorie
Basisklasse
Belastbarkeit
160 kg
47 cm
Widerstand
Manuell
App-Support
- Gleicher Rahmen wie beim E27B1 mit 47 cm Schrittlänge und 18 cm Q-Faktor
- Bis 160 kg belastbar
- Beleuchtetes LCD mit Drehzahl, 12 Programme, Handpuls
- MERACH-App und Kinomap per Bluetooth
- Je nach Angebot ab rund 380 Euro
- Nur 8 Stufen, von Hand verstellt
- Keine Wattsteuerung, keine App-Automatik
- Kein Brustgurt-Empfang, kein Flaschenhalter
- Nicht klappbar
Bei der Geometrie gibt es keinen Unterschied zum E27B1: 47 cm Schrittlänge, 18 cm Q-Faktor, 44 cm Schritthöhe und 160 kg Belastbarkeit. So viel Platz für lange Beine findest du in dieser Preisklasse selten. Den Widerstand stellst du hier aber selbst per Drehknopf ein, in 8 Stufen. Ein Netzteil versorgt die beleuchtete Konsole mit Drehzahlanzeige, 12 Programmen und Handpuls, per Bluetooth verbindest du die MERACH-App oder Kinomap. In unserem Test war er nach 30 bis 40 Minuten aufgebaut.
Die 8 Stufen sind der größte Kompromiss. Für lockeres Ausdauertraining reichen sie, wer härter trainieren will, stößt schneller an die Grenze. Eine Wattsteuerung oder App-Automatik gibt es nicht, einen Brustgurt kannst du nicht koppeln, und ein Flaschenhalter fehlt. Wenn du vor allem lange Schritte und einen stabilen Rahmen für wenig Geld suchst, ist der E27B3 für uns das beste Angebot der Marke.
Platz 3 MERACH MR-E33
Kompakt-Tipp für kleine Räume
Der MERACH MR-E33 (76/100) ist der kompakteste der drei. Mit 101 × 58 cm braucht er rund 0,6 m² Stellfläche und ist damit das kürzeste Gerät in unserer Liste der kleinen Crosstrainer. Er kostet rund 530 Euro bei einer UVP von 630 Euro (MERACH MR-E33 im Test).
Kategorie
Basisklasse
Belastbarkeit
150 kg
42 cm
Widerstand
Manuell
App-Support
- Nur 101 × 58 cm Stellfläche
- Bis 150 kg belastbar, Stabilisatoren für sicheren Stand
- 16 Magnetstufen, laut Hersteller unter 20 dB
- Keine Steckdose nötig, Konsole mit Batterien
- Kinomap und MERACH-App, Handpuls, Flaschenhalter
- Schrittlänge ab etwa 1,95 m knapp
- Keine Wattsteuerung
- Spartanische, unbeleuchtete Konsole ohne Brustgurt-Empfang
- Nicht klappbar, nur rollbar
Trotz der kurzen Bauweise steht der MR-E33 dank 57 kg Eigengewicht und Stabilisatoren sicher und trägt bis 150 kg. Die 42 cm Schrittlänge reichen laut Hersteller für Nutzer bis rund 1,93 m, der Q-Faktor liegt bei 20 cm. Die 16 Stufen der Magnetbremse stellst du von Hand ein, die Konsole läuft mit Batterien. Eine Steckdose brauchst du also nicht, selbstgenerierend ist unser Testgerät, das E33B4, aber nicht. Mit Kinomap und der MERACH-App kannst du trotzdem auf virtuellen Strecken trainieren, Handpuls und Flaschenhalter sind ebenfalls an Bord.
Die Konsole ist spartanisch und unbeleuchtet, eine Wattsteuerung gibt es nicht, und einen Brustgurt kannst du nicht verbinden. Ab etwa 1,95 m wird die Schrittlänge knapp. Klappen lässt sich der MR-E33 nicht, auf seinen Rollen schiebst du ihn aber zur Seite, und zu 80 % vormontiert ist er schnell einsatzbereit. Wenn dein Trainingsplatz eine Nische oder ein kleines Arbeitszimmer ist, gehört er für uns auf deine Liste.
MERACH Mini-Crosstrainer und Untertisch-Trainer
Neben den großen Geräten verkauft MERACH auch kleine Pedaltrainer für unter den Schreibtisch oder vor das Sofa. Mit einem Crosstrainer haben sie wenig gemeinsam, denn du bewegst meist im Sitzen nur die Beine. In unserem Mini-Crosstrainer Test schneiden die MERACH-Modelle trotzdem gut ab:
- MERACH MR-E32mini: Platz 1 und Testsieger der Liste, motorisiert und mit Fernbedienung
- MERACH MR-E34: Platz 2, laut Hersteller unter 15 dB
- MERACH MR-E43B1: Platz 5, im Sitzen oder Stehen nutzbar
- MERACH MR-E37B1: Platz 7, motorisiert und in Holzoptik
Der wichtigste Unterschied steckt in der Technik. Beim E37 und den älteren E32 und E34 bewegt laut Hersteller ein Motor die Pedale, deine Beine werden also mitgenommen. Den E43B1 trittst du dagegen selbst, im Sitzen oder im Stehen. Unter dem Namen E43 gibt es außerdem den E43B2, laut MERACH ein Pedal- und Armtrainer, mit dem du die Beine unter dem Tisch oder die Arme auf dem Tisch trainierst.
So ausführlich wie E27B1, E27B3 und MR-E33 haben wir diese kleinen Geräte nicht getestet, unsere Einordnung stammt aus der Mini-Crosstrainer-Liste. Sinnvoll finden wir sie für ältere Menschen, nach einer Verletzung oder als Ausgleich zum langen Sitzen im Homeoffice. Einen richtigen Crosstrainer ersetzen sie nicht.
Unsere Erfahrungen mit MERACH Crosstrainern
Nach drei Einzeltests ist unser Eindruck eindeutig: MERACH baut Crosstrainer, die bei Schrittlänge und Belastbarkeit mehr bieten, als der Preis vermuten lässt. Mit Premium-Geräten wie dem Skandika Carbon Conqueror können sie nicht mithalten, in ihrer Preisklasse müssen sie das aber auch nicht. Gut gefallen hat uns bei allen drei Geräten:
- Dank Magnetbremse eignen sie sich auch für hellhörige Wohnungen.
- Mit 150 bis 160 kg sind alle drei auch für schwere Nutzer ausgelegt.
- Der Aufbau geht schnell, weil die Geräte größtenteils vormontiert ankommen.

Stärken der MERACH Crosstrainer:
- 47 cm Schrittlänge bei E27B1 und E27B3
- 160 kg Belastbarkeit bei den E27-Modellen, 150 kg beim MR-E33
- Laut Hersteller unter 20 dB
- E27B1 ohne Steckdose und trotzdem mit Wattsteuerung
- MR-E33 mit nur rund 0,6 m² Stellfläche
- Anbindung an Kinomap und die kostenlose MERACH-App bei allen drei Modellen
Schwächen der MERACH Crosstrainer:
- Schlichte Konsolen, beim E27B1 und MR-E33 kaum Programme
- Keine Pulsmessung beim E27B1, kein Brustgurt-Empfang bei E27B3 und MR-E33
- Mit 6 bis 8 kg deutlich weniger Schwungmasse als bei Skandika
- Kein Modell klappbar
- Je zwei Ausführungen unter den Namen E27 und E33
Die meisten Kritikpunkte betreffen die Konsole. An Rahmen, Bremse und Ergonomie haben wir dagegen wenig auszusetzen. Die geringe Schwungmasse ist auf dem Papier ein klarer Nachteil gegenüber Skandika, für ruhiges Ausdauertraining spielt sie aus unserer Sicht aber eine kleinere Rolle als bei harten Intervallen.
Was beim Kauf leicht übersehen wird: Hinter E27 und E33 steckt jeweils ein Gerät mit und eines ohne Elektronik. Deshalb lohnt sich der nächste Abschnitt, bevor du bestellst.
MERACH Modellcodes erklärt: E27B1, E27B3, E33B3 oder E33B4?
Das Prinzip ist einfach, sobald man es kennt: Es gibt zwei Rahmen, E27 und E33, und für jeden Rahmen zwei Bremsen. Welche du bekommst, verrät erst die Endung wie B1, B3 oder B4. Sie steht im Produkttitel oder im Datenblatt.

E27: E27B1 oder E27B3?
- E27B1: Generator statt Netzteil und 16 elektronisch geregelte Stufen mit Wattsteuerung. In der MERACH-App und bei Kinomap stellt sich der Widerstand automatisch ein. Das ist unser Testsieger.
- E27B3: Drehknopf mit 8 Stufen, Strom über ein Netzteil, keine App-Automatik. Deutsche, französische und britische Shoptexte nennen die Bremse „elektromagnetisch“, verstellt wird sie trotzdem von Hand. Saturn und MediaMarkt verkaufen dieses Modell als „E27“.
E33: E33B3 oder E33B4?
- E33B4: Unser Testgerät mit manueller Magnetbremse in 16 Stufen und einer Konsole, die mit Batterien läuft. Bei Saturn und MediaMarkt ist mit „E33“ vermutlich diese Ausführung gemeint.
- E33B3: Versorgt sich per Generator selbst und regelt 16 Stufen elektronisch, in MERACH- und Kinomap-Kursen passt sich der Widerstand automatisch an. In Deutschland gibt es das E33B3 bisher vor allem über den EU-Shop von MERACH. Getestet haben wir diese Ausführung nicht.
So gehst du beim Kauf am sichersten vor: Steht im Angebot nur „E27“ oder „E33“, such im Datenblatt nach dem vollständigen Code oder zumindest nach dem Hinweis auf Drehknopf oder elektronische Regelung. Kundenbewertungen solltest du mit Vorsicht lesen, denn unter einem Angebot landen oft Erfahrungen mit beiden Ausführungen.
MERACH-App und Kinomap: Wie wichtig sind die Apps?
Alle drei Crosstrainer verbinden sich per Bluetooth mit der kostenlosen MERACH-App und mit Kinomap. In der MERACH-App speicherst du deine Einheiten und findest Kurse, Kinomap spielt Videos echter Strecken auf Tablet oder Fernseher ab. E27B1 und E27B3 haben dafür einen Tablet-Halter.
Der eigentliche Unterschied liegt in der Steuerung. Beim E27B1 übernimmt die App das Einstellen: Geht es im Kurs oder auf der Strecke bergauf, erhöht sie den Widerstand von selbst. Beim E27B3 und beim getesteten E33B4 zeichnen die Apps nur auf und zeigen deine Werte, die Stufe drehst du weiterhin selbst.

Brauchen musst du die Apps nicht. Die wichtigsten Werte zeigt auch die Konsole, und für eine halbe Stunde Ausdauertraining vor dem Fernseher reicht das völlig. Wer sich aber gern von Strecken und Kursen antreiben lässt, hat am E27B1 deutlich mehr davon, weil das Gerät mitspielt und du nicht ständig nachregeln musst.
Kaufberatung: Welcher MERACH Crosstrainer passt zu dir?
Bei nur drei großen Modellen fällt die Wahl leichter als bei vielen anderen Marken. Entscheidend sind drei Fragen: Wie viel Platz hast du, wie groß und schwer bist du, und willst du nach Watt oder mit automatischem Widerstand trainieren?

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck:
- Training ohne Steckdose, mit Wattsteuerung: MERACH E27B1, bei den Crosstrainern ohne Strom unser Platz 1
- Budget bis 500 Euro: MERACH E27B3, Platz 1 bei den Crosstrainern bis 500 Euro
- Leises Training in der Wohnung: E27B1 oder E27B3, Platz 4 und 9 bei den leisen Crosstrainern
- Hohes Körpergewicht: E27B1 und E27B3 mit 160 kg, Platz 4 und 6 bei den Crosstrainern bis 150 kg
- Wenig Platz: MERACH MR-E33 mit rund 0,6 m² Stellfläche, Platz 2 im Kompaktbereich unserer kleinen Crosstrainer
- Schmaler Pedalabstand: E27B1 und E27B3 mit 18 cm, der E27B3 hat den schmalsten Wert der Stufe bis 20 cm bei den Crosstrainern mit niedrigem Pedalabstand
- Große Menschen: E27B1 mit 47 cm Schrittlänge, laut Hersteller bis 1,95 m. Bist du größer, schau bei den Crosstrainern für große Menschen nach Geräten mit noch längerem Schritt.
Plane den Platz großzügig: Die beiden E27-Modelle sind 149 cm lang und 165 cm hoch, der MR-E33 kommt mit 101 cm Länge und 156 cm Höhe aus. Mehr Auswahl anderer Marken findest du in unserem großen Crosstrainer Test, in dem der E27B3 die Basisklasse anführt und E27B1 und MR-E33 jeweils eine eigene Empfehlung bekommen. Willst du nur unter dem Schreibtisch in Bewegung bleiben, hilft dir unser Mini-Crosstrainer Test weiter.
MERACH vs. Skandika, Domyos und Sportstech im Vergleich
Im Preisbereich bis rund 650 Euro sind Skandika, Domyos von Decathlon und Sportstech die wichtigsten Alternativen. Aus unseren Tests ergibt sich ein klares Muster: MERACH bietet dir lange Schritte und hohe Belastbarkeit schon unter 600 Euro, Skandika setzt dafür auf schwerere Schwungmassen und umfangreichere Konsolen.
Am deutlichsten zeigt sich das bei Skandika. Der Skandika P20-R i (81 Punkte, rund 650 Euro) hat eine verstellbare Schrittlänge von 42 bis 55 cm und 20 kg Schwungmasse, trägt aber nur 135 kg. Der Carbon P24-RG (78 Punkte, rund 594 Euro) ist wie der E27B1 selbstgenerierend und hat ebenfalls 47 cm Schrittlänge, allerdings einen deutlich breiteren Q-Faktor von 33 cm. Ganz oben spielt der Carbon Conqueror (87 Punkte) mit 25 kg Schwungmasse und 11 cm Q-Faktor, der mit rund 1.529 Euro aber fast dreimal so viel kostet wie der E27B1.
Bei Decathlon kommen die selbstgenerierenden Domyos EL520B (rund 490 Euro) und EL540 (rund 520 Euro) auf je 75 Punkte, bieten aber nur 39 cm Schrittlänge und 130 kg Belastbarkeit. Von Sportstech ist der CX2 (80 Punkte) ebenfalls stromunabhängig, mit 40 cm Schritt und 120 kg aber kleiner ausgelegt. Der CX700 (81 Punkte, rund 799 Euro) punktet mit 24 kg Schwungmasse, hat jedoch nur 38 cm Schrittlänge. Wer unter 400 Euro bleiben möchte, landet schnell beim HAMMER Crosstech XTR BT (77 Punkte, rund 399 Euro), dessen 32 cm Schrittlänge für größere Menschen aber knapp sind.
Für uns heißt das: Wenn dir Schrittlänge, Belastbarkeit und ein Training ohne Steckdose wichtig sind, ist MERACH unter 600 Euro schwer zu schlagen. Suchst du dagegen einen besonders runden Lauf durch viel Schwungmasse, lohnt sich der Aufpreis für Skandika.
Fazit: MERACH Crosstrainer Testsieger und Empfehlungen
Am Ende liegt der MERACH E27B1 mit 80 von 100 Punkten vorn. Er verbindet einen Generator mit elektronischer Wattsteuerung und automatischem Widerstand in der App, und das auf einem Rahmen mit 47 cm Schrittlänge und 160 kg Belastbarkeit. Wenn dir Puls und Programme an der Konsole nicht wichtig sind, bekommst du für rund 540 Euro einen Crosstrainer, der technisch in seiner Preisklasse heraussticht.

Unsere Empfehlungen im Überblick:
- Testsieger: MERACH E27B1, 80/100
- Preis-Leistungs-Tipp: MERACH E27B3, 78/100
- Kompakt-Tipp: MERACH MR-E33, 76/100
Alle drei Geräte sind stabil gebaut, leise und für ihren Preis ergonomisch stark. Abstriche machst du bei der Ausstattung der Konsole, was viele Käufer verschmerzen können. Achte beim Kauf auf den vollständigen Modellcode, damit du genau die Ausführung bekommst, die wir getestet haben.
Crosstrainer anderer Hersteller findest du in unserem Crosstrainer Test, Heimtrainer und Ergometer der Marke in unserem MERACH Heimtrainer Test.










